Schiffe vor Inseln: Japan bestellt Chinas Botschafter ein

Die Insel Uotsuri-shima ist eine der Inseln, um die China und Japan streiten. Foto: Hiroya Shimoji/Archiv
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Die Insel Uotsuri-shima ist eine der Inseln, um die China und Japan streiten. Foto: Hiroya Shimoji/Archiv
Japans Außenminister Fumio Kishida drückt den scharfen Protest seiner Regierung aus nachdem chinesische Schiffe in japanische Hoheitsgewässer eingedrungen waren. Foto: Luong Thai Linh/Archiv
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Japans Außenminister Fumio Kishida drückt den scharfen Protest seiner Regierung aus nachdem chinesische Schiffe in japanische Hoheitsgewässer eingedrungen waren. Foto: Luong Thai Linh/Archiv
Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee/Archiv
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Aufwendige Militäranlagen am Chigua-Riff, das zu den umstrittenen Spratly-Inseln gehört. Foto: Philippinische Armee/Archiv
China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee/Archiv
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China beansprucht große Seegebiete mit bedeutenden Fischgründen, Rohstoffvorkommen und Schifffahrtsstraßen. Foto: Philippinische Armee/Archiv
Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo/Archiv
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Ein philippinischer Soldat patrouilliert auf einer der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer. Foto: Ritchie B. Tongo/Archiv
Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena/Archiv
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Landebahn auf einer der zwischen China, Vietnam, Japan und den Philippinen umstrittenen Spratly-Inseln. Foto: Rolex Dela Pena/Archiv
Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V/Archiv
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Die Satellitenaufnahme zeigt mutmaßliche chinesische Raketenstellungen auf Woody Island, der größten Paracel-Insel. Foto: Imagesat International N.V/Archiv
Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Foto: Foto der vietnamesischen Küstenwachietnamesische Küstenwache
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Ein Foto der vietnamesischen Küstenwache zeigt ein chinesisches Schiff, das Wasserkanonen gegen ein vietnamesisches Schiff einsetzt. Beide Länder streiten um Hoheitsrechte. Foto: Foto: Foto der vietnamesischen Küstenwachietnamesische Küstenwache
Protest gegen China: Vietnamesen demonstrieren gegen die Territorialpolitik des großen Nachbarn im Norden. Foto: Luong Thai Linh/Archiv
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Protest gegen China: Vietnamesen demonstrieren gegen die Territorialpolitik des großen Nachbarn im Norden. Foto: Luong Thai Linh/Archiv

Tokio (dpa) - Wegen eines erneuten Einsatzes chinesischer Schiffe vor japanisch kontrollierten Inseln im Ostchinesischen Meer hat Japan Chinas Botschafter in Tokio einbestellt.

Außenminister Fumio Kishida wolle den scharfen Protest seiner Regierung ausdrücken, nachdem 15 Schiffe der chinesischen Küstenwache vor den japanisch Senkaku und chinesisch Diaoyu genannten Inseln gesehen worden seien, teilte das Außenministerium in Tokio mit. Drei der Schiffe seien in japanische Hoheitsgewässer eingedrungen.

Die Machtansprüche Chinas im Ostchinesischen Meer sind ähnlich wie im Südchinesischen Meer umstritten. China streitet mit Japan um die strategisch wichtigen, unbewohnten Felseninseln. In dem Gebiet gibt es reiche Fischgründe und Rohstoffvorkommen. Der Konflikt flammte 2012 neu auf, als Japans Regierung drei Inseln von privater Hand kaufte, was große anti-japanische Proteste in China auslöste.

Erst am vergangenen Wochenende hatte Japan zuletzt protestiert, chinesische Schiffe seien vor den Inseln in japanische Gewässer eingedrungen. In der vergangenen Woche hatte Chinas Marine im Ostchinesischen Meer Manöver abgehalten, bei denen auch Raketen und Torpedos abgefeuert wurden.

Website des japanischen Außenministeriums (Englisch)

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