Bundestrainer ist genervt

Jogi Löw: Klare Meinung zum Fall Mario Götze

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Joachim Löw und Mario Götze (l.).

Ascona - Bundestrainer Joachim Löw hat die Diskussionen über die Zukunft von WM-Held Mario Götze bei Bayern München im Rahmen der Nationalmannschaft auf den Index gesetzt.

"Das Thema interessiert mich nicht mehr, erst später wieder", sagte Löw am Samstag. Zudem verbat sich der Bundestrainer auch weitere Diskussionen um mögliche Vereinswechsel mit einem Machtwort: "Ich möchte damit nicht mehr konfrontiert werden und nicht mehr darüber reden."

Es interessiere ihn nicht, ob ein Spieler nach der EM in Urlaub gehe oder den Verein wechsele, stellte Löw klar: "Und es interessiert mich seit ein, zwei Tagen auch nicht mehr, wer was sagt." Zum Thema Götze und Bayern habe er "alles gesagt".

Der 23 Jahre alte Offensivspieler hatte zuletzt angedeutet, dass er im kommenden Jahr bei den Bayern bleiben möchte. Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge stellt danach aber recht unverblümt dar, dass der Meister und DFB-Pokalsieger nicht mehr mit Götze plant.

Seinen berühmten "Messi-Spruch" vor der Einwechslung von Mario Götze im WM-Finale 2014 und die anschließende Bekanntmachung bereut Löw nicht. "Ich bedaure das nicht", sagte der 56-Jährige: "Ich habe das damals aus dem Bauch heraus gesagt. In dem Moment war das gut und das Richtige. Ich glaube nicht, dass er deswegen ein Problem bekommen hat."

Der Bundestrainer hatte Götze bei der Einwechslung ins Ohr geflüstert: "Und jetzt zeig der Welt, dass du besser bist als Messi." Anschließend hatte er das Zitat selbst öffentlich gemacht. Götze gelang in der 113. Minute das einzige Tor des Endspiels gegen Argentinien.

"Mario Götze ist ein Spieler mit vielen Fähigkeiten", betonte Löw: "Dass er nach so einem emotionalen Moment ein Tief erlebt, ist nichts Ungewöhnliches."

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sid

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