Ronaldo und Co. ziehen ins Finale ein

EM-Ticker: Portugal zu stark für Wales

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Gareth Bale ist einer der aktivsten Spieler.

München - Portugal gewinnt zum ersten Mal bei dieser EM nach 90 Minuten und besiegelt damit den Finaleinzug. Gegen Wales reichte ein Doppelschlag. Alle News dazu im EM-Ticker.

Damit Sie zum EM-Finale 2016 perfekt vorbereitet sind, gibt es hier unser Euro-rundum-sorglos-Paket: Hier erfahren Sie, wo Sie das Endspiel der EM zwischen Portugal und Frankreich live im TV und im Stream verfolgen können. Sollten Sie unterwegs sein, können Sie einfach auf unseren Live-Ticker vom EM-Final-Tag klicken. In einem Portrait stellen wir Ihnen Portugals Superstar Cristiano Ronaldo vor und machen zu Quoten, Statistik und Aufstellung des Finalspiels den Faktencheck. Wer im Kader von Frankreich und im Kader von Portugal ist, finden Sie hier.

Update vom 7. Juli 2016: Portugal hat es als erste Mannschaft ins Finale der EM 2016 geschafft. Am Donnerstag wird sein Endspiel-Gegner ermittelt. Was an diesem Tag passiert und wie sich Deutschland gegen Frankreich schlägt, erfahren Sie im Live-Ticker vom Donnerstag.

Portugal - Wales                                           2:0 (0:0)

Aufstellung Wales: 1 Hennessey - 2 Gunter, 5 Chester, 6 A. Williams, 19 Collins (66. J. Williams) , 3 Taylor - 7 Allen, 16 Ledley (58. Vokes), 11 Bale, 8 King - 9 Robson-Kanu (63. Church).

Aufstellung Portugal : 1 Patricio - 21 Cédric, 4 Fonte, 2 Bruno Alves, 5 Raphael Guerreiro - 13 Danilo - 10 Joao Mario, 16 Renato Sanches (74. A. Gomes) , 23 Adrien Silva (79. J. Moutinho)- 7 Cristiano Ronaldo, 17 Nani (86. Quaresma).

Tore: 1:0 Ronaldo (50.), 2:0 Nani (53.)

0.20 Uhr: Glück hat er derzeit nicht, der Müller. Aber die Fans glauben an ihn und er bedankt sich für die große Unterstützung. Sogar Hunde bellen für das DFB-Team.

23.52 Uhr: Auch sein Gegenüber, Chris Coleman, ist zufrieden mit der EM. „Ich bin unglaublich stolz auf die gesamte Mannschaft und sehr dankbar für die Unterstützung der Fans", sagte er nach dem Spiel.  "Wir haben alles gegeben. Schade, dass wir es nicht ins Finale geschafft haben. Wir können stolz sein auf das, was wir erreicht haben. Wir können viel mitnehmen von diesem Turnier. Das ist nicht das Ende einer Reise. Unser Team hat noch viel Potenzial.“

23.28 Uhr: Coach Fernando Santos sagt zum Finaleinzug: "Ich bin sehr, sehr glücklich. Glücklich für die Spieler, glücklich für meine Familie, glücklich für alle Portugiesen und glücklich für alle Griechen. Mein erstes Spiel als Portugals Trainer war im Saint-Denis, es ist schön, jetzt wieder zurückzukehren. Wir haben ein solides Team. Jemand sagte mir mal: Im Finale geht es nicht ums Spielen, sondern ums gewinnen - so ist es.“

23.10 Uhr: Matchwinner? Ganz klar, Cristiano Ronaldo. Ein Tor erzielt, das zweite vorbereitet. Hier geht es zum Spielbericht von Portugal gegen Wales.

22.57 Uhr: Fantastische Bilder: Die Waliser haben rote Hemden dabei, auf denen Diolch und Merci (also Danke) steht. Ein Dank an die Fans, die lautstark ihr Team in jeder Situation unterstützten.

Fazit: Portugal hat sich in der zweiten Halbzeit gesteigert. Und zwar im Vergleich zum gesamten Turnierverlauf. Auch wenn die Führung nach einer Ecke fiel, danach nutzten die Portugiesen die Freiräume konsequenter und erzielten folgerichtig das 2:0 durch Nani. Danach war es für Wales extrem schwer, sie erholten sich davon auch nicht mehr. Portugal war dem dritten Tor näher als Wales dem Anschlusstreffer.

90.+3 Minute: Das Stadion singt - sowohl Portugal als auch Wales. Alle Fans freuen sich über dieses Ereignis, das jetzt zu Ende ist. Gratulation an Portugal zum Einzug ins EM-Finale!

90.+2 Minute: Ronaldo tritt nochmal zum Freistoß an. 24 Meter zentral vom Tor entfernt liegt der Ball. In die Mauer. Viel Aufmachung um nichts...

90. Minute: Die letzte Minute läuft. Es wird der erste Sieg Portugals nach 90 Minuten. Die Rechnung von Fernando Santos ist also voll aufgegangen.

88. Minute: Hohes Bein von Bale, er sieht Cedric nicht, trifft ihn aber mit dem Schuh ins Gesicht. Gefährliches Spiel und zurecht Gelb.

86. Minute: Konter Portugal: Ronaldo wird fein angespielt. Er nimmt die Kugel mit der Brust an, Hennessey stürmt heraus und drängt Ronaldo weit nach rechts. Dessen Schuss landet am Außennetz.

84. Minute : So wird das nichts: Weiter Ball auf die rechte Seite von Wales. Doch die Kugel segelt ins Aus. Auch wenn die Drachen kämpfen, das Spiel hatte sich nach dem Doppelschlag erledigt.

80. Minute: WIEDER BALE! Der Star der Waliser zieht ab, mit links, so wuchtig, dass Patricio nur zur Seite abwehren kann. Der Ball hatte mächtig Effekt.

79. Minute: Joao Moutinho kommt ins Spiel und ersetzt Adrien Silva.

78. Minute: Huiiiii, fast das Dritte. Bale wird von Cedric am eigenen Strafraum attackiert. Der Portugiese gewinnt den Ball und spielt zu Danilo. Der steht plötzlich frei im Sechzehner. Aus acht Metern rechter Position zieht er ab, Hennessey hat die Kugel im Nachfassen. Das war eng. Nani rutscht heran, aber rauscht in den Keeper hinein.

