Wegen fehlender Unterstützung

Eintracht-Vorstandschef Bruchhagen kritisiert Frankfurt

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Heribert Bruchhagen ist enttäuscht. 

Frankfurt - Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen hat kurz vor seinem Abschied die aus seiner Sicht mangelnde Unterstützung der Stadt für den hessischen Fußball-Bundesligisten kritisiert.

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„Die moralische Unterstützung der Stadt ist ausgesprochen groß. Die Unterstützung, die der Verein braucht, ist nicht so, wie es sein müsste“, sagte Bruchhagen am Dienstag. „Im Gesamtbild muss sich Eintracht Frankfurt immer selbst helfen.“

Die Eintracht zahlt für die Nutzung der Commerzbank-Arena jährlich rund neun Millionen Euro und damit die höchste Stadionmiete aller 18 Bundesligavereine. „Es wird eine Aufgabe meiner Nachfolger sein, da eine bessere Konstellation zu schaffen“, sagte der am 30. Juni nach zwölfeinhalb Jahren aus dem Amt scheidende Bruchhagen.

Allerdings läuft der aktuelle Kontrakt noch bis 2020. „Die Stadt hat immer darauf verwiesen, dass bestehende Verträge einzuhalten sind. Das ist aus Sicht des Steuerzahlers und der Politik auch richtig, aber es hilft Eintracht Frankfurt nicht“, bemängelte Bruchhagen. „Dieser Verein muss eine verbesserte Situation in der Gesellschaft bekommen." dpa/lhe

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