Schwimmen, Radfahren, Laufen

Ironman in Frankfurt: Jeder sehnt sich nach dem Römer

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Lokalmatadorin Natascha Schmitt will in diesem Jahr unter 9.21 Stunden die Ziellinie entlang rennen.

Frankfurt - Die Mainmetropole wird am heutigen Sonntag zum 15. Mal zur europäischen Triathlon-Hochburg. Über 3.300 Athleten aus 65 Nationen treten beim Ironman gegeneinander an. Lohn der sportlichen Mühen: Der Zieleinlauf auf dem Römerberg.

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Top-Profis wie die Schweizer Vorjahressiegerin in Frankfurt, Daniela Ryf sowie der Sieger aus 2014, Sebastian Kienle aus Knittlingen, treffen auf starke internationale Konkurrenz, darunter der US-Amerikaner Timothy O’Donnell, dessen Frau Mirinda Carfrae, die als frischgebackene Ironman-Austria-Kärnten Siegerin zum Anfeuern mit an den Main kommt, und die Australierin Mel Hauschildt. „Die Atmosphäre im vergangenen Jahr war genial und in Deutschland Rennen zu bestreiten, macht einfach Spass. Die Vorbereitungen verliefen sehr gut und ich bin gespannt darauf, meine Beine über die Langdistanz zu testen“, freut sich die Vorjahressiegerin Daniela Ryf auf das Rennen. Die Teilnehmer müssen 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42 Kilometer laufen.

Sebastian Kienle beurteilt sowohl eigene Chancen, als auch die der Konkurrenz sowie die Atmosphäre des Rennens wie folgt: „Tiefstapeln wird mir wohl keiner abnehmen, deswegen probiere ich es auch nicht. Ich will das Rennen gewinnen. Doch auch nach der verletzungsbedingten Absage von Andi Raelert gibt es immer noch ausreichend Konkurrenz, um dem Titel Europameister Würde zu verleihen. Ich rechne besonders mit Andi Böcherer, der in diesem Jahr noch ungeschlagen ist, ebenso mit Timothy O’Donnell.“

Bilder vom Ironman 2013 in Frankfurt

Andi Böcherer ist hochmotiviert: „Ich bin in Topform, bin in diesem Jahr noch ungeschlagen und komme mit gewaltigem Selbstbewusstsein zur Europameisterschaft. Ich stehe zum vierten Mal am Start und fühle mich diesmal bereit zu gewinnen. Das würde auch gut in meine Serie von Platzierungen auf dem Römerberg passen: Siebter im Jahr 2008, Fünfter im Jahr 2013 und Dritter im vergangenen Jahr. Frankfurt ist eines meiner absoluten Lieblingsrennen, wenn ich an die Finishline denke, bekomme ich Gänsehaut von den Fußsohlen bis in den Nacken.“

„Meine Stadt, mein Rennen, mein Publikum“ – so fasst Lokalmatadorin Natascha Schmitt, die jüngst durch den Sieg beim Ironman in Luxemburg sportlich aufmerken ließ, das Rennwochenende zusammen. Die Sportwissenschaftlerin lebt seit zehn Jahren in Frankfurt und fühlt sich hier nach eigener Aussage pudelwohl. „Für Sonntag habe ich mir vor allem eine neue Bestzeit vorgenommen, das heißt mit einer Zeit unter 9:21 Stunden wäre ich zufrieden.“ red

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