77. Minute: Bale zieht nochmal ab. Sein Schuss aus über 25 Metern landet in den Armen von Patricio. Harmlos.

74. Minute: Letzte Aktion von Sanches. Er verlässt den Rasen und wird von Andre Gomes ersetzt.

73. Minute: Renato Sanches sprintet über den halben Platz und schießt mit rechts aus 18 Metern. Weit drüber, da hätte er besser zu Ronaldo durchstecken sollen.

72. Minute: Auch Cristiano Ronaldo teilt aus. Er beschwert sich und sieht dafür Gelb. Natürlich folgenlos, weil alle Karten nach dem Viertelfinale gestrichen wurden.

71. Minute : Bruno Alves hampelt vor dem walisischen Keeper herum. Eriksson ist das zu blöd und holt die Gelbe Karte aus der Brusttasche.

65. Minute: NANI! Renato Sanches spielt ihn an und er feuert ein hartes Geschoss auf Hennessey. Der lässt nach vorne abprallen. Joao Mario ist frei und schießt aus acht Metern am Tor vorbei. Wales steht defensiv nun ganz schlecht.

63. Minute: Freistoß Ronaldo: 28 Meter, halblinks. Gute Position und sein bester Versuch. Die Kugel streicht ganz knapp über die Latte. Gefährlich.

62. Minute: Wales gibt nicht auf. Natürlich nicht. Weiter Ball auf Vokes, aber Bruno Alves lenkt den Ball klug zurück. Patricio ist da. Im Gegenzug foult Chester Cristiano Ronaldo und sieht dafür Gelb.

58. Minute: Joe Ledley verlässt den Rasen, Angreifer Sam Vokes soll für die Wende sorgen.

56. Minute: Erholt sich Wales von dem Schock nochmal? Es darf gezweifelt werden. Damit wäre Portugal der erste Finalist bei der EM 2016.

54. Minute: TOR FÜR PORTUGAL! Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Ronaldo kommt am Strafraum an das Leder und spielt scharf vor das Tor. Nani kommt nicht aus dem Abseits, hält den Fuß rein.

52. Minute: Verdient? Das sei dahin gestellt. Aber hoffentlich ändert sich nun die Partie.

50 Minute: TOR FÜR PORTUGAL! Völlig unerwartet! Und natürlich musste ein Standard her. Portugal führt eine Ecke kurz aus, Guerreiro flankt an den zweiten Pfosten, wo Ronaldo einen halben Meter über den anderen steht. Sein wuchtiger Kopfball schlägt knapp unter der Latte ein. Portugal führt.

46. Minute: Und weiter geht's. Mal gucken, wann sich wer aus der Deckung traut.

Halbzeitfazit: Laaaaaangweilig. Oder taktisch hochklassig. Legen Sie es sich aus, wie Sie es wollen. Auf jeden Fall kann es nur in der zweiten Halbzeit besser werden, weil weniger Torchancen kann eine Partie nicht haben.

45. Minute: Pause. Portugal bleibt sich treu: Hauptsache kein Tor kassieren.

37. Minute: Höhepunkte: Keine. Bis zum Strafraum sieht das ganz gefällig aus, doch wenn es drauf ankommt, versagen beiden Teams die Künste.

28. Minute: Es ist Bewegung im Spiel. Allerdings hapert es bei beiden Mannschaften an der Präzision. Auch deshalb sind Torchancen noch Mangelware. 

26. Minute: Ecke von rechts. Variante: Vierer-Block. Doch der Ball kommt nicht an. Ledley ist eben kein Ramsey. Stattdessen der Konter über Sanches. Doch der künftige Bayern-Spieler bleibt an Gunter hängen.

22. Minute: Bale im Laufduell gegen seinen Real-Kollegen Ronaldo. Er lässt ihn hinter sich und legt den Ball im Fallen an der Grundlinie in die Mitte. King kommt einen Tick zu spät, Patricio begräbt den Ball unter sich.

19. Minute: Diese Waliser! Ledley tritt die Ecke flach, Bale sprintet vom zweiten Pfosten heran und schießt mit links aus zentraler Position neben das Tor. Kreativ, sind sie auf jeden Fall. Nur dieses Mal war es nicht so erfolgreich wie gegen Belgien.

16. Minute: Ronaldo spielt Joao Mario frei. Der zieht aus 18 Metern halbrechts ab. Sein Schuss geht links am Tor vorbei, Hennessey muss nicht eingreifen.

12. Minute : Apropos Ronaldo: Als erster Profi kam er in drei verschiedenen EM-Halbfinals zum Einsatz. Ein weiterer Rekord: Durch dieses Spiel ist er alleiniger EM-Rekordspieler. Er hat nun 20 Einsätze auf dem Buckel und lässt Buffon und Bastian Schweinsteiger weit hinter sich.

10. Minute: Hoppla. Das muss Elfmeter geben. Collins legt brüderlich im Zweikampf den Arm um Ronaldo. Der fällt nicht theatralisch, aber Eriksson pfeift wieder nicht. Das war die zweite strittige Szene.

8. Minute: Joe Allen verliert den Ball an der Mittellinie und unterbindet Nanis kontert rüde. Erste Gelbe Karte. Zurecht.

3. Minute: Williams fährt das lange Bein gegen Ronaldo aus - und trifft den Portugiesen. Schiedsrichter Eriksson lässt weiterlaufen. Das war eine krasse Fehlentscheidung.

1. Minute: Der Countdown wurde heruntergezählt und Wales stößt an. Und das bei einem EM-Halbfinale.

20.57 Uhr:

Vor dem Spiel Wales gegen Portugal hat sich 

ARD-Experte und Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl für seinen "Konsorten-Spruch" gegen DFB-Chefscout Urs Siegenthaler entschuldigt. "Diesen flapsigen Spruch hätte ich mir schenken können", sagte Scholl kurz vor dem EM-Halbfinale zwischen Wales und Portugal am Mittwochabend im Ersten: "Der war nicht angebracht."

Der 45-Jährige schaue die Spiele der Nationalmannschaft "mit sehr viel Emotionen", da komme es ab und an zu "Gehirnschluckauf", sagte Scholl, der im Grundsatz aber bei seiner Kritik am Analysesystem des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bleibt.

20.36 Uhr: Collins und King spielen bei Wales für die gelbgesperrten Ramsey und Ben Davies.

20.32 Uhr: Nun zum Spiel, das immerhin in weniger als 30 Minuten angepfiffen wird. Die Portugiesen müssen tatsächlich Pepe ersetzen. Coach Fernando Santos bringt stattdessen Bruno Alves. Außerdem beginnt Raphael Guerreiro auf der linken Verteidigerseite.

