Team empfängt heute Amsterdam

Footballer der Frankfurt Universe wollen den Euro-Bowl holen

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Solche Szenen wollen die Universe-Fans heute sehen. Marcus McDade holt gegen Badalona den Touchdown zum 48:7.

Frankfurt – Zehn Jahre nach dem 22:7-Sieg der Frankfurt Galaxy über die Amsterdam Admirals im World Bowl 2006, schicken sich die Footballer der Samsung Frankfurt Universe an, einen ähnlichen Erfolg zu wiederholen. Von Uwe Lange

Am heutigen Samstag (Kick-off 19 Uhr) sind die neuen Men in Purple die Gastgeber im Frankfurter Volksbank Stadion, empfangen dort mit den Amsterdam Crusaders den 17-maligen Rekordmeister aus den Niederlanden zum Endspiel der Europäischen Football-Liga (EFL).

Unzählige wunderschöne Erinnerungen werden bei den Fans des ellipsenförmigen Eis wach, zählten doch die Begegnungen mit den Oranje-Hemden zu den jährlichen Highlights im Football-Terminplan der 2007 eingestellten NFL-Europe.

Besonders für den Erstliga-Aufsteiger aus der Mainmetropole ist dieses Match der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die Anfang des Jahres nicht vorhersehbar schien. Cheftrainer Markus Grahn stand der Euro-Teilnahme seines runderneuerten Teams zunächst etwas skeptisch gegenüber, sah die zusätzlichen Spiele eher als Zusatzbelastung für den Ligabetrieb.

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Doch der Coach ließ sich schnell überzeugen, nachdem auch die wirtschaftliche Seite am Publikum trächtigsten Standort beleuchtet wurde. Die zwei deutlichen Siege in der Vorrunde gegen die Mannschaften aus Spanien und Frankreich ließen den Hunger auf Mehr wachsen. „Dieses Team wird alles geben, um den Euro-Bowl nach Frankfurt zu holen“ ist sich Grahn sicher, der beim letzten großen Erfolg der Galaktischen an der Seitenlinie stand.

Spiel auf Augenhöhe erwartet

Auch Amsterdam dominierte ähnlich wie Universe ihre Gruppe, schlug die leicht favorisierten deutschen Teams aus Kiel und Hamburg deutlich.

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Experten erwarten ein Spiel auf Augenhöhe, sehen keinen Vorteil auf einer Seite, vermuten die Tagesform als Matchwinner. Der Heimvorteil der Frankfurter könnte zumindest einen großen positiven Mosaikstein bedeuten. Defense-Koordinator Thomas Kösling erhofft sich in den Special Teams den kleinen aber feinen Unterschied: „Unser Zu-Null-Sieg im Allgäu am Wochenende beim offensivstärksten Team des Südens war die beste Abwehrleistung, die ich in meiner Trainer-Laufbahn begleiten durfte. Auf die gilt es aufzubauen“ hofft der Friedberger.

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