Nach der Fanschande in Magdeburg

SGE-Fan- und Förderabteilung: „Tiefpunkt ist erreicht“

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Im Gästeblock mit den SGE-Fans gingen am Sonntag im Pokalspiel gegen Magdeburg mehrere Rauchbomben hoch.

Frankfurt - Nach der Fanschande einiger unbelehrbarer Chaoten, die unter anderem Raketen in einen Familienblock geschossen hatten, hat sich die Eintracht Fan- und Förderabteilung dazu geäußert.

„Die Ereignisse von Magdeburg stellen einen absoluten Tiefpunkt dar, einen endgültigen Bruch mit allem, was bisher Konsens war. Was in Magdeburg geschehen ist, war einfach nur noch kriminell, nicht entschuldbar, nicht tolerierbar, und mit allem, was wir und die gesamte Frankfurter Fanszene seit Jahren unter schützenswerter Fankultur verstehen, nicht im Geringsten vereinbar.“ Dieser Satz stammt aus der Stellungnahme der Fan- und Förderabteilung der Frankfurter Eintracht.

Stinkender Rauch sorgt nicht für Stimmung

Weiter heißt es, dass man eigentlich dachte, nach ähnlichen Ereignissen in Leverkusen ein Wendepunkt erreicht zu haben. Weil im Nachgang eine große Diskussionen zwischen fast allen Gruppierungen der Fanszene stattgefunden habe. Und am Ende es zumindest einen fangruppenübergreifenden Konsens gegeben habe, dass zumindest alles, was die Hand verlässt (Böller, Raketen) geächtet sei. Jeder, dem die Eintracht mit allem Drum und Dran am Herzen liegt, sollte diesen Grundsatz nunmehr endlich und dauerhaft durchsetzen.

Fotostrecke: Pyro-Randale beim Spiel der SGE in Magdeburg

Außerdem stellen die Fansprecher klar, dass es kein „Kuschen vor dem DFB“ sei, wenn man derartige kriminelle Akte verurteilt und räumen mit dem Mythos auf, dass Pyrotechnik im Schutz von stinkendem Rauch für Stimmung sorgt. Dies gesamte Stellungnahme ist hier nachzulesen.  red

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Fotos: SGE-Saisoneröffnung und Spiel gegen Celta de Vigo 

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