Polen und Wales ebenfalls im Viertelfinale

EM-Ticker: Portugal gewinnt "hässliche Taktik-Schlacht"

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Ricardo Quaresma jubelt nach dem Tor.

München - Am Samstag begann das Achtelfinale bei der EM 2016: Hier können Sie den Ticker von den Spielen Schweiz gegen Polen, Wales gegen Nordirland und Kroatien gegen Portugal nachlesen.

Update 2 vom 5. Juli 2016: Nach der Partie zwischen Portugal und Wales wird der erste Finalist der Europameisterschaft in Frankreich feststehen. Hier erfahren Sie alles, was Sie zu Quoten, Statistik und möglichen Aufstellungen im ersten Halbfinale der EM 2016 wissen müssen.

Update 1 vom 5. Juli 2016: Jetzt wird es langsam richtig spannend: Die EM geht mit den Halbfinals in die ganz heiße Phase. Hier erfahren Sie, wie Sie das Spiel Portugal gegen Wales live im TV und im Stream sehen können.

Update vom 29. Juni 2016: Im ersten Viertelfinale der EM 2016 treffen Polen und Portugal aufeinander. Darum sind die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo am Donnerstag Favorit. Wir machen den Faktencheck.

Update vom 27. Juni 2016: Deutschland steht im Viertelfinale der EM 2016. Nach dem Spiel gegen die Slowakei traut sich Bastian Schweinsteiger den Einsatz in der Startelf zu. Wir verfolgen die Ereignisse aus Frankreich heute in unserem EM-Live-Ticker.

0.35 Uhr: "Portugal kann auch hässlich, titelt die Frankfurter Rundschau. Eine "Taktik-Schlacht" sah hingegen Spox.com. Man kann es also auch eine defensive Meisterleistung sehen. Spaß vor dem Fernseher und im Stadion hatten aber wohl nur Taktik-Fans und Trainer.

0.32 Uhr: Noch ein paar Hintergründe gefällig? Wir haben noch einen separaten Artikel zu Bayern-Neuzugang Renato Sanches online gestellt, der das Siegtor einleitete. Und einen weiteren mit der Überschrift "Portugal mit einem seiner hässlichsten Siege".

0.15 Uhr: An null vielen Torschüssen war Cristiano Ronaldo übrigens in der regulären Spielzeit beteiligt. Mit seinem ersten Torschuss bereitete er aber den Siegtreffer von Quaresma vor.

23.45 Uhr: Damit steht die erste Paarung fürs Viertelfinale fest. Wer auf wen trifft und wer auf wen treffen könnte, lesen Sie hier.

Kroatien - Portugal 0:1 n.V. (0:0, 0:0) in Lens

Kroatien: 23 Subasic - 11 Srna, 5 Corluka, 21 Vida, 3 Strinic - 10 Modric, 19 Badelj - 14 Brozovic, 7 Rakitic (ab 110. Pjaca), 4 Perisic - 17 Mandzukic (ab 88. Kalinic). - Trainer: Cacic

Portugal: 1 Patricio - 21 Cedric, 3 Pepe, 4 Fonte, 5 Guerreiro - 23 Adrien Silva (ab 108. Danilo), 14 William Carvalho - 10 Mario (ab 87. Quaresma), 15 Gomes (ab 50. Renato Sanches) - 17 Nani, 7 Ronaldo - Trainer: Santos

Tore: 0:1 Quaresma (117.)

Abpfiff! Portugal steht im Achtelfinale, Kroatien ist draußen. Und hier gibt's den Spielbericht dazu.

120.+2. Minute: Kroatien-Keeper Subasic ist mit vorn. Eine Ecke wird erst geklärt, dann kommt Vida an den Ball und schießt volley knapp vorbei.