20.22 Uhr: Das war's mit dem Bundestrainer bei der Pressekonferenz. 

20.21 Uhr: Auch Löw glaubt nicht an eine Wiederholung von WM 2014. Frankreich sei in der Defensiv und im Teamgebilde viel stabiler als Brasilien, sagte der Bundestrainer.

20.15 Uhr : Wenig überraschend: "Es wird mehr Torchancen geben als im Spiel gegen Italien", prophezeit er. Auch die Franzosen haben Schwächen, analysiert Jogi. Er verrät natürlich nichts, um den Gastgeber zu überraschen.

20.12 Uhr: Die Aufstellung sei schon in seinem Kopf, sagte Löw. Bis auf die Personalie Schweinsteiger verrät er aber nichts. "Wir werden der härteste Gegner sein, den Frankreich in diesem Turnier hatte", kündigte Löw an.

20.09 Uhr: "Frankreich ist in der Offensive sehr flexibel und druckvoll, vor allem aus dem Mittelfeld. Frankreich hat die beste Chancenverwertung, drei Leute führen in der Torjägerliste. Das sagt einiges aus", sagt Löw. Er erwartet die Gastgeber mit voller Wucht und voller Physis. Für das DFB-Team bedeutet das: Geschlossenheit. "Wir müssen kompakt und eng agieren", lässt der Bundestrainer in seine Taktik blicken.

20.07 Uhr: Im Einzelinterview verrät Löw: "Basti hat gut trainiert heute Morgen, er wird morgen definitiv dabei sein." Die Verletzung sei auskuriert. Gegen Italien zeigte er, dass er bereits die Physis habe, meint er.

20.06 Uhr : Und das war's fürs Erste. Kroos geht von der Bühne, nun warten die Journalisten auf den Bundestrainer.

20.04 Uhr: Wales ist für Kroos die Mannschaft des Turniers. 

20.00 Uhr: Auch wenn die Deutschen ein anstrengendes Spiel hatten, Frankreich hatte einen Tag weniger Zeit zur Regeneration. Von dem her gibt es keinen wirklichen Vorteil. Kommt es zum Elfmeter, würde er sich nicht aufdrängen, aber die Verantwortung annehmen.

19.57 Uhr: Kroos wird sich das Spiel heute Abend anschauen. Wenn Bale den Teamkollegen Ronaldo rauskegelt, dann "steht Wales im Finale", antwortet der Mittelfeldspieler lapidar auf die Frage des Journalisten. Er drücke keinem mehr die Daumen. Wenn es ins Finale geht, beschäftigt sich das DFB-Team ab Freitag mit dem Gegner.

19.55 Uhr: Man habe großen Respekt vor der Franzosen, Angst ist jedoch das falsche Wort, sagte Kroos. Besonders einige Einzelspieler ist exzellent. Die Hitze macht ihm wenig Probleme. "Ich spiele lieber bei Hitze als bei Kälte", findet er. Zu Basti sagte er: "Er hat mittrainiert, aber ob er morgen spielt, weiß ich auch nicht."

19.53 Uhr: Toni Kroos sitzt auf dem Podium und beantwortet höflich alle Fragen. "Ich erwarte nicht, dass es ein ähnliches Spiel wie 2014 gegen Brasilien wird", sagte er. Aber auch er glaubt: Der Druck liegt bei Frankreich und das wolle man "ausnutzen".

19.47 Uhr: Geht es nach dem tz-Katzorakel Elli, dann ist wohl morgen Schluss. Sie setzte sich im zweiten Anlauf auf die Flagge der Franzosen. Was das wohl bedeutet? Niederlage im Elfmeterschießen oder der Verlängerung? Aber! Auch schon gegen Polen lag Elli daneben. Dann hoffen wir mal, dass sie einen ihrer wenigen Fehltritte hatte.

19.22 Uhr : Marcus Sorg wird auch nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft bleiben. Dies berichtet die „Südwest Presse“.

19.05 Uhr: Eine Mehrheit der Franzosen glaubt laut einer Umfrage an einen Sieg ihrer Fußballer im EM-Halbfinale gegen Deutschland. 57 Prozent der vom Institut Elabe Befragten gehen davon aus, dass Frankreich ins Finale kommt. An den EM-Titel glauben laut der Umfrage im Auftrag des Fernsehsenders BFMTV aber nur 37 Prozent. Weitgehend einig sind sich die Franzosen, dass ihr Team eine gute Figur machen wird: 80 Prozent beurteilen die Spieler als motiviert, 74 Prozent meinen, dass sie ein positives Bild Frankreichs vermitteln.

18.49 Uhr: Dieser Thomas Müller. Obwohl er wegen seiner torarmen Phase guten Grund zur schlechten Laune haben könnte, flachst der Offensivmann bei den Pressekonferenzen. Vor kurzem verriet er sogar Intimes.

18.31 Uhr: Die französische Nationalmannschaft hat ihr Abschlusstraining vor dem EM-Halbfinale gegen Deutschland in voller Teamstärke absolviert. Der zuletzt laut französischen Medien leicht angeschlagene Mittelstürmer Olivier Giroud (Knieschmerzen) nahm wie alle anderen Spieler an der leichten Übungseinheit im Centre d'entraînement Robert Louis-Dreyfus in Marseille teil.

17.44 Uhr: Michael Ballack erwartet im EM-Halbfinale gegen Frankreich einen Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Wir gewinnen 2:0!“, schreibt der ehemalige Nationalmannschaftskapitän in seiner Kolumne für die „Münchner TZ“. Ballacks Begründung: „Es ist ganz einfach: Wir haben die bessere Mannschaft als die Franzosen."

17.20 Uhr: Es geht in großen Schritten auf das erste EM-Halbfinale Portugal gegen Wales zu. Ein Duell, das vor allem von den Superstars Cristiano Ronaldo und Gareth Bale geprägt sein könnte. Der Waliser hat bereits drei Treffer auf dem Konto, CR7 erst zwei. Letzterer vergibt viele Chancen. Beide sind jedoch zu großartigen Teamplayern im Laufe des Turniers gereift. Bale unterstrich das vor einer guten Stunde bei Twitter eindrucksvoll:

17.10 Uhr: Nicht nur die WM-Pleiten seit 1958 wecken bei den Franzosen negative Erinnerungen. Auch das Jahr 2008 dürfte bei manchen Franzosen traumatische Spuren hinterlassen haben: Damals trafen Deutschland und Frankreich in den Playoffs für die U21-Europameisterschaft aufeinander. Die DFB-Auswahl siegte nach dem 1:1 im Hinspiel im folgenden Rückspiel mit 1:0. Torschütze damals: Benedikt Höwedes. Frankreichs Torwart: Hugo Lloris. Auf beiden Seiten stehen neben Höwedes und Lloris jeweils fünf weitere Spieler von damals im aktuellen Kader: Blaise Matuidi, Moussa Sissoko, Dimitri Payet, Johan Cabaye und Ersatztorhüter Benoit Costil bei Frankreich, Manuel Neuer, Jerome Boateng, Sami Khedira, Mesut Özil und Toni Kroos bei Deutschland.

