Tarifgespräche gescheitert

Ufo droht mit Streik bei deutscher Eurowings

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Flugzeuge der Lufthansa-Tochter Eurowings auf dem Flughafen Düsseldorf. Nach dem Scheitern der Tarifgespräche zwischen Kabinengewerkschaft und Eurowings ist ein Streik wieder wahrscheinlicher geworden.

Düsseldorf - Zwei Tage verhandelten Vertreter der Kabinenwerkschaft Ufo und der deutschen Eurowings unter Leitung eines Moderators. Doch ohne Erfolg. Ufo droht nun mit Streiks bei der Lufthansa-Billigtochter.

Der Tarifkonflikt mit dem Kabinenpersonal bei der Lufthansa-Tochter Eurowings in Deutschland spitzt sich wieder zu. Die Gespräche gestern und heute unter Leitung eines Moderators seien ergebnislos beendet worden, sagte der Tarifexperte der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies.

Sollte das Unternehmen ein verbessertes Angebot vorlegen, seien Verhandlungen jederzeit möglich. "Ansonsten bereiten wir Arbeitskampfmaßnahmen vor. Ab spätestens nächster Woche kann es losgehen."

Ein Eurowings-Sprecher betonte, man habe ein verbessertes und attraktives Angebot für einen Vergütungstarifvertrag für die rund 400 in Deutschland arbeitenden Flugbegleiter abgegeben. "Wir sind daher überzeugt, dass wir in Kürze wieder sprechen werden." Eine Lösung könne nur am Verhandlungstisch erreicht werden.

Es geht um die Flugbegleiter der in Düsseldorf sitzenden Gesellschaft Eurowings, die 23 von bislang 90 Mittelstreckenjets der Lufthansa-Billigplattform Eurowings betreibt. Im September hatte dort die Konkurrenzgewerkschaft Verdi einen Warnstreik des Kabinenpersonals organisiert, in dessen Folge acht Flüge ausfielen. Verdi und Ufo konkurrieren in dem Betrieb miteinander.

Bei der Lufthansa war bei einer Schlichtung unter Leitung von Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck im Sommer ein Ende des Tarifkonflikts mit den Flugbegleitern erreicht worden.

dpa

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