Nach Abstieg keine Besserung in Sicht: Konrad geht 

FSV Frankfurt am Boden: Trainer, Geld und Spieler fehlen 

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Die Stimmung beim FSV Frankfurt ist am Boden: Zlatko Dedic und Mario Engels sind enttäuscht über die momentane Situation ihres abgestiegenen Vereins.

Frankfurt – Chaos beim FSV Frankfurt. Auch zwei Wochen nach dem Abstieg aus der zweiten Liga tut sich nichts bei den Bornheimern. Und Manuel Konrad wechselt jetzt auch noch nach Dresden. Von Manfred Schäfer

Kein Trainer, kein Sportlicher Leiter, keine Spieler, kein Geld. Der FSV Frankfurt geht am Stock. Und jetzt wechselt auch noch Ex-Kapitän und Mittelfeldspieler Manuel Konrad zu Dynamo Dresden. Den Vertrag hat er am Donnerstag unterschrieben. Wie soll es jetzt weiter gehen? Bis Dienstag müssen noch 437.000 Euro für die Lizenz der dritten Liga her. Laut Geschäftsführer Clemens Krüger kein Problem: „Wir kriegen die Lizenz.“ 

Sollte dieses Problem gelöst werden, folgen andere. Es ist immer noch nicht klar, wer Trainer wird. Der bisherige Coach Falko Götz stellt klar: „Ich würde gerne bleiben. In den fünf Wochen, die ich da war, konnte ich noch nicht zeigen, was ich drauf habe. Das würde ich gerne tun.“ Außer einem kurzen Gespräch am Tag nach dem Abstieg, gab’s aber keinen Kontakt mehr.

Ex-Dynamo-Berlin-Trainer im Gespräch 

Krüger dementiert nicht, dass Eintrachts A-Jugendtrainer Alex Schur ein Thema sein könnte. Auch im Gespräch Thomas Stratos, der zuletzt Dynamo Berlin trainierte.

Nächstes Problem: Wer soll Sportlicher Leiter werden? Ex-Spieler Jochen Kientz hat schon abgesagt. Vielleicht könnte ja einer zum Thema werden, der letzte Saison noch bei der Rettung als Spieler dabei war: Hanno Balitsch wird seine Karriere in Mannheim wohl nach dieser Saison beenden. Er hat Sportmanagement studiert und abgeschlossen. Vielleicht wäre die dritte Liga ein guter Einstieg für ihn in den Job.

Konrad wechselt zu Dresden

Drittes Problem: Es sind kaum Spieler da. Kapitän Manuel Konrad, der sogar Interesse gehabt hätte zu bleiben, wechselt zu Dynamo Dresden. Es gibt weitere Spieler, die sich vorstellen können zu bleiben, aber richtige Gespräche gab’s noch keine.

Am 20. Juni soll die Vorbereitung auf die neue Saison beginnen. Das sind nur noch drei Wochen und es steht eigentlich nichts. Krüger: „Wir arbeiten derzeit an allem. Ich habe viele Termine. Wenn es Ergebnisse gibt, werden wir sie veröffentlichen.“

Hoffentlich ist es dann nicht zu spät...

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