Gibt es eine Geburtstagsüberraschung für Niko Kovac?

Eintracht Frankfurt kann gegen Bayern München nur gewinnen

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Die letzte Begegnung zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt endete 1:0. Marc Stendera (Mitte) und Haris Seferovic (rechts) können beim Volleyschuss von Thomas Müller nur zuschauen.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt droht gegen Bayern München ein einseitiges Spiel. Nur mit hoher Laufbereitschaft und Selbstbewusstsein hat die Mannschaft von Trainer Niko Kovac eine Chance. Von Dirk Beutel

Nach der Länderspielpause scharren vor allem die Fans der Frankfurter Eintracht schon mit den Hufen, wenn es am Samstag um 15.30 Uhr in der Commerzbank-Arena gegen Rekordmeister Bayern München geht. Kein Wunder: Die SGE hat mit zehn Punkten auf dem Konto den besten Ligastart seit der Saison 2012/2013 hingelegt. Nicht nur das: Trainer Niko Kovac, der am Samstag auch noch seinen 45. Geburtstag feiert, hat eine Mannschaft geformt, die wieder mit Selbstbewusstsein attraktiven Offensivfußball spielen kann, die auch noch erfolgreich ist. Zudem ist erfreulich, dass die Eintracht wieder über Standardsituationen gefährlich ist. Sieben von 14 Treffern erzielten die Adlerträger nach Ecken und Freistößen. Dass jetzt der Liga-Primus kommt, trübt die Stimmung nicht. Auch wenn die Statistik erdrückend ist: Der letzte Eintracht-Sieg stammt aus dem Jahr 2010. Da drehten Juvhel Tsoumou und Martin Fenin noch in der 87. und 89. Minute einen 0:1-Rückstand. Das letzte Tor der Eintracht gegen die Bayern datiert vom 23. April 2011, damals traf Sebastian Rode. Die Partie endete 1:1.

Kovac: „Meine Mannschaft ist fokussiert“

Kovac hat selbst 51 Spiele für die Bayern gemacht. Er kennt den Club und wird seine Mannschaft entschlossen und mit breiter Brust aufs Feld schicken. Nur so haben die Adlerträger eine Chance auf Zählbares. Kaum jemand erwartet ein Offensivfeuerwerk. Vielmehr werden die Hausherren den Bayern das Mittelfeld überlassen und sich möglicherweise sogar aus einer Fünfer-Abwehrkette auf Konter einstellen. Vor allem wird auf das defensive Mittelfeld viel Arbeit zukommen, um der Abwehr zeitweise eine Atempause zu verschaffen. Man hat nichts zu verlieren, dafür aber mit Alex Meier, Marco Fabianwieder eine fitte und gefährliche Angriffsabteilung. Denn gegen die Über-Bayern darf man sich Chancen ausrechnen. Unter Trainer Carlo Ancelotti dominieren sie die Bundesliga nicht mehr so deutlich wie zuvor. Zuletzt unterlag seine Mannschaft bei Atletico Madrid und kam nicht über ein Remis gegen den 1. FC Köln hinaus. Kovac: „Meine Mannschaft ist fokussiert und will den Bayern alles abverlangen. Aber wenn wir nicht 100 Prozent geben, werden wir auch nichts holen.“

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