119. Minute: Jetzt ist es ein richtig packendes Spiel. Es gibt noch mal Ecke für Kroatien nach einem Pjaca-Solo.

117. Minute: TOOOOOOOOOR! Der Konter nach der kroatischen Doppelchance bringt die Führung für Portugal. Renato Sanches verteilt auf Nani, der setzt den enteilten Ronaldo über rechts ein. Den Ronaldo-Schuss kann Keeper Subasic noch passieren, dann stürmt Quaresma heran und muss nur noch einnicken. Kein Abseits. 1:0.

116. Minute: Doppelchance für Kroatien! Eine flache Hereingabe in den Strafraum verpasst Kalinic nur knapp. Nach dem anschließenden Einwurf kommt Perisic an den Ball und trifft den Pfosten. 

115. Minute: Kroatien ist weiter bemüht in der Offensive, von Portugal kommt nach vorn gar nichts. Und wo ist eigentlich Cristiano Ronaldo?

113. Minute: Vermeintlicher Chance nach einer Kroatien-Ecke, doch wegen eines Fouls war die Szene abgepfiffen.

110. Minute: Rakitic geht aus der Partie, für ihn kommt Pjaca.

108. Minute: Danilo kommt für Adrien Silva in die Partie.

106. Minute: Weiter geht's.

Halbzeit in der Verlängerung: Weiter keine Tore.

104. Minute: Corluka muss verletzt raus. Die Trage braucht er zwar nicht, der Kroate kann aber nicht weitermachen.

100. Minute: Das riecht hier mehr als nur ein bisschen nach Elfmeterschießen. Brozovic probiert es immerhin mit einem Fernschuss. Kroatien macht etwas mehr fürs Spiel.

96. Minute: Kalinic setzt sich gegen Fonte durch und kommt gegen Pepe zum Schuss, verzieht aber völlig.

Abpfiff! Es gibt Verlängerung.

91. Minute: Weiter geht's! Um Ronaldos Körper haben sich eben gleich zwei Masseure gekümmert. Bei Kroatien gab's eine Ansprache von Srna.

90.+2. Minute: Noch mal Freistoß Portugal. Der aber nichts einbringt.

88. Minute: Auch Kroatien wechselt. Mandzukic geht raus, für ihn kommt Kalinic.

87. Minute: Mario geht, Quaresma kommt ins Spiel.

79. Minute: William Carvalho kassiert die Gelbe Karte.

75. Minute: Ein kroatischer Freistoß aus Eckfahnennähe bringt nichts ein. Eine Viertelstunde ist noch zu spielen.

64. Minute: Kurze Elfmeter-Aufregung im Strafraum. Strinic trifft Nani mit dem Fuß im Strafraum, der kommt zu Fall. Die Pfeife des Schiris bleibt stumm. Aber wegen einer Geste von Referee Miguel Carballo (Argentinien) dachten viele zuerst wirklich, es gebe Elfmeter.

62. Minute: Beste Chance des bisherigen Spiels: Nach einem Freistoß kommt Vida zum Kopfball vor dem lauernden Mandzukic, doch sein Versuch zischt am Pfosten links vorbei. Mandzukic ärgert sich etwas, er hätte gern selbst eingenickt.

57. Minute: Renato Sanches kommt nach einem Doppelpass mit Nani von der Strafraumgrenze zum Abschluss. Klar vorbei.

52. Minute: Zwei kleine Chancen für Kroatien. Wird es nun doch ein offener Schlagabtausch?

50. Minute: Renato Sanches soll's richten. Der 18-jährige Portugiese, der bekanntlich kommende Saison für den FC Bayern spielt, kommt für Gomes ins Spiel.

46. Minute: Weiter geht's! Keine Wechsel zur Pause.

Halbzeit: Wenn Sie noch am See waren und sich jetzt erst zu Kroatien gegen Portugal dazuschalten: Sie haben so rein gar nichts verpasst. Außer einem Fest für Defensiv-Fans, zwei halben Chancen und einer seltsamen Frisur. 0:0. "Ronaldo stellt sich voll in den Dienst der Mannschaft", analysiert Oliver Kahn im ZDF und lobt die taktische Aufstellung von Portugal.

