Saskia Bartusiak als "Mutter der Nation"

1. FFC Frankfurt startet am Sonntag gegen Gladbach

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Symbolfoto

Frankfurt – Die ganz großen Favoritinnen sind die Mädels vom FFC nicht mehr. Ganz vorne werden Titelverteidiger Bayern München und der VfL Wolfsburg erwartet. Fünf Olympiasiegerinnen spielen bei den Bayern, sogar sechs in Wolfsburg.

Drei immerhin auch beim FFC: Saskia Bartusiak (spielte auch im Finale), Mandy Islacker und Kathrin Hendrich. Trotzdem backt man in Frankfurt kleinere Brötchen. Manager Siggi Dietrich: „Die Bundesliga wird von den zwei Welten der führenden Lizenzvereine und der klassischen Frauenfußballclubs geprägt.“ Soll heißen, die beiden großen Vereine werden von den Männern gesponsert, die anderen müssen ihr Geld selbst verdienen.

Pokalfinale beliebt das Wunschziel

Trotzdem will man beim FFC nicht einfach alles abschenken. Dietrich: „Unsere Zielsetzung ist es, die Top-Vereine mit großer Geschlossenheit und Teamgeist weiter im Blick zu behalten. Und natürlich behalten wir auch das Pokalfinale als Wunschziel im Auge.“ Insgesamt hat man die Mannschaft verjüngt. Saskia Bartusiak ist als neue Kapitänin praktisch die Mutter der Nation:„Ich freue mich, den jungen Spielerinnen zu helfen. Ich übernehme gerne Verantwortung. Es sind ja ein paar ganz junge dabei, die man an die Hand nehmen muss.“

Trainer Matt Ross freut sich auf den Start gegen den Aufsteiger: „Zum Auftakt in die Saison 2016/17 stehen wir am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach vor einer interessanten Aufgabe. Das Team meines Trainerkollegen René Krienen reist sicherlich topmotiviert und mit der Euphorie des erstmaligen Bundesliga-Aufstiegs im Gepäck nach Frankfurt und wird alles daransetzen, diesen Rückenwind in ein gutes Resultat umzusetzen.“ msä

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