Karten-Chaos bleibt gegen Ingolstadt wohl aus

Ticketstreit: Eintracht-Fans ziehen Anträge zurück

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Symbolbild

Frankfurt - Im Vorfeld des DFB-Pokalspiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Ingolstadt droht nun womöglich doch nicht das befürchtete Ticket-Chaos. Zwei Fans der Eintracht zogen am Dienstag ihre Anträge auf eine Einstweilige Verfügung beim Amtsgericht Frankfurt wieder zurück, bestätigte ein Gerichtssprecher

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Vor Gericht waren in der vergangenen Woche neun Anträge eingegangen, mit denen sich Anhänger des Vereins ein Anrecht auf eine Eintrittskarte für das Spiel am 25. Oktober erstreiten wollten. Vier dieser Anträge wurden bereits abgelehnt, drei sind nach Angaben des Gerichts noch nicht bearbeitet worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte im September entschieden,dass die Nordwesttribüne beim Ingolstadt-Spiel geschlossen bleiben mussund nur Inhaber von Sitzplatz-Dauerkarten auf der Ost-, Haupt- und Gegentribüne bei dieser Partie ins Stadion dürfen. Dadurch entstand die Situation, dass Dauerkarten-Besitzer der Nordwesttribüne wie alle anderen Inhaber von Abo-Tickets auch ein vertraglich zugesichertes Vorkaufsrecht auf Karten für dieses Spiel besitzen, praktisch aber keine Chance haben, sie auch zu bekommen. Darauf hatte das Amtsgericht in der vergangenen Woche in einem Fall auch hingewiesen. Bei Eintracht Frankfurt hat man nach Angaben des Vereins keine Kenntnis davon, warum die beiden Fans ihre Anträge wieder zurückgezogen haben. „Wir begrüßen es aber, dass es zu keiner Auseinandersetzung vor Gericht kommt“, sagte eine Clubsprecher. dpa

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