Die bislang so überzeugenden Kroaten um Spielgestalter Luka Modric kamen gegen die neuformierte Abwehr der Portugiesen bislang nicht zum Zuge. Auch Cristiano Ronaldo und seine Mitspieler konnten sich nicht entscheidend in Szene setzen.

21.40 Uhr: Eine Meldung abseits des Spiels. Wales muss im EM-Viertelfinale womöglich auf Kapitän Ashley Williams verzichten. Der Abwehrchef (31) hat sich beim 1:0 (0:0) im Achtelfinale gegen Nordirland an der linken Schulter verletzt. "Wir müssen jetzt abwarten, die nächsten 24, 48 Stunden werden zeigen, wie schwer die Verletzung ist", sagte Trainer Chris Coleman nach der Begegnung am Samstag in Paris. Noch sei nicht klar, ob Williams lediglich eine Prellung erlitten habe, oder ob die Bänder oder Muskeln in der Schulter schwerer verletzt seien. Wales trifft im Viertelfinale am Freitag in Lille auf Ungarn oder Belgien.

39. Minute: Beide Teams sind noch nicht groß aus ihrem taktischen Korsett herausgekommen. Wir zählen bisher maximal zwei halbe Torchancen. Ob die zweite Halbzeit sehenswerter wird?

31. Minute: Das Spiel bot bisher noch nicht so viel Diskussionsstoff, die Frisur von Ivan Perisic hingegen schon. Hier lesen Sie den gesammelten Netz-Spott.

30. Minute: Guter Angriff jetzt von Kroatien über Perisic. Doch sein Versuch, in die kurze Ecke zu schießen, landet am Außennetz.

25. Minute: Die erste Art Torchance. Pepe kommt nach einem Freistoß zum Kopfball. Drüber.

22. Minute: Beide Teams tun sich schwer. Ein einziges Abtasten.

15. Minute: Auch durch eine Ecke kommt Portugal nicht zu einer Torchance.

11. Minute: Was Béla Réthy kann, können wir schon lange. Bisschen Statistik zwischendurch! Portugals Weltstar Cristiano Ronaldo hat im Achtelfinale gegen Kroatien in Lens seinen 18. Einsatz bei einer EM bestritten und seine Bestmarke ausgebaut. Der 31-Jährige ist bereits seit vergangenem Mittwoch vor Lilian Thuram (Frankreich) und Edwin van der Sar (Niederlande/beide 16) alleiniger EM-Rekordspieler. Der deutsche EM-Rekordspieler Bastian Schweinsteiger folgt mit 15 Einsätzen auf dem vierten Rang.

10. Minute: Das Spiel ist jetzt offener, auch Portugal spielt immer wieder nach vorn. Bisher gab's aber noch keine Torchance.

3. Minute: Portugal steht sehr tief, die Kroaten sollen mal schön das Spiel machen und scheinen damit in den ersten Momenten der Partie etwas überfordert.

1. Minute: Anpfiff! Das Spiel läuft. Wer zieht ins Viertelfinale ein? Die Kroaten, die ja schon als Geheimfavorit gehandelt werden? Oder die Portugiesen mit Superstar Cristiano Ronaldo, deren Motor noch stottert und die mit drei Unentschieden in die K.o.-Runde eingezogen sind? Eines der beiden Teams tritt heute die Heimreise an.

20.48 Uhr: Noch etwas Lesestoff gefällig, bevor es mit Portugal gegen Kroatien losgeht? Bitte sehr: das Märchen des Jonas Hector. Und: die Glücksbringer der DFB-Stars.

20.41 Uhr: Superstar Gareth Bale und seine Waliser haben den historischen Viertelfinaleinzug bei der EM auf ganz besondere Weise gefeiert. Und zwar zusammen mit dem Nachwuchs.

