Einst belächelte Gegner sind heute harte Brocken 

Frauen-Fußball: 1. FFC Frankfurt als Außenseiter gegen Freiburg

+
Gegen Essen konnten die Damen des FFC fast nur hinterher laufen: Frankfurts Tanja Pawollek (links) hat Mühe, Lea Schüller auf den Fersen zu bleiben. 

Frankfurt – Nächste schwere Aufgabe für die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt. Nach dem glücklichen 2:2 gegen Essen, mit zwei Toren in der Nachspielzeit, geht’s am Samstag Nachmittag um 16.30 Uhr nach Freiburg. Von Manfred Schäfer

Die vergangenen Spiele haben gezeigt: Die neue Frankfurter Mannschaft hat sich noch lange nicht gefunden und wird wohl in dieser Saison nichts mit der Spitze der Liga zu tun haben. Da sind schon Gegner wie Freiburg, über die man früher müde gelächelt hätte, harte Brocken.

Lesen Sie auch: 

1. FFC Frankfurt: Saskia Bartusiak wird neue Kapitänin

Freiburg ist hervorragend in die Saison gestartet und hat Meister Bayern München beim 1:1 sogar ein Remis abgetrotzt. Es folgten zwei Siege. Trainer Matt Ross weiß: „Sechs Tage nach dem äußerst glücklichen 2:2 gegen die SGS Essen steht uns mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg eine weitere schwere Aufgabe bevor.“ Und er spart auch nicht mit Lob für den Gegner: „Wie von vielen Experten vorhergesagt, hat sich das Team meines Kollegen Jens Scheuer gleich zu Saisonbeginn in der Liga-Spitze festgesetzt, so dass die Favoritenrolle, wenn man die Formkurven betrachtet, eindeutig beim SC Freiburg liegt.

Nicht kampflos ergeben

Trotzdem will er natürlich die Punkte nicht kampflos herschenken: „Nach zwei schwachen Vorstellungen in Potsdam und gegen Essen ist es wichtig, dass wir wieder an unsere eigenen Stärken und Fähigkeiten glauben und diese auch auf den Platz bringen. Voraussetzung dafür ist, dass wir unserem Spiel wieder mehr Struktur verleihen und auch den nötigen Willen an den Tag legen, im Vergleich mit den aktuellen Top-Teams zu bestehen. Wenn uns das gelingt, können wir dem SC Freiburg ein enges Match liefern.“

Manager Siggi Dietrich hofft, dass sein Team die beiden schwachen Spiele zuletzt aus den Köpfen kriegt: „Man hat in unseren vergangenen beiden Spielen erkennen können, dass unsere Mannschaft in ihrer Entwicklung noch Zeit benötigt und dass wir die sicherlich nicht zufriedenstellenden Resultate auch unter diesem Gesichtspunkt bewerten müssen. Jetzt geht es in Freiburg darum, einen Schritt nach vorne zu machen.“

Lesen Sie auch: FFC Frankfurt: Frauen stehen vor Umbruchphase

Bilder: Deutsche Olympia-Helden in Frankfurt gefeiert

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Kommentare