Frankfurter sichern sich Tabellenplatz zwei in der DEL 2

Löwen Frankfurt legen Dresdens Löwen auf Eis

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Dieser Löwe macht keine Gefangenen: Dennis Reimer (links) setzt sich gegen die Dresdner Maximilian Faber (Mitte) und Torwart Hannibal Weitzmann durch und netzt für die Frankfurter ein.

Frankfurt – Wieder einmal ein gelungener Abend für die Löwen: Durch einen verdienten 6:4-Erfolg über die Dresdner Eislöwen stürmen die Frankfurter auf den zweiten Platz in der Tabelle. Von Uwe Lange

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Die Löwen erwischten einen schwachen Start, lagen schon nach zehn Minuten mit 0:2 gegen die forschen Sachsen in Rückstand, als die Abwehr der Löwen um ihren Torhüter Brett Jaeger zu schläfrig reagierte, oft auch zu passiv agierte. Der ex-Dresdner sah bei beiden Treffern seiner früheren Kollegen nicht gut aus, ließ beide Schüsse über die Fanghand passieren. Doch die Löwen bewiesen einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten, bogen das Match mit Hilfe ihres lautstarken Publikums wieder um. Dem Deutsch-Kanadier Clarke Breitkreuz war es vergönnt, einen Abpraller zum wichtigen Anschlusstreffer (14.) für seine Farben zu versenken, damit die heimischen Löwen vor über 3300 Zuschauern im Spiel zu halten.

 Drittel zwei sah die stärkste Phase der Frankfurter, die sich mit Toren durch Dennis Reimer (30.), Verteidiger Eric Stephan (35.) in Unterzahl und dem Kanadier C.J.Stretch (22 Sekunden vor dem Pausenpfiff) belohnten. Dazwischen lag jedoch noch ein Dresdner Treffer (31.), als die Löwen kurz nach ihrem Ausgleich zu euphorisch in einen Konter liefen. Viele Strafzeiten sorgten in dieser Phase für häufige Unterbrechungen, als der Schiedsrichter kleinlich eine an sich faire Partie leitete. Im Schlussabschnitt war es Löwen-Kapitän Patrick Jarrett höchstpersönlich, der das Highlight dieses abwechslungsreichen Abends lieferte: Nach einem genialen Pass des besten Frankfurters Nils Liesegang nahm er diesen in vollem Lauf an, drehte sich um seine eigene Achse, um dann gekonnt zu vollenden (44.).

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Dresden konnte zwar erneut verkürzen, als man zwei Minuten vor Schluss den Torwart zugunsten einen weiteren Feldspielers vom Eis nahm, aber der zweite Versuch ging nach hinten los, da Nils Liesegang 19 Sekunden vor dem Ende ins verlassene Gehäuse traf, seinen guten Vorlagen einen Treffer folgen ließ. Dresdens Coach Bill Stewart machte später „die vielen Strafzeiten, die wir im zweiten Drittel erhalten haben“ für die Niederlage verantwortlich.

Zielscheibe von Gerüchten aus Ungarn

Sein Pendant und Landsmann auf Löwen-Seite Paul Gardner freute sich über die gewonnenen Punkte, „da meine Jungs nach dem frühen Rückstand gut gearbeitet haben und sich den Sieg somit verdienten!“ Sein Sportdirektor Rich Chernomaz war unterdessen wieder einmal Zielscheibe von Gerüchten, die aus der ungarischen Hauptstadt Budapest kamen. 

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So soll sich der ambitionierte Erstliga-Club MAC Budapest, der einen Seiteneinstieg in die EBEL (höchste österreichische Liga) im Sommer 2017 plant, die Dienste des 53-Jährigen sichern wollen, der sich ja auch schon für die ungarische Nationalmannschaft verantwortlich zeichnet. Chernomaz hat aber noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2017/2018 in der Mainmetropole. Nächster Gegner der Löwen ist am heutigen Sonntag (18.30 Uhr) Altmeister SC Riessersee, der nur zwei Tabellenplätze hinter den Löwen rangiert und seinen guten Saisonstart im heimischen Garmisch untermauern will.

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