20.25 Uhr: In gut einer halben Stunde dann das dritte Achtelfinale. Kroatiens Mittelfeldstar Luka Modric und Stürmer Mario Mandzukic kehren im EM-Achtelfinale gegen Portugal wie erwartet in die Startelf zurück. Trainer Ante Cacic kann am Samstagabend (21.00 Uhr/ZDF) in Lens damit seine stärkste Formation auf das Feld schicken. Beim Gruppenfinale gegen Spanien (2:1) hatten Modric (Leistenprobleme) und Mandzukic (muskuläre Probleme) gefehlt.

Aufseiten der Portugiesen absolviert Cristiano Ronaldos Sturmpartner Nani sein 100. Länderspiel. Rechtsverteidiger Vieirinha vom VfL Wolfsburg verliert nach dem 3:3 gegen Ungarn seinen Platz an Cedric Soares. Auch der 38-jährige Ricardo Carvalho fehlt, für ihn steht Jose Fonte in der Innenverteidigung. Bayern Münchens Neuzugang Renato Sanches sitzt zunächst auf der Bank.

20.11 Uhr: Spaniens Abwehrspieler Jordi Alba hat sich bei der Fußball-Europameisterschaft über die schlechte Presse in der Heimat beklagt. „Die miese Stimmung macht ihr, nicht wir. Es gibt keine schlechte Stimmung in der Mannschaft. Diese Geschichten schreiben die Medien“, sagte der 27-Jährige vom FC Barcelona bei einer Pressekonferenz des Titelverteidigers am Samstag in Saint-Martin-de-Ré. Die spanische Mannschaft reist an diesem Sonntag nach Paris, wo sie am Montag (18.00 Uhr) im Stade de France das Achtelfinale gegen Italien bestreitet.

Alba nannte in diesem Zusammenhang auch den Fall Pedro. Sein Clubkollege hatte in einem Interview mit Rücktritt gedroht, da er seiner Meinung nach zu wenig Einsatzzeiten bisher beim Turnier hatte. „Ihr sorgt für die Polemik. Nicht alle, aber die meisten“, kritisierte Alba etwas unvermittelt. „Wir sind hier alles Kameraden und Freunde und die Atmosphäre ist phänomenal.“ Ein Problem sei es, wenn die Leute mehr der Presse glauben als den Spielern.

Nationaltrainer Vicente del Bosque hatte sich am Samstag in einem Interview mit Radio Marca zurückhaltender zu diesem Thema geäußert. „Mir ist das egal, ich damit keinerlei Probleme. Das Schlimme ist, dass es eine schlechte Stimmung beim Publikum erzeugen kann, bei den Menschen insgesamt, bis hinein in die Mannschaft“, erklärte der 65-Jährige, der sich nur sehr selten mit Medienschelte abgibt, und betonte: „Wir haben eine fantastische Stimmung. Fantastisch!“ Spaniens Medien hatten allerdings die überraschende 1:2-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien eher moderat kommentiert.

20.07 Uhr: Kommen wir zu zwei Meldungen aus der Welt der EM:
- Die Vorbereitung der Spanier auf das EM-Achtelfinale gegen Italien am Montag in St. Denis wurde am Samstag kurzzeitig gestört. Gleich zehn Spieler des Titelverteidigers mussten eine Dopingprobe abgeben. "Die Blut- und Urinproben wurden ohne Zwischenfälle durchgeführt", teilte der spanische Verband mit. Auf der Ile de Ré vor der französischen Westküste führte die Anti-Doping-Kommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eine Trainingskontrolle durch. Bei den Wettkampfkontrollen unmittelbar nach den EM-Spielen in Frankreich werden normalerweise nur zwei Spieler getestet.
- Ungarns Trainer Bernd Storck setzt am Sonntag (21.00 Uhr) im Achtelfinale der Fußball-EM gegen Belgien wieder auf den Bremer Laszlo Kleinheisler. „Er ist auf einem gutem Weg, er wird morgen auch wieder spielen, das kann ich schon verraten“, sagte Storck am Tag vor dem Spiel in Toulouse.

