Viel Arbeit für die Bornheimer

FSV Frankfurt sucht neuen Trainer und 20 Spieler für den Neuaufbau

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Auf FSV-Boss Clemens Krüger wartet nach der verkorksten Saison viel Arbeit.

Frankfurt - Vor vier Wochen ist der FSV Frankfurt in die dritte Liga abgestiegen. In zehn Tagen soll das Training für die neue Saison beginnen. Aber gerade mal drei Spieler sind da. Von Manfred Schäfer

Wie will der FSV das auf die Reihe kriegen? Seit zehn Tagen ist immerhin der neue Sportchef Roland Benschneider im Amt. Seine erste Aufgabe: Einen neuen Trainer finden. Und das gestaltet sich komplizierter als gedacht. Benschneider: „Wir haben drei Kandidaten in der engeren Wahl.“ Favorit ist Maik Walpurgis, der zuletzt Drittligist Osnabrück trainierte. Aber der hofft, noch Nachfolger von Norbert Meier in Bielefeld zu werden. Solange da keine Entscheidung gefallen ist, wird er sich nicht entscheiden.

Benschneider: „Wir sprechen natürlich auch mit den anderen Kandidaten.“ Spätestens Mitte der Woche soll der neue Cheftrainer feststehen. Vom alten Trainerteam ist nur Torwart-Trainer Norbert Lorz übrig geblieben. Auch Fitness-Coach Bastian Kliem ist seinem Chef Tomas Oral nach Karlsruhe gefolgt.

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Sollte der Trainer dann feststehen, kommt die Mammutaufgabe, 20 Spieler zu verpflichten, auf Benschneider zu. Bis zum Trainingsstart sollen 12 bis 14 Spieler an Bord sein. Der Sportchef bleibt aber ruhig: „Wir machen uns keinen Druck. Der Kader muss zum Vorbereitungsstart nicht komplett sein. Bis zum 31. August und sogar darüber hinaus ist Zeit, das Aufgebot zusammenzustellen.“ Dabei plant er, die neue Mannschaft um Stürmer Eddi Kapllani aufzubauen. Benschneider hat bereits mit ihm gesprochen, und der Albaner ist nicht abgeneigt: „Ich kann mir vorstellen zu bleiben.“ 

Das können auch die beiden Torhüter Sören Pirson und Jannis Pellowski. Keine Rolle mehr spielen Denis Epstein und Marc Kruska, die beide geäußert hatten, gerne zu bleiben. Obwohl die Zeit drängt, bleibt auch FSV-Boss Clemens Krüger ruhig: „Es ist ja nicht so, dass wir nicht schon mit Spielern sprechen.“

Man darf gespannt sein, was für eine Mannschaft der FSV zusammenkriegt. Die Saison geht immerhin schon Ende Juli los. Viel Zeit bleibt da wirklich nicht mehr.

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