Saisonstart für die Handball-Teams der Region in der 3. Liga Ost

Nur Nieder-Roden hat hohe Ziele

Region-Rhein-Main – Kommendes Wochenende startet im Handball die 3. Liga Ost in die neue Saison. Die MSG Groß-Umstadt, die HSG Rodgau Nieder-Roden und Aufsteiger HSG Hanau gehen unter verschiedenen Vorzeichen in die neue Runde. Von Jens Dörr

Lesen Sie dazu auch:

Handballer mit Lall-Auftritt im TV

Für Groß-Umstadt und Hanau geht es nur um den Klassenerhalt, während sich die Nieder-Röder die Ziele höher stecken dürfen. Groß-Umstadt kämpft in schöner Regelmäßigkeit um den Ligaverbleib, lag als Neunter der Vorsaison nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz 14. Hanau ist als Neuling per se Außenseiter. Nieder-Roden als Vorjahressechster, der zeitweise sogar die Tabellenspitze aufmischte, hat da auch wegen der größten Zahl an Zugängen unter den genannten Vereinen die größten Perspektiven.

Hoffnung durch zwei Rückkehrer 

Bei den Groß-Umstädtern war man zuletzt noch auf der Suche nach einem Kreisläufer. Einen guten Eindruck hinterließ in den Testspielen der neu verpflichtete Torwart Hanno Vöhringer. Naturgemäß noch etwas besser einspielen muss sich im Rückraum zudem der neu gekommene Dennis Daschevski.

Fotos: Frankfurter Kinder trainieren mit Handballer Andreas Wolff

Recht bescheiden fiel auch die Zahl der Zugänge bei der HSG Hanau aus. Neben Zugang Hannes Geist machen insbesondere zwei Rückkehrer Hoffnung, dass es nach dem Aufstieg aus der Oberliga nicht bei einem einjährigen Drittliga-Intermezzo bleiben muss. Vier Jahre auf Wanderschaft war Marc Strohl, der zwischenzeitlich in Gummersbach sogar Bundesliga-Luft schnuppern durfte. Björn Christoffel spielte zuletzt für ein Jahr beim neuen Hanauer Ligakonkurrenten Nieder-Roden, war zuvor aber zwei Jahre lang bei den Grimm-Städtern am Ball. In seiner letzten Hanauer Saison 2014/15 warf Christoffel 186 Tore und wurde Oberliga-Torschützenkönig.

Fünf neue Feldspieler

Bei den Nieder-Rödern kamen neben Torhüter Benedikt Müller gleich fünf neue Feldspieler. Die „Baggersee-Piraten“ verpflichteten Henning Schopper, Johannes von der Au, Sam Hoddersen, Felix Hain und Jonas Müller. Während Nieder-Roden derart ausgestattet den Vorjahresplatz sechs nicht nur wiederholen, sondern sogar noch toppen könnte, geht in der 16 Teams starken Staffel der Blick der Groß-Umstädter und der Hanauer eher gen Rang 14. Der könnte der erste Abstiegsplatz sein. Je nach regionaler Verteilung der Zweitliga-Absteiger wird es zwei bis drei Absteiger aus Liga drei in die Oberligen geben.

DFB-Pokal RB Leipzig scheitert in Dresden

Das könnte Sie auch interessieren: Servus! Wen wir bei Olympia nicht mehr sehen werden

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Kommentare