Wales - Nordirland 1:0 (0:0), in Paris

Wales: 1 Hennessey - 5 Chester, 6 Williams, 4 Davies - 2 Gunter, 7 Allen, 16 Ledley (ab 63. Williams), 10 Ramsey, 3 Taylor - 18 Vokes (ab 55. Robson-Kanu), 11 Bale - Trainer: Coleman

Nordirland: 1 McGovern - 18 Hughes, 4 McAuley (ab 84. Magennis), 20 Cathcart, 5 Jonny Evans - 8 Davis, 13 Corry Evans, 16 Norwood (ab 79. McGinn) - 19 Ward (ab 63. Washington), 14 Dallas - 10 Lafferty. - Trainer: O'Neill

Tore: 1:0 McAuley (75., Eigentor)

Abpfiff! Wales zieht ins Viertelfinale der EM ein, ein Eigentor von McAuley brachte die Entscheidung. Herzlichen Glückwunsch. Hier geht's zum Spielbericht.

90.+4. Minute: Gelb für Ramsey. Der folgende Freistoß bringt nichts ein.

86. Minute: Für Ashley Williams geht's wohl doch nicht weiter. Der Kapitän will raus.

84. Minute: Der Eigentorschütze McAuley geht, Magennis kommt für ihn rein.

82. Minute: Schrecksekunde nach einem Zusammenprall zwischen den Walisern, die beide Williams und Williams heißen. Sah zunächst schlimm aus, aber es geht wohl für beide weiter.

Gareth Bale (l.) hat das Eigentor vorbereitet.

79. Minute: Wechsel bei Nordirland. McGinn kommt rein, Norwood macht Platz.

75. Minute: TOOOOOOOOOR für Wales! Genauer gesagt: ein Eigentor durch Nordirland. Bale gibt den Ball scharf in die Mitte, Robson-Kanu ist einschussbereit, doch vorher ist McAuley da, will klären und netzt den Ball dabei versehentlich selbst ein.

69. Minute: Auch Nordirland wechselt. Für Ward ist der Arbeitstag beendet, für Washington beginnt er.

67. Minute: Davies sieht Gelb für Foul an Bale.

63. Minute: Für Ledley spielt jetzt Williams.

58. Minute: Schöner Freistoß von Wales-Star Bale, den McGovern aber parieren kann. Die Konterchance unterbindet Taylor und kassiert für sein taktisches Foul den Gelben Karton.

55. Minute: Robson-Kanu ist jetzt für Vokes bei Wales in der Partie.

53. Minute: Tolles Ding, aber daneben. Wales-Angreifer Vokes kommt frei im Strafraum zum Kopfball, das Leder geht dann aber doch ein Stück am Kasten vorbei.

50. Minute: Nordirland ist jetzt näher am ersten Tor als die Waliser, doch eine aussichtsreiche Strafraumszene wird wegen eines Fouls abgepfiffen.

46. Minute: Die Teams sind zurück auf dem Rasen. Weiter geht's. Keine Wechsel zur Pause.

Halbzeit: Schiri Atkinson pfeift zur Halbzeit und gesellt sich mit den 22 Spielern zum Pausentee. Sorry, aber den Tee-Wortwitz mussten wir einfach machen, wenn zwei Teams von der Insel aufeinandertreffen und auch noch der Referee ein Engländer ist. 23 Briten sind jetzt also in der Kabine - und natürlich auch Ersatzspieler, Trainer, Schiri-Assistenten und und und.

44. Minute: Dallas sieht die erste Gelbe Karte des Spiels. Der Nordire wäre somit in einem möglichen Viertelfinale gesperrt. Hat er sich aber nach seiner Attacke mit dem Fuß voraus auch redlich verdient.

40. Minute: Nette Eckball-Variante von Nordirland - flach ausgeführt und weitergeleitet. Aber Gunter hat den Braten gerochen und bugsiert den Ball aus der Gefahrenzone.

35. Minute: Es ist bisher ein reines Kampfspiel - war aber auch nicht anders zu erwarten bei zwei Underdogs von der Insel. Die Waliser kommen etwas mehr übers Spielerische, die Nordiren durch Schüsse und rustikaleres Agieren.