17.02 Uhr: Sollte die Deutsche Nationalelf am Sonntag Fußball-Europameister werden, wird das wieder groß auf der Fanmeile in Berlin gefeiert. „Wenn die Deutschen den Titel holen, dann sind wir sehr gerne Gastgeber in Berlin“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Mittwoch. Das habe der Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Reinhard Grindel, bereits zugesagt.

16.15 Uhr: Nun ist es so weit. Der DFB-Tross reist nach 30 Tagen aus Evian ab. Spieler und Trainer verabschieden sich vom Personal am schönen Genfer See. Einige Fans verabschiedeten das Team und winkten, einige Spieler klopften im Gegenzug zum Gruß an die Scheibe. Von Annecy aus flog die Mannschaft danach nach Marseille, wo am Donnerstag das Halbfinale gegen EM-Gastgeber Frankreich ansteht.

16.12 Uhr: Deutschland ist 2006 und 2010 WM-Dritter geworden. Doch bei den Europameisterschaften mit nur halb so vielen Teams gab es das Spiel um die "Goldene Ananas" noch nicht. Auch dieses Jahr nicht. Und das ist der Grund.

16.10 Uhr: Die ZDF-Ollis Kahn und Welke sind das Fernseh-Traumpaar der EM - schlau, unzertrennlich und durchschlagskräftig. Zeit für einen halbernstgemeinten TV-Pärchen-Vergleich. Die beiden erinnern uns an...

15.55 Uhr: Adam Nawalka bleibt bis 2018 Trainer der polnischen Fußball-Nationalmannschaft. Der Verband verlängerte den Vertrag mit dem 58-Jährigen am Mittwoch bis nach der WM in zwei Jahren in Russland. Nawalka trägt seit dem 26. Oktober 2013 die Verantwortung für das polnische Team um Superstar Robert Lewandowski von Bayern München.

15.10 Uhr: Die deutsche Mannschaft reist heute aus Evian ab. Mario Götze, Mesut Özil und Co. verabschieden sich schon einmal aus ihrem EM-Quartier, in dem sich die DFB-Stars über vier Wochen offenbar sehr wohl gefühlt haben.

EM 2016: Franzosen heiß auf "Rache"

15.05 Uhr: Er hatte hart ausgeteilt und musste dann heftig einstecken: Joachim Löws Chef-Kritiker Mehmet Scholl. Er polarisiert in seiner Rolle als TV-Experte. Seine scharfen Kritiken und pointierten Aussagen gefallen nicht jedem, sind aber nichts Neues. Schon als Spieler hat Scholl verbal ausgeteilt. Und: Eine Leidenschaft kennt kaum jemand. Mehr.

15.00 Uhr: Was hat Löw vor? Im Geheimtraining durfte Leroy Sané nach unseren Informationen in die A-Elf. Lässt Jogi Löw ihn auch im EM-Halbfinale Deutschland gegen Frankreich ran? Es deutet zudem einiges darauf hin, dass Löw Thomas Müller ganz vorne ranlässt – bestätigen wollte Müller das aber noch nicht. „Es ist noch alles offen. Der Trainer hat noch nicht mit mir gesprochen“, meinte der 26-Jährige

14.54 Uhr: Frankreichs Nationalmannschaftskapitän Hugo Lloris sieht die Équipe tricolore im EM-Halbfinale auf Augenhöhe. "Ich weiß nicht, ob Deutschland wirklich besser ist. Natürlich hat Deutschland einen gewissen Status, aber es ist unklar, wer der Favorit ist. Wir wollen eine große Leistung bringen", sagte der Torwart vor dem Duell mit der DFB-Elf am Donnerstag in Marseille.

14.52 Uhr: Didier Deschamps will die französische Nationalmannschaft im EM-Halbfinale nicht nur nach Gegner Deutschland ausrichten. „Trotz allem Respekt, den wir vor dem Weltmeister haben, wollen wir unser Spiel durchziehen“, betonte der Trainer der Équipe tricolore am Mittwoch. Deschamps machte deutlich, dass er auch auf die eigene Offensiv-Kraft baut. „Natürlich dominieren die Deutschen ihren Gegner immer. Sie haben mehr Ballbesitz als ihre Gegner. Wir können aber nicht einfach defensiv auflaufen“, meinte Deschamps: „Wir haben unsere Möglichkeiten.“

Er denke auch nicht mehr über das System nach, mit dem er spielen wolle. Das bleibe aber sein Geheimnis. Deschamps' Aussagen deuten aber daraufhin, dass er sein Team in einer offensiveren 4-2-3-1-Formation wie zuletzt beim 5:2-Sieg gegen Island oder auch in der starken zweiten Halbzeit beim 2:1 über Irland in der Partie an diesem Donnerstag im Stade Vélodrome von Marseille auflaufen lässt.

14.49 Uhr: Frankreich setzt im EM-Halbfinale gegen Fußball-Weltmeister Deutschland auch auf die Zuschauer im Stade Vélodrome von Marseille. „Solche Spiele werden manchmal in Details entschieden, und ich hoffe, dass die Fans uns helfen, das letzte Quäntchen rauszuholen“, sagte TorwartHugo Lloris auf der Pressekonferenz am Mittwoch in Marseille. Lloris forderte: „Wir müssen über unsere Grenzen hinauswachsen.“ Trainer Didier Deschamps meinte in Richtung der Fans: „Wir werden ihre Unterstützung brauchen, es wird schwierige Momente geben." Und geradezu pathetisch fügte er hinzu: „Wir können die Geschichte nicht verändern. Es gibt aber neue Kapitel, die geschrieben werden können auf leeren Seiten.“

EM 2016: Nordirische und irische Fans bekommen Auszeichnung

14.48 Uhr: Sie sind die ersten Gewinner dieser Europameisterschaft. Irische und nordirische Fußball-Fans werden ausgezeichnet. Weil sie mit ihrer Ausgelassenheit und Freude bei der EURO in Frankreich begeistert hatten, wird am Donnerstag in der Fanzone am Eiffelturm in Paris vorgenommen. Die Auszeichnung wird von Anne Hidalgo, der Bürgermeisterin von Paris, verliehen.

