Anwälte sollen abmahnen

Teure Tickets: Eintracht Frankfurt geht gegen Schwarzmarkt vor

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Eintracht Frankfurt will Fans vor Preiswucher schützen. 

Frankfurt - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt verstärkt den Kampf gegen den Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten. Zwei Kanzleien machen Jagd auf die Händler, die ihr Tun teuer zu stehen kommen kann. 

Die Anwälte wurden damit beauftragt, „den Markt zu beobachten, Schwarzmarkthändler zukünftig direkt kostenpflichtig abzumahnen und die Abgabe entsprechender Unterlassungserklärungen durchzusetzen“, heißt es in einer Erklärung vom Freitag.

„Hierdurch sollen noch mehr Fans unsere Spiele zu regulären Preisen besuchen können“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hellmann. „Zudem haben wir schon aus Sicherheitsaspekten ein Interesse daran, dass keine Tickets unkontrolliert weitergegeben werden.“

Nach den Geschäftsbedingungen der Eintracht ist es verboten, Eintrittskarten zu Bundesliga-Spielen „kommerziell und gewinnorientiert“ weiterzuverkaufen. Trotzdem kommt genau das immer wieder vor. Gerade Tickets für besonders nachgefragte Heimspiele werden auf dem Schwarzmarkt zu überteuerten Preisen weiterverkauft. Dagegen will der Verein jetzt vorgehen. Sollten Dauer- oder Tageskartenbesitzer nicht zu einem Spiel kommen können, bietet die Eintracht eine legale Ticketbörse im Internet an. dpa/lhe

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