30. Minute: Ein nordirischer Freistoß von der Nähe der Eckfahne bringt nichts ein.

18.29 Uhr: Kurzer Schwenk nach St-Étienne: Nach dem polnischen Sieg konnte eine Massenschlägerei auf dem Rasen noch verhindert werden, auch dank Robert Lewandowski.

23. Minute: Auch Nordirland nähert sich einem Treffer an. Ward zieht an, McGovern hat noch die Finger dran. Drüber.

19. Minute: Der Ball zappelt im Netz, zählt aber nicht. Bei der Kopfballablage von Vokes auf auf Lafferty stand der Waliser klar im Abseits.

16. Minute: Ein Ramsey-Freistoß aus dem Halbfeld wird von Vokes verlängert und geht ins Aus. Die Waliser warten immer noch auf ihre erste veritable Torchance.

10. Minute: Die erste Chance gebührt Nordirland. Dallas zieht ab, Keeper McGovern pariert.

6. Minute: Eher verhaltener Beginn beider Seiten. Abtasten nennt sich so etwas. Noch keine nennenswerte Torchance.

Die Waliser feiern sich warm.

1. Minute: Anpfiff! Das Insel-Duell läuft. Und die Waliser sind sogar Favorit. Wenn man ihnen das vor dem Turnier erzählt hätte ... dass sie als Gruppensieger ins Achtelfinale einziehen und dort höher gehandelt werden.

17.58 Uhr: "Ich hätte Hamsik gerne zum FC Bayern geholt", sagt Spielerberater Martin Hammer. Er ist absoluter Slowakei-Kenner. Hier lesen Sie ein Interview.

17.54 Uhr: Und schon geht's weiter mit dem nächsten Spiel - wir schwenken rüber nach Paris, wo die Spieler von Wales und Nordirland gleich auf den Platz kommen. Kurios: Der Schiri ist auch von der Insel, es ist Martin Atkinson aus England.

17.50 Uhr: Robert Lewandowski hat also getroffen. Endlich. Wenn auch nur im Elfmeterschießen. Da verwandelte Robert Lewandowski sicher, rechts oben flog der Ball in den Winkel. Während der vorangegangenen 120 und ein paar mehr Minuten gelang ihm erneut wenig bis nichts - da hatte er allerdings auch Gegenspieler.

17.48 Uhr: Puh was für ein Spiel. Polen steht durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen die Schweiz im Viertelfinale der EM 2016. Hier geht es gleich weiter mit Wales gegen Nordirland. Oben finden Sie schon einmal die Aufstellungen beider Mannschaften, der Tickerer hält mal eben seine Hände ins Eisfass ;)

Schweiz - Polen 1:1 (0:1, 1:1) n.V., 4:5 i.E. , in Saint-Étienne

Schweiz: 1 Sommer - 2 Lichtsteiner, 22 Schär, 20 Djourou, 13 Rodriguez - 11 Behrami (76. Fernandes), 10 Granit Xhaka - 23 Shaqiri, 15 Dzemaili (58. Embolo), 18 Mehmedi (70. Derdiyok) - 9 Seferovic

Polen: 22 Fabianski - 20 Piszczek, 15 Glik, 2 Pazdan, 3 Jedrzejczyk - 10 Krychowiak, 5 Maczynski (100. Jodlowiec) - 16 Blaszczykowski, 11 Grosicki (103. Peszko)- 7 Milik, 9 Lewandowski

Tore: 0:1 Blaszczykowski (39.), 1:1 Shaqiri (82.)

Elfmeterschießen Schweiz - Polen 4:5

Krychowiak trifft für Polen! Das ist das Viertelfinale!

Rodriguez muss jetzt treffen. Er macht ihn! Die linke Ecke sollte es sein.

Blaszczykowski macht es Schär nach!

Schär mit einem klugen Schuss in die rechte Ecke. Fabiansi fliegt nach links.