14.39 Uhr: Angreifer Max Kruse vom VfL Wolfsburg rechnet sich nach wie vor Chancen auf eine Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft aus. "Das ist die Entscheidung des Bundestrainers, aber ich werde alles dafür tun, um mit meiner sportlichen Leistung wieder auf mich aufmerksam zu machen, das ist ganz klar", sagte Kruse der Rheinische Post. Löw hatte den 28-Jährigen nach mehreren Verfehlungen abseits des Platzes nicht für die Europameisterschaft nominiert. "Das ist natürlich kein schönes Gefühl. Vor allem weil ich bei beiden Qualifikationsphasen dabei war und bei eigentlich fast allen Spielen im Kader war, ist es natürlich bitter, wenn man bei so großen Turnieren nicht dabei ist", sagte Kruse nun: "Aber am Ende muss man das sportlich sehen. Ich hab's zweimal nicht geschafft unter die letzten 23 zu kommen und jetzt geht es halt weiter."

Im EM-Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich setzt er auf das deutsche Team. "Ich bin der Überzeugung, dass Deutschland das Finale erreichen wird", sagte Kruse.

14.33 Uhr: Jerome Boateng wird dem in ihn gesetzten Führungsanspruch in jeder Weise gerecht. Der von ihm verursachte Elfmeter im Spiel gegen Italien habe ihn zwar "riesig geärgert". "Aber dann heißt es: weiterspielen, bis zum Ende", sagte er im stern-Interview. Bevor er dann beim Elfmeterschießen selbst einen Elfer schoss, habe er "nur daran gedacht: Den haust du jetzt rein", so Boateng. "Wenn du daran denkst, was passiert, wenn er nicht reingeht, setzt sich das in deiner Körperhaltung fort, das sieht man dann schon." Dann werde es gefährlich.

14.30 Uhr: Das sagte Frankreichs Torwart Hugo Lloris am Mittwoch in Marseille über Manuel Neuer: „Man muss über ihn kein Wort verlieren, er ist eine internationale Referenz als Torwart." Und wir können das einfach unkommentiert so stehen lassen.

EM 2016: Arjen Robben wünscht DFB-Team viel Glück

14.17 Uhr: Prinz Charles hat dem walisischen Team in einem Brief Glück für das EM-Halbfinale gegen Portugal gewünscht. „Während ihr euch für die mit Abstand wichtigste Nacht in der Geschichte des walisischen Fußballs vorbereitet, möchte ich euch all meine besonderen Gedanken und Wünsche senden“, so der Prinz von Wales in dem Schreiben, das am Mittwoch auf dem Twitteraccount von ihm und seiner Ehefrau Camilla veröffentlicht wurde. EM-Debütant Wales trifft am Abend (21.00 Uhr) in Lyon auf Portugal.

„Während des gesamten Turniers seid ihr ein inspirierendes Beispiel an Teamwork und Sportsgeist gewesen und ich habe keinen Zweifel, dass ihr in diesem Spiel eurem Land einen noch größeren Anlass für Stolz bereiten werdet“, schrieb der britische Thronfolger. Seinen Brief schloss er mit den walisischen Worten: „Dymuniadau gorau ichi I gyd“ („Viel Glück euch allen“).

13.45 Uhr: Halbfinale statt Gesetze: Auch der Bundestag stellt sich auf das Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich bei der Fußball-Europameisterschaft ein: Wichtige Gesetzesbeschlüsse sollen am Donnerstag vor Anpfiff der Partie über die Bühne gehen und werden dafür zum Teil vorverlegt, wie SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Christine Lambrecht am Mittwoch in Berlin sagte. Das Parlament hat am Donnerstag - auch wegen der bevorstehenden Sommerpause - eine extrem lange Tagesordnung. Die Abgeordneten sollen unter anderem über das neue Sexualstrafrecht, das Prostitutions- sowie das Integrationsgesetz abstimmen. Die Sitzung soll bis vier Uhr morgens gehen. Anpfiff des Spiels ist um 21 Uhr in Marseille.

13.00 Uhr: Für den neuen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ist Portugal im EM-Halbfinale am Mittwochabend gegen Wales klarer Favorit. Für ihn sei klar, dass Portugal die besseren Spieler habe, schrieb der Italiener in seiner Kolumne für den britischen „Telegraph“ (Mittwoch). „Cristiano Ronaldo, Nani, Renato Sanches, Joao Moutinho. Wales hat Gareth Bale und muss auf Aaron Ramsey verzichten.“ Bei den Walisern werde sehr viel davon abhängen, welchen Einfluss Bale auf seine Mannschaftskollegen ausüben könne. Ramsey fehlt gelbgesperrt.

12.53 Uhr: Bayerns Arjen Robben tippt in der tz auch das morgige Spiel: "50:50, glaube ich. Deutschland – Frankreich ist ein interessantes Spiel, vielleicht wird ja das das erste Spiel, das ich anschaue. Ich hoffe für die Jungs, dass sie es schaffen und wieder ins Finale kommen, aber es wird schwer. Frankreich ist aufgrund des Heimvorteils vielleicht sogar der leichte Favorit. Aber es kann alles passieren."

12.48 Uhr: Sturm-Hüne Olivier Giroud, der am Dienstag mit leichten Knieproblemen nicht am Teamtraining teilgenommen haben soll, warnt vor dem DFB-Team und explizit vor seinem Mannschaftskollegen Mesut Özil: „Es ist schwerer, sie in Pflichtspielen zu besiegen“, meinte der bisher dreimal bei der EM erfolgreiche Giroud: „Özil ist wichtig für uns im Verein und auch für Deutschland. Wir müssen ihn jederzeit im Auge behalten.“

EM 2016: Miroslav Klose macht Thomas Müller Hoffnung

12.45 Uhr: Frankreichs ehemaliger Weltmeister-Trainer Aimé Jacquet sieht die Équipe tricolore bei einem möglichen Elfmeterschießen im EM-Halbfinale gegen Weltmeister Deutschland zusätzlichem Druck ausgesetzt. Das sei eine Situation, in der es kein so großer Vorteil sei, der Gastgeber zu sein, „weil du einer enormen psychischen Last ausgesetzt bist“, sagte er in einem Interview, das am Mittwoch auf der Homepage des Fußball-Weltverbandes veröffentlicht wurde. 

