Ermittlungserfolg für Polizei

Nach Eintracht-Randale in Magdeburg: Pyro-Werfer gefasst

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Symbolbild

Frankfurt - Die gemeinsame Arbeit der „Ermittlungsgruppe Fußball" bei der Frankfurter Polizei sowie den Magdeburger Kollegen hat zur Identifizierung eines Mannes geführt. Er soll während des Skandal-Spiels der Eintracht Pyrotechnik geworfen haben. 

Der 24-Jährige aus Neu-Anspach ist aufgrund eines Videos, das von einem normalen Frankfurter-Fan der Polizei zur Verfügung gestellt wurde, ins Visier der Ermittler geraten. Bei einer am Dienstag durchgeführten Wohnungsdurchsuchung erhärtete sich der Tatverdacht. Dort fanden die Beamten umfangreiche Pyrotechnik unter anderem in Form von diversen illegalen Böllern. Außerdem kam die Täterkleidung nebst der Eintrittskarte zum Spiel in Magdeburg zum Vorschein. 

Im Anschluss erfolgten eine erkennungsdienstliche Behandlung sowie die polizeiliche Vernehmung, bei der er keine Angaben zur Sache machte. Anschließend kam der junge Mann wieder auf freien Fuß. Gegen ihn ist ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz sowie der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die umfangreichen Ermittlungen in Frankfurt und Magdeburg werden fortgeführt. 

Fotostrecke: Pyro-Randale beim Spiel der SGE in Magdeburg

In Magdeburg wurden bereits in der vergangenen Woche sieben Tatverdächtige identifiziert, die an den Ausschreitungen in Magdeburg beteiligt waren. Fünf weitere Personen stehen ebenfalls im Verdacht des Landfriedensbruchs sowie der gefährlichen Körperverletzung.

Aufgrund der Randale während des Magdeburg-Spiels hat das DFB-Sportgericht in der Zwischenzeit eine harte Strafe gegen die Eintracht verhängt. red/skk

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