Glik läuft für Polen an! Auch er trifft! Diesmal die linke Ecke, Sommer ist richtig unterwegs aber der Schuss zu scharf.

Shaqiri für die Schweiz. Er trifft! Problemlos nach rechts unten.

Milik für Polen. TOR! Auch er schießt in die rechte Ecke. Sommer ist dran, kann aber nicht halten.

Xhaka ist der zweite Schweizer Schütze. Vorbei! Der Ball geht deutlich links am Tor vorbei.

Lewandowski schießt für Polen: TOR! Er zieht den Ball in die obere rechte Ecke. Auch Sommer ist ohne Chance, obwohl er in die richtige Ecke unterwegs ist.

Lichtsteiner tritt zuerst an für die Schweiz. Er trifft! Sicherheitsschuss halblinks in die Mitte. Doch Fabianski war schon nach links unterwegs.

17.33 Uhr: Die Kapitäne treffen sich beim Schiedsrichter Clattenburg. Jetzt liegt es an Sommer, Fabianski und jeweils fünf Schützen.

120. Minute: Das war's! Es geht ins Elfmeterschießen!

118. Minute: Und gleich noch eine Super-Chance hinterher! Nach einer Flanke von Seferovic kommt Derdiyok an den Ball, die Kugel hüpft lustig durch den Strafraum vor dem Tor, doch wieder ist Fabianski zur Stelle.

113. Minute: RIEEEEESENCHANCE auf den Ausgleich! Shaqiri flankt von rechts in den Strafraum, wo Derdiyok freistehend zum Kopfball kommt. Doch er bringt den Ball direkt auf Fabianski.

110. Minute: Die Schweizer machen jetzt Druck! Offenbar wollen sie sich nicht auf ihr Elfmeterglück verlassen. Besonders Ex-Bayern-Spieler Xherdan Shaqiri wirkt wie aufgedreht.

105. Minute: Kurz vor dem Halbzeitpfiff in der Verlängerung hat die Schweiz nochmal einen Freistoß aus hübscher Position. 30 Meter rechts vor dem polnischen Tor.

100. Minute: Erster Wechsel bei Polen. Beide Teams bemühen sich hier um konstruktive Offensive. Doch keiner geht hier voll All in.

95. Minute: Die Polen bemühen sich hier wieder um Kontrolle, auch die Eidgenossen für ein paar Minuten im Schongang.

91. Minute: Weiter geht's!

90. Minute: Vier Minuten gab es obendrauf, doch es klingelte nicht noch einmal. Das erste Achtelfinale der EM 2016 geht also direkt in die Verlängerung. Bei der Affenhitze im Stadion wird es für die Schweizer sicher härter. Denn sie haben bislang deutlich mehr investiert.

82. Minute: TOOOOOOR FÜR DIE SCHWEIZ! XHERDAN SHAQIRI trifft per Fallrückzieher aus 15 Metern! Die Schweiz belohnt sich für ihre Drangphase! Das Tor des Turniers!

76. Minute: Der Schweizer Coach setzt nun auf volle Offensive. Nachdem zuvor bereits Breel Embolo und Eren Derdiyok eingewechselt wurden, betritt nun mit Gelson Fernandes ein weiterer Angreifer den Platz.

62. Minute: Das Spiel wird nun ruppiger, ist angesichts des Spielstandes auch kein Wunder. Eben wurde Lewandowski von Schär derart von den Beinen geholt, dass sich der FCB-Stürmer erst einmal minutenlang am Boden wälzte. Doch er konnte weitermachen. Für den Schweizer gab es natürlich die gelbe Karte.

53. Minute: Und sie haben sich etwas vorgenommen! Vor allem über Shaqiri geht es nun des Öfteren in den Sechzehner der Polen, doch Fabianski hat mit den Abschlüssen bislang keinerlei Schwierigkeiten.

