Aufgrund des Staatsdopings 

IOC entscheidet über Russland-Ausschluss in der nächsten Woche

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IOC-Präsident Dr. Thomas Bach.

München - Die Entscheidung über einen möglichen Komplett-Ausschluss Russlands von den Olympischen Sommerspielen in Rio (05. bis 21. August) wird innerhalb einer Woche getroffen

Das bestätigte ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch dem SID. Spätestens am kommenden Dienstag, 26. Juli, soll das Urteil vorliegen. 

Das IOC hatte am Dienstag erklärt, dass man zunächst noch das Urteil des Internationalen Sportgerichtshof CAS bezüglich des Einspruches von 68 russischen Leichtathleten abwarten wolle, die vom Leichtathletik-Weltverband IAAF nicht für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zugelassen worden waren. Diese Entscheidung soll spätestens am Donnerstag (21. Juli) fallen. 

Der Ausgang des CAS-Urteils hat auch Einfluss auf die Entscheidungsfindung des IOC. Sollte es am Donnerstag ein klares Urteil geben, wird es auch für die Ringe-Organisation leichter, über eine mögliche Verbannung des Riesenreichs zu befinden. 

Durch die Veröffentlichung des McLaren-Reports am Montag war bekannt geworden, dass es in Russland zwischen 2011 und 2015 ein staatlich gelenktes Doping-System gegeben hat. In einem ersten Schritt hatte das IOC am Dienstag einige Sofortmaßnahmen gegen Russland verhängt. Unter anderem werden vorerst keine IOC-Sportveranstaltungen in Russland mehr organisiert. Auch die Planungen bezüglich möglicher Europaspiele 2019 in Russland wurden auf Eis gelegt.

SID

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