DFB-Team trainiert für Viertelfinale

Ohne Hector, aber mit Boateng und Co.: Italien-Einstimmung gestartet

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Das DFB-Team trainierte am Mittwochvormittag.

Évian-les-Bains - Die Vorbereitung auf das Italien-Spiel ist gestartet. Allerdings ohne den erkrankten Jonas Hector. Die gute Nachricht: Bis auf den Kölner standen Löw alle anderen 22 Akteure beim Training zur Verfügung.

Mit einer extralangen Trainingseinheit hat Bundestrainer Joachim Löw die Vorbereitung auf das EM-Viertelfinale gegen Angstgegner Italien eröffnet. Bis auf den an einer leichten Grippe erkrankten Außenverteidiger Jonas Hector nahmen am Mittwoch alle übrigen deutschen Fußball-Nationalspieler an der Übungseinheit in Évian-les-Bains teil. Also auch die nach dem Achtelfinale gegen die Slowakei leicht angeschlagenen Defensivkräfte Jérôme Boateng, Mats Hummels, Sami Khedira sowie Außenangreifer Julian Draxler.

Die Sportliche Leitung um Joachim Löw rechnet damit, dass auch der Kölner Hector rechtzeitig bis zur Partie am Samstag (21.00 Uhr) in Bordeaux gesund wird. „Wir gehen nicht davon aus, dass es etwas Schlimmeres ist“, berichtete Torwarttrainer Andreas Köpke. Löws Assistent versprach, dass Weltmeister Deutschland besten präpariert sein werde, um erstmals in einem Turnier die Italiener zu schlagen. „Wir sind bereit, diese Geschichte umzuschreiben“, sagte Köpke. Torjäger Mario Gomez spürt im Team den großen Siegeswillen: „Wir glauben an uns!“

In der Trainingsarbeit geht es vor allem darum, an Kleinigkeiten im eigenen Spiel zu arbeiten. „Es gibt nicht das große Thema für Verbesserungen“, berichtete Innenverteidiger Hummels: „Das große Ganze passt ja schon.“ Das gilt auch die die Defensivarbeit der DFB-Auswahl, die in den bislang vier EM-Spielen ohne Gegentor blieb. Trotzdem mahnte der dreifache Turniertorschütze Gomez: „Wir müssen noch mehr zeigen.“

Als wichtigste Lehre aus der 1:2-Niederlage im EM-Halbfinale 2012 gegen die Italiener benannte der damals schon mitspielende Hummels, „dass man gegen sie nicht 0:1 in Rückstand gerät“. Köpke kündigte eine „optimale Vorbereitung“ auf alle Eventualitäten an, inklusive einer möglichen Verlängerung und eines Elfmeterschießens. „Wir wissen, dass wir eine Topleistung bringen müssen“, erklärte Köpke.

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dpa

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