Olympiasiegerin folgt auf Kerstin Garefrekes

1. FFC Frankfurt: Saskia Bartusiak wird neue Kapitänin

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Saskia Bartusiak trägt künftig die Kapitänsbinde. 

Frankfurt - Die Nachfolgerin von Kerstin Garefrekes als Kapitänin des 1. FFC Frankfurt steht fest: Olympiasiegerin Saskia Bartusiak. In Rio hatte sie die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Olympiasieg geführt und im Anschluss ihren Rücktritt aus der Nationalelf verkündet.

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Die 33-jährige Frankfurterin, die 101 Mal in der Nationalmannschaft zum Einsatz kam, wechselte 2005 vom damaligen Stadtrivalen FSV Frankfurt zum FFC und ist damit die dienstälteste Spielerin im aktuellen Kader. Drei Titel in der europäischen Königsklasse, zwei Deutsche Meisterschaften und vier DFB-Pokalsiege hat Saskia Bartusiak bislang mit dem 1. FFC Frankfurt errungen. Ihren größten internationalen Erfolg neben dem Olympiasieg feierte die Defensivspezialistin mit dem Gewinn des Weltmeister-Titels 2007. Auch bei den 2009 und 2013 gewonnenen Europameisterschaften zählte sie zu den Leistungsträgerinnen der DFB-Auswahl. 

Saskia Bartusiak: „Als mich unser Cheftrainer Matt Ross gefragt hat, ob ich mir vorstellen könne, neue Kapitänin beim 1. FFC Frankfurt zu werden, musste ich nicht lange überlegen. Nach mittlerweile elf Jahren im FFC-Trikot kenne ich den Verein nur zu gut und nehme diese Rolle gerne an. Nach den Abgängen wichtiger Leistungsträgerinnen stehen wir vor einer Umbruchphase, in der es darauf ankommen wird, dass mehrere Spielerinnen in Führungsrollen hineinwachsen." Ihre Aufgabe als Kapitänin sehe sie darin, bei dieser Entwicklung mit ihrer Erfahrung voranzugehen und gerade den jüngeren Spielerinnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

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Für FFC-Cheftrainer Matt Ross ist Saskia Bartusiak die logische Nachfolgerin von Kerstin Garefrekes: „Sie verfügt über eine jahrelange nationale und internationale Erfahrung auf höchstem Niveau und ist mit ihren großartigen Erfolgen sowie mit ihren Fähigkeiten als Abwehrchefin ein Vorbild für unsere jungen Spielerinnen. Gerade in der aktuellen Phase der Neuorientierung, in der die Weiterentwicklung unserer Talente im Fokus stehen wird, sind ihre Führungsqualitäten auf und außerhalb des Platzes unverzichtbar.“ red

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