Endlich fliegt das Ei wieder durch Frankfurt

Footballer der Frankfurt Universe treffen auf Badalona

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Frankfurt - Über sieben Monate mussten die Football begeisterten Fans im Rhein-Main-Gebiet warten, um endlich wieder ein Heimspiel der Samsung Frankfurt Universe verfolgen zu können. Von Uwe Lange

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Am Samstag (Kickoff 19 Uhr) ist es so weit, mit der Partie gegen die Badalona Dracs treffen die Samsung Frankfurt Universe im Rahmen der Europäischen Football-Liga (EFL) auf den spanischen Meister aus dem kleinen Vorort von Barcelona. Nachdem beide Teams ihre Auftaktbegegnung gegen die Franzosen aus Thonon gewinnen konnten, ist klar, dass der Sieger der heutigen Partie ins Finale einziehen wird, für das sich schon Amsterdam aus Gruppe A qualifiziert hat.

Frankfurts Trainer Markus Grahn gibt sich nach den letzten beiden erfolgreichen Auswärtspartien in Frankreich (48:0) und dem dramatischen Ligaspiel in Stuttgart (49:43) sehr optimistisch: „Die EFL ist für unser junges Team hochinteressant, eine echte Herausforderung. Der internationale Flair erinnert mich persönlich ein wenig an selige Galaxy-Zeiten, als wir Teams wie Amsterdam, Barcelona oder London in Frankfurt zu Gast hatten!“ 

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Er findet Unterstützung durch seinen neuen Quarterback Marcus McDade, der in allen Partien schon beeindruckende Kostproben seines Könnens gab, obwohl in seinen Augen die Abstimmung mit seinen Mitspielern noch optimiert werden kann: „Das erste Heimspiel kann ich kaum erwarten, will die lila Hölle erleben, von dem mir meine Kameraden alle so vorschwärmen, wenn unsere Fans den Gegner niederbrüllen, denen das Leben so richtig schwer machen.“

Sollten auch er und seine Mitstreiter ihren Job gut machen und den Gast aus Spanien bezwingen, könnte das folgende Endspiel nach Frankfurt vergeben werden, für dass sich die Universe-Bosse sofort bewerben würden, da auch der Europäische Verband sehr an einer Austragung im publikumsträchtigen Hessen interessiert wäre.

Hawaiianer kommt zur Verstärkung der Men-in-Purple

Auch abseits des Spielfelds kann Universe-Geschäftsführer Michael Schwarzer von zahlreichen Erfolgen berichten: „Unser Etatansatz liegt bei rund 750.000, zudem haben wir mit 3000 Besuchern im Schnitt sehr vorsichtig kalkuliert, obwohl wir von einem positiveren Zuspruch ausgehen.“ Die im Vorverkauf bereits abgesetzten über 3400 Tickets geben dem GmbH-Chef recht und lassen ihn auf eine würdige Kulisse hoffen, zumal auch das Rahmenprogramm (Beginn 16 Uhr) mit der familiären und kostenfreien Power-Party gute Unterhaltung verspricht.

Einen Neuzugang konnten die Hessen auch noch verkünden, auch wenn dieser für das Europapokal-Match noch nicht spielberechtigt ist: Vileseni Fauonuku heißt der 23-jährige Abwehrrecke aus den USA, der auf Hawaii geboren und zuletzt für die Utah High School für Furore sorgte. Er kam auf Tipp seines neuen und alten Teamkollegen Quade Chappuis, der ihn für eine große Verstärkung der Men-in-Purple hält: „Seni ist ein körperlich robuster Defensive-Lineman, der aber äußerst beweglich und schnell ist und dem gegnerischen Spielmacher das Leben schwer macht.“

Er soll den Frankfurtern helfen, das angestrebte Liga-Saisonziel „Playoff-Platz“ zu erreichen, was für einen Neuling zwar sehr couragiert klingt, aber in Anbetracht des hochwertigen Universe-Kaders nicht unbedingt utopisch erscheint.

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