"SGE-Weltauswahl" mit neun Neuen

Eintracht vor der Pokal-Pflichtaufgabe in Magdeburg

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Marco Fabian, Michael Hector und Guillermo Varela (von links) während des Eintracht-Trainings unter der Woche.

Frankfurt - Endlich geht´s wieder los! Morgen steht für die SGE das erste Pflichtspiel im DFB-Pokal um 15. 30 Uhr gegen den FC Magdeburg an. Dabei wird sich die Eintracht runderneuert gegenüber der Vorsaison zeigen. Von den neun Neuen dürften mindesten vier Akteure in der Startelf stehen. Von Peppi Schmitt

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Es hat ein bisschen gedauert, aber seit vergangener Woche ist die Frankfurter Eintracht endlich komplett. Zumindest sieht das Trainer Niko Kovac so. Der in England geborene Jamaikaner Michael Hector soll zumindest vorerst der letzte Neuzugang gewesen sein.der 24-Jährige ist der neunte Neue. „Das Trainerteam wünscht sich, dass wir so zusammenbleiben“, sagt Kovac. Was freilich nicht ausschließt, dass bis zum Ende der sommerlichen Transferperiode Ende des Monats doch noch der eine oder andere Unzufriedene seine Zelte bei der Eintracht abbrechen wird.

Abwehr-Riese Hector wird gelobt

Denn der Konkurrenzkampf ist inzwischen sehr hoch geworden. Vor dem Pokalspiel am morgigen Sonntag in Magdeburg ist der ganze aktuelle Kader an Bord, verletzte Spieler gibt es keine mehr. Sogar der seit Wochen mit einer Oberschenkelverletzung pausierende Jesus Vallejo hat sich zurückgemeldet. Spielen aber wird der junge Spanier in Magdeburg sicher nicht. Da hat sich Kovac längst auf Hector festgelegt und David Abraham ist in der Innenverteidigung sowieso gesetzt. Vom neuen Abwehr-„Riesen“ Hector, 1,93 Meter groß, sind sie bei der Eintracht schon nach wenigen Tagen angetan. „Er hat eine gute Qualität“, lobt Kovac, „er wird uns sicher helfen“. Auch Lukas Hradecky sieht das so. „Ich war schon nach zwanzig Minuten von ihm überzeugt“, ´sagte der Torwart. Ein paar Minuten länger hat Hector im Freundschaftskick gegen Celta de Vigo (3:1) seinen Einstand gefeiert. Geholt hat ihn die Eintracht vom FC Chelsea, gespielt aber hat er nach unzähligen Wechseln in den vergangenen Jahren beim englischen Zweitligisten FC Reading.

Frankfurter „Weltauswahl“ mit Spielern aus siebzehn Nationen

Hector wird einer von vier oder fünf Neuzugängen sein, die in Magdeburg in der Frankfurter Anfangsformation stehen werden. Als Rechtsverteidiger sieht der Trainer aktuell Guillermo Varela vorn, obwohl dem jungen Uruguayer in den Testeinsätzen doch viele kleine und größere Fehler unterlaufen sind. Im Mittelfeld hat der Spanier Omar Mascarell aktuell die Nase vorn vor Szabolcs Huszti, der wegen einer kleineren Blessur beim Training kürzer treten musste. Im Angriff ist, neben Alex Meier, Branimir Hrgota gesetzt. Nicht nur wegen seiner beiden Treffer gegen Vigo. Und auf Außen könnte Ante Rebic spielen, wenn er denn nach Adduktorenproblemen rechtzeitig fit wird.

Es wird also eine ziemlich umgebaute Frankfurter Mannschaft sein, die in Magdeburg in das erste Pflichtspiel der Saison geht. „Ein schwere Aufgabe“, sagt Kovac, „aber wenn wir körperlich dagegen halten, schaffen wir es.“ Spielerisch und taktisch nämlich sei seine Mannschaft deutlich besser als der Drittligist. In jedem Fall verspricht die Frankfurter „Weltauswahl“ mit Spielern aus siebzehn Nationen im Kader ein spannendes Experiment zu werden.

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