46. Minute: Weiter geht's! Die Schweiz hat noch 45 Minuten, sich hier mindestens in die Verlängerung zu kämpfen.

15.59 Uhr: Kurz bevor es hier weitergeht: Jerôme Boateng wird morgen gegen die Slowakei spielen können! Bundestrainer Jogi Löw gab dies soeben bekannt.

15.48 Uhr: Halbzeit in Saint- Étienne: Polen führt hier durchaus verdient gegen die Schweiz. Die Eidgenossen sind von Anfang an unter Druck und haben fast schon Glück, dass es "nur" 0:1 steht. Jakub "Kuba" Blaszczykowski brachte sein Land vor der Halbzeit nach einem Konter in Führung.

39. Minute: TOOOOOR FÜR POLEN! Blaszczykowski trifft nach einem Konter! Nach einer Ecke für die Schweiz kontert Polen über links, Grosicki treibt den Ball nach vorne und gibt dann klug auf den freistehenden Blaszczykowski im Strafraum ab, der Yann Sommer ohne Chance lässt.

35. Minute: Während Milik die Gelegenheit für die Führung auf dem Fuß hat, vergibt Schär eben diese auf der anderen Seite für die Schweiz.

25. Minute: Meter für Meter erkämpft sich die Schweiz ihren Raum in diesem Spiel. Die Polen sind nun etwas abwartender. Vollgasfußball bei dem Wetter ist eben auch anstrengend.

17. Minute: Nach der ersten Drangphase der Polen haben sich die Schweizer zwei Halbchancen erarbeitet. Doch nach wie vor ist die Truppe um Lewandowski am Drücker.

6. Minute: Polen beginnt direkt ziemlich aggressiv und übernimmt das Kommando auf dem Platz. Die Eidgenossen haben noch keine gute Offensivaktion.

1. Minute: Schiri Mark Clattenburg pfeift an. Die Polen stoßen an.

14.55 Uhr: Nach dem obligatorischen David-Guetta-Gedudel (wen nervt das eigentlich auch so?) betreten die Mannschaften den heiligen Rasen.

14.37 Uhr: Inzwischen sind auch die Aufstellungen beider Mannschaften da. Sie finden diese oben. 

14.23 Uhr: Nicht nur Eric Cantona ist begeistert über Mario Götzes philosophische Anwandlungen, auch die BR-Sendung quer widmete seinen Aussagen einen Beitrag:

14.05 Uhr: Langsam kribbelt es wieder. In weniger als einer Stunde startet das erste Achtelfinale der EM 2016. Die Schweiz trifft auf Polen! Demnächst gibt es die Aufstellungen.

13.23 Uhr: Nach seinen beiden Vorrundenspielen bei der Europameisterschaft ist der deutsche Schiedsrichter Felix Brych für das Achtelfinale nicht eingeteilt worden. Wie die UEFA am Samstag bekanntgab, sind Cüneyt Cakir und Damir Skomina für die beiden letzten Achtelfinalspiele am Montag nominiert worden. Der Türke Cakir pfeift die Partie zwischen Italien und Spanien in Saint-Denis (18.00 Uhr). Der slowenische Unparteiische Skomina kommt in der Begegnung England gegen Island in Nizza (21.00 Uhr) zum Einsatz.

12.59 Uhr: Wenn es mit dieser Frisur nicht klappt mit dem Viertelfinal-Einzug, mit welcher dann? Kroatiens Ivan Perisic hat sich das Schachbrett der kroatischen Nationalflagge in die Haare färben lassen. Zu begutachten wird das Kunstwerk für ein breiteres Publikum heute Abend beim Achtelfinale gegen Portugal (21 Uhr):

12.04 Uhr: Bundestrainer Joachim Löw kann für das EM-Achtelfinale am Sonntag gegen die Slowakei wohl mit Abwehrchef Jerome Boateng planen. Der Innenverteidiger  nahm am Samstag im Teamquartier in Evian am Abschlusstraining teil. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass Boateng gegen die Slowaken dabei sein könne, hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zuvor mitgeteilt