Bornheimer haben in der dritten Liga in die Spur gefunden

Plötzlich spielt der FSV Frankfurt wie ausgewechselt

+
Das 4:1 gegen Preußen Münster setzte beim FSV neue Kräfte frei: Frankfurts Cagatay Kader (Mitte) setzt sich hier gegen Danilo Wiebe durch.

Frankfurt - Gut ein Viertel der neuen Drittliga-Saison ist vorbei. Nach schwachem Start hat sich der FSV Frankfurt gefangen. Zuletzt gelangen dem Zweitliga-Absteiger drei Siege in Folge. Von Manfred Schäfer

Da hat man ganz tief durchgeatmet beim FSV Frankfurt, als es in den vergangenen Wochen endlich lief. Sieben Punkte aus der englischen Woche und dann noch der Sieg in Lotte. Man konnte beruhigt in die Länderspielpause gehen.

Das sah in den ersten Wochen der Saison nicht so aus. Zwar spielte die Mannschaft meist ordentlich, aber es fehlte an Punkten. Nur drei Punkte hatte man nach sechs Spielen. In den vergangenen vier Spielen wurden 13 draus. Nach dem ganz schwachen Spiel gegen Großaspach (1:3) gab’s ein Donnerwetter. Das hat wohl geholfen. Der Aufwecker war aber das 4:1 gegen Preußen Münster. Nach dem ersten Saisonsieg hat es in einigen Köpfen wohl klick gemacht. Plötzlich merkten die Spieler, dass sie gewinnen können. Kapitän Patrick Ochs: „Wir haben ein Erfolgsergebnis gebraucht.“ Geschäftsführer Clemens Krüger versucht zu erklären, warum es so lange gedauert hat: „Wir haben einen komplett neuen Kader. Nach dem Umbruch hat die Mannschaft eine Zeit lang gebraucht sich zu finden. Die Leistungen waren gar nicht so schlecht, aber punktemäßig blieben viele Wünsche offen.“

Länderspiel passt eigentlich gerade gar nicht

Nach dem Sieg gegen Münster wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt. Plötzlich lief es und es kam auch das Glück zurück. So gesehen kam die Länderspielpause eigentlich nicht so recht. Schließlich hat man gerade einen Lauf. Mittelfeldspieler Yannick Stark: „Am liebsten hätten wir gleich weiter gespielt.“ Aber die Pause kann dazu genutzt werden die Mannschaft bis zum nächsten Spiel am Sonntag, 16. Oktober, gegen Fortuna Köln besser zu machen. Sportchef Roland Benschneider: „Wir wollen gegen Köln drei Punkte einfahren.“ Unser Trainer Roland Vrabec will die derzeitige Länderspielpause nutzen, um anschließend einhundert Prozent auf den Platz zu bringen“.

Das könnte Sie auch interessieren: Kickers Offenbach hat einen neuen Geschäftsführer

Paderborn und FSV steigen in 3. Liga ab - MSV in Relegation

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Kommentare