Die deutsche Mannschaft sei aber nicht unschlagbar, meinte er vor der Partie an diesem Donnerstag im Stade Vélodrome in Marseille. „Sie haben eine Generation, die nun ans Ende ihres Zyklus' kommt und ich hoffe, dass wir mit unserer neuen Generation diesen Test bestehen können“, meinte Jacquet und strich unter anderem Bayerns 20 Jahre alten Kingsley Coman als einen der Spieler dieser neuen Generation heraus.

12.15 Uhr: Die beiden russischen Fußball-Nationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew haben das EM-Aus der Sbornaja offenbar überschwänglich gefeiert - und sie müssen dafür nun büßen. "Natürlich hat jeder davon gehört, auch Präsident Wladimir Putin", teilte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow am Mittwoch mit. "Gott" werde "der Richter sein", sollten die Fußballer verantwortlich für die Party gewesen sein. Vorerst wurden die beiden Profis, deren Feierorgie in Monaco mit sündhaft teurem Flaschen Champagner im Internet längst ein Hit ist, von ihren Klubs bestraft. Kokorin wurde bei Zenit St. Petersburg in die Reservemannschaft verbannt. Mamajew darf bei Kuban Krasnodar nur mit den Jugendspielern trainieren. Außerdem seien Geldstrafen ausgesprochen worden. 

Der Besitzer des fraglichen Clubs in Monaco nahm die beiden Fußballer in Schutz. Sie hätten den Champagner weder bestellt noch getrunken und seien mit ihren Frauen unterwegs gewesen.

12.05 Uhr: Natürlich kein Top-Spiel ohne die Einschätzung von "Rudi-Internazionale": Rudi Völler erwartet beim Halbfinale Deutschland gegen Frankreich einen Hexenkessel. Und er sieht die Franzosen sogar noch etwas besser als die Italiener.

11.40 Uhr: DFB-Rekordtorschütze Miroslav Klose spricht bei Sport1 über den noch torlosen Thomas Müller und macht Mut. „Das kann einem Stürmer immer mal passieren. Ich sehe aber ganz andere Sachen bei ihm. Er ist immer top motiviert, gibt alles für das Team und arbeitet immer sehr an sich, um sich zu belohnen. Das ist das Entscheidende: Er gibt sich nie auf. Wenn er im Finale das Siegtor schießt wie Mario Götze 2014, dann kräht kein Hahn mehr nach seinen verpassten Chancen bisher.“

EM 2016: Podolski würde nach EM-Titel wohl abtreten - Schweinsteiger trainiert

11.35 Uhr: Neue Hoffnung für Bastian Schweinsteiger: Der Kapitän stieg einen Tag vor dem EM-Halbfinale gegen Frankreich und damit früher als erwartet ins Mannschaftstraining der deutschen Fußball-Weltmeister ein. Schweinsteiger hatte im Viertelfinale gegen Italien (6:5 i.E.) eine Außenbandzerrung erlitten. Bundestrainer Joachim Löw hatte versichert, nur Spieler einzusetzen, "die zu 100 Prozent fit sind". Sollte neben Sami Khedira (Adduktorenverletzung) auch Schweinsteiger ausfallen, wären die bisher nicht eingesetzten Emre Can und Julian Weigl die Kandidaten für den Platz neben Toni Kroos im defensiven Mittelfeld. 

11.15 Uhr: Lukas Podolski schließt einen Rücktritt aus dem DFB-Team nicht mehr aus: „Die WM 2018 in Russland wäre mein neuntes Turnier, davor käme noch der Confed Cup. Da ich inzwischen Familie habe, muss ich mir schon gut überlegen, wie es weitergeht“, sagte der 129-fache Nationalspieler der Sport Bild. Nach 12 Jahren mit dem Adler auf der Brust wäre besonders der EM-Titel ein Grund für den Rücktritt: „Sagen wir mal so: Wenn wir Europameister werden sollten, macht es die Entscheidung für mich einfacher. Wenn nicht, muss ich mir in Ruhe Gedanken machen.“

11.09 Uhr:  BR-Radioreporter André Siems berichtet aus Frankreich und ist von der Stimmung bei der EM 2016 "brutal enttäuscht". Hier lesen Sie das Interview mit dem Starnberger Merkur.

10.50 Uhr: Arjen Robben hat offenbar noch immer an seiner Zuschauerrolle bei der Fußball-EM zu knabbern. Der Flügelspieler von Bayern München hatte sich mit den Niederlanden nicht qualifiziert, musste zudem verletzt pausieren. "Um ehrlich zu sein, habe ich die EM nicht verfolgt. Zwischendurch habe ich mal die Ergebnisse gesehen, aber die Spiele nicht", sagte Robben in der tz. "Hat auch mal ganz gut getan."

10.47 Uhr: Und nach Lisa Müller nehmen wir gleich noch eine Spielerfrau ins Visier: Optisch wird sie mit der sexy Schauspielerin Megan Fox verglichen, doch bekannt ist über Lena Stiffel wenig. Das sollten Sie über die Freundin von Julian Draxler wissen.

EM 2016: Österreichs Legende Hans Krankl greift David Alaba an

10.45 Uhr: Noch immer muss Thomas Müller auf seinen ersten Treffer bei einer EM warten. Der Bayern-Stürmer geht damit jedoch gelassen um. Eine Sache ärgert ihn aber doch. Hier erfahren Sie welche.

10.43 Uhr: Die schwangere Frau des walisischen Nationaltrainers Chris Coleman hat ihrem Mann im Falle einer vorzeitigen Entbindung eine Heimreise von der Fußball-EM verboten. „Er sagt immer, dass er für die Geburt zurückkommen würde, aber ich würde ihn nicht lassen“, sagte die TV-Moderatorin Charlotte Jackson vor dem EM-Halbfinale gegen Portugal am Mittwoch dem Mirror. Angesichts des prognostizierten Termins in fünf Wochen will sie zu der Partie in Lyon fliegen. „Er sorgt sich, dass ich reise“, sagte die 38 Jahre alte Jackson. „Glücklicherweise ist das Finale in Paris, also kann ich mit dem Zug fahren, wenn wir es schaffen. Das ist nämlich die letzte Woche, in der ich mit meinem Bauch fliegen kann.“

10.40 Uhr: Die notwendigen Änderungen in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im EM-Halbfinale gegen Frankreich bereiten Abwehrspieler Benedikt Höwedes keine Sorgen. „Die Qualität müssen wir auffangen mit dem restlichen Kader. Ich glaube, dass wir das gut können“, sagte Höwedes in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dass der DortmunderJulian Weigl womöglich auch ohne bisherigen EM-Einsatz den verletzten Sami Khedira im defensiven Mittelfeld ersetzen wird, sieht Höwedes als unproblematisch an. „Da ist blindes Vertrauen. Wir sind mittlerweile fast fünf, sechs Wochen zusammen“, sagte Höwedes und lobte Weigl: „Er macht es großartig. Aber auch alle anderen sind super engagiert. Deshalb sind wir alle relativ entspannt.“

10.35 Uhr: Und den EM-Spruch dürfen wir uns natürlich nicht entgehen lassen, weil er von Österreichs Fußball-Ikone Hans Krankl kommt. Im News-Interview sagte er: "Der Alaba spielt bei Bayern viel besser, weil er dort von Europa- und Weltklasseleuten umgeben ist, von Ribéry und Boateng. Dort spielt er eine ganz andere Rolle, nämlich keine." 

10.32: Uhr: Ex-Profi Stefan Reinartz hat mit dem Begriff des "Packings" eine neue Möglichkeit zur Analyse von Fußballspielen erfunden. Viele Experten finden das Packing beeindruckend, das ZDF stichelt hingegen.

10.30 Uhr: Über die Zukunft von Toni Kroos wird seit Wochen heiß diskutiert. Nun äußert sich der Weltmeister selbst zu seiner Zukunft und schließt zumindest eine Option aus.

EM 2016: Hype für den Helden Hector ein "positiver Schock"

10.24 Uhr: Wenn das kein gutes Omen für das EM-Halfinalspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich ist! In Kirchseeon steht Deutschlands EM-Kirche - eingehüllt in ein schwarz-rot-goldenes Tuch. Der Hintergrund hat mit Fußball allerdings gar nicht so viel zu tun. Mehr.

10.22 Uhr: Gestern noch die fiesen Gerüchte über sein Alter, spricht Portugals Held Renato Sanches in der Sport Bild über seinen künftigen Arbeitgeber. Mit den Bayern will er sofort durchstarten und hat „große Ziele“ mit seinem neuen Verein. „Ich will mit Bayern Titel gewinnen. Ich will bei Bayern dort weitermachen, wo ich bei Benfica Lissabon aufgehört habe, da war ich Leistungsträger“, sagte der 18-Jährige. „Ich will meiner neuen Mannschaft helfen, dass sie schnell Erfolg hat.“ Sanches freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Trainer Carlo Ancelotti: „Unter ihm werde ich hoffentlich noch besser.“ Heute muss Sanches aber erst einmal im Halbfinale gegen Wales ran.

10.20 Uhr:NationalspielerJonas Hector hat den Hype um seine Person einen "positiven Schock" genannt. "Ich bin ja nicht der Typ, der so oft in der Öffentlichkeit auftritt, deshalb könnte es von mir aus gerne etwas ruhiger sein", sagte der 26-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Dass er mit der Verwandlung des entscheidenden Elfmeters im EM-Viertelfinale gegen Italien in die deutsche Fußball-Geschichte eingehen würde, "war jetzt nicht mein erster Gedanke", erklärte der Linksverteidiger vom 1. FC Köln: "Aber wenn man dann eine Nacht drüber geschlafen hat und die ganzen Schlagzeilen und Textnachrichten liest, dann wird einem schon irgendwann klar, was man da angerichtet hat."

Es sei ein bisschen beruhigend gewesen, "dass Manuel Neuer gut vorgearbeitet und den Schuss davor gehalten hatte. Ich wusste also, ich hab einen kleinen Puffer, und das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass ich verschieße und es dann in die nächste Runde geht."

10.15 Uhr: Nach zwei - gelinde gesagt - eher nicht ganz so berechtigten Gelben Karten muss Mats Hummels das EM-Halbfinale auf der Tribüne verfolgen. In der Bild-Zeitung sagte er dazu: "Die Jungs schaffen das auch ohne mich." Auch bei einem möglichen Schweinsteiger-Ausfall und einem Einsatz von Julian Weigl hat Hummels wenig Bedenken: "Sollte er spielen, mache ich mir keine Sorgen. Den kannst du jederzeit reinwerfen." Kopfzerbrechen macht eher der Sturm: "Einen wie Gomez haben wir kein zweites Mal", sagt er. Und auf Thomas Müller angesprochen, meint er: Bei Thomas gibt es diesen Leerlauf recht selten. Deshalb ist es in Stein gemeißelt, dass er bald sein nächstes Tor schießt. Hoffentlich noch in den nächsten sechs Tagen."

EM 2016: Angela Merkel fährt nicht zum Halbfinale

9.47 Uhr: Frau Müller im Portrait: Ihr Mann hat noch immer nicht bei einer EM getroffen. Doch das entscheidende Tor von Thomas Müller im Halbfinale gegen Frankreich oder im anschließenden Finale genügt uns auch. Sie muss ihm nur gut zusprechen - vielleicht so gut wie ihren Pferden. Was sie über Lisa Müller, die Frau an seiner Seite, wissen sollten.

9.43 Uhr: Natürlich melden sich in diesen Tagen alle möglichen ehemaligen Sportler oder auch Politiker zu Wort. So sagt Ex-Nationalspieler Klaus Fischer in der Welt: „Hallo, wir sind der Weltmeister." Das Fehlen des gesperrten Mats Hummels sei ein Problem, alle anderen Ausfälle wie Mario Gomez, Sami Khedira und wohl auch Bastian Schweinsteiger seien leichter zu kompensieren. Mit Benedikt Höwedes anstelle von Innenverteidiger Hummels werde man auch gut aussehen, meinte Fischer und prophezeite: „Wer von den beiden Mannschaften ins Finale kommt, holt auch den Titel.“

9.40 Uhr: „Deutsch-Franzose“ Scholz glaubt an das DFB-Team. Sonst stets um Ausgleich bemüht, hört für den Bevollmächtigten der Bundesregierung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit beim Fußball der Spaß dann doch auf. Kurz vor dem EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Gastgeber Frankreich sagte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) in der Hansestadt der Deutschen Presse-Agentur: „Ich bin sicher: Das wird ein packendes Spiel.“ Das deutsche Team habe zwar den schwierigeren Weg ins Halbfinale gehabt und wichtige Spieler könnten gegen Frankreich nicht mitmachen. „Ich glaube aber, dass es der Mannschaft gelingen wird, ins Finale einzuziehen“, sagte Scholz - und fügte an: „Da geht's dann vielleicht gegen Wales. Das wäre mal was Neues.“

9:35 Uhr: Auf deutscher Seite fehlen im EM-Halbfinale Mats Hummels, Sami Khedira und Mario Gomez sicher. Auch um Kapitän Schweinsteiger ist es nicht optimal bestellt. Doch auch Frankreich hat Ausfälle. Sie fehlten allerdings schon die ganze Europameisterschaft. Welche sieben Stars das sind, sehen Sie hier.

Die möglichen Aufstellungen der DFB-Elf finden Sie übrigens hier.

7.47 Uhr: Angela Merkel jubelnd auf der Tribüne, hautnah bei den DFB-Stars in der Kabine – diese Bilder gingen bei der WM 2014 in Brasilien um die Welt. Diesen Sommer jedoch macht sich die prominenteste Anhängerin von Bastian Schweinsteiger und Co. rar, auch beim EM-Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich müssen die deutschen Weltmeister auf ihre „Glücksbringerin“ verzichten. „Die Bundeskanzlerin wird nicht nach Marseille fahren, sondern versucht, das Spiel in Berlin zu verfolgen“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die Terminlage lasse es nicht anders zu. Vor Ort sein wird morgen aber Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel.

EM 2016: Kann Schweinsteiger heute trainieren?

Manuel Neuer muss sich vor den französischen Stürmern in Acht nehmen.

7.38 Uhr: Die Offensive der Franzosen flößt der deutschen Nationalmannschaft Respekt ein. Olivier Giroud und Antoine Griezmann haben gegen Torhüter Manuel Neuer schon getroffen, und dann gibt es da ja auch noch Dimitri Payet und Paul Pogba.
7.18 Uhr: Ähnlich wie vor zwanzig Jahren, als man Europameister wurde, ist der deutsche Kader von Ausfällen betroffen. Diesmal fühlt sich das aber anders an. Nicht so dramatisch. Manager Oliver Bierhoff erfreut sich einer breiten Basis fürs DFB-Team.
6.26 Uhr: Bei der letzten Einheit der deutschen Mannschaft im Stade Camille Fournier in Évian-les Bains will der angeschlagene Bastian Schweinsteiger wieder mitwirken. Die medizinische Abteilung kämpft mit vollem Einsatz um die Genesung des wieder am Knie verletzten Kapitäns. Emre Can oder Julian Weigl sind Kandidaten, falls Schweinsteiger gegen die „Grande Nation“ ausfallen sollte. Auch der am Dienstag pausierende Defensivmann Benedikt Höwedes will wieder mit der Mannschaft trainieren.

Um 16 Uhr brechen Joachim Löw und sein Team vom Hotel auf, für 19 Uhr ist die Landung in der französischen Hafenstadt geplant. Dort kommt der Bundestrainer zusammen mit Toni Kroos zur Pressekonferenz im Stade Vélodrome (19.45 Uhr). Welche neuen Spieler Löw anstelle der verletzten Sami Khedira und Mario Gomez sowie des gesperrten Mats Hummels in die Startelf beordert, wird er dort allerdings ebenso wenig beantworten wie die Frage, ob es eine Dreier- oder Viererkette in der Abwehr gibt.

6.05 Uhr: Nach 29 Tagen im EM-Quartier Evian-les-Bains wird das DFB-Team die Zelte abbrechen. Denn nach dem Halbfinale gegen Frankreich geht es entweder sofort zurück nach Deutschland oder bei einem Sieg - was wir alle hoffen - fahren Joachim Löw und seine Mannschaft direkt nach Paris. Heißt auch: Nach dem Abschlusstraining (11 Uhr) und dem Mittagessen brechen die Deutschen zum letzten Mal bei dieser EM aus Evian auf.

6.00 Uhr: Guten Morgen! Heute steigt das erste EM-Halbfinale zwischen Wales und Portugal. Alle Informationen rund um das Spiel sowie alle Entwicklungen zur Partie Deutschland gegen Frankreich gibt es natürlich in unserem EM-News-Blog.

EM 2016: Vorbericht zum Mittwoch, 6. Juli

Wales ist zum ersten Mal bei einem großen Turnier dabei und hat gleich die Möglichkeit, ins Endspiel einzuziehen. Portugal stand immerhin 2004 bei der EM im eigenen Land im Finale, verlor aber gegen Griechenland mit 0:1. Portugal hat bislang noch keins seiner fünf EM-Spiele über 90 Minuten gewonnen - aber auch noch keines verloren. In den bisherigen Begegnungen hieß es 1:1, 0:0, 3:3, 0:0 und 1:1.

Cristiano Ronaldo kann am Mittwoch ein Stück Fußball-Geschichte schreiben. Der 31-Jährige benötigt noch ein Tor, um mit neun Treffern zum EM-Rekordschützen Michael Platini aufzuschließen. Der Franzose erzielte sämtliche Tore bei der Heim-EM 1984, Ronaldo traf als einziger Spieler bei vier verschiedenen Endrunden (2004: 2 Tore/2008: 1/2012: 3/2016: 2).

Gleich drei Spieler sind für das Halbfinale zwischen Portugal und Wales gesperrt: Bei den Portugiesen hat U21-Europameister William Carvalho im Viertelfinale die zweite Gelbe Karte gesehen, bei Wales müssen Aaron Ramsey und Ben Davies zuschauen. Wales' Stürmer Hal Robson-Kanu gab sich vor der Partie weitestgehend gelassen: "Messi und Ronaldo sind nicht von dieser Welt, aber wir haben Gareth - und er ist besser als alle beide."

Schiedsrichter des ersten Halbfinales ist der Schwede Jonas Eriksson. Hier können Sie in unserem EM-Ticker vom Dienstag nachlesen.

EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Stadien, Themenseite

In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zur EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Außerdem haben wir alle wichtigen Fakten und Hintergründe zu den Stadien der EM 2016 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen die wichtigsten Infos zum Kader von Deutschland bei der EM 2016. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-EM 2016 in Frankreich bei tz.de.

Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Halbfinale Deutschland - Frankreich live im TV und Live-Stream sehen können. Und bieten einen Faktencheck zum Halbfinale sowie einen Blick auf die mögliche Aufstellung.

dh/pak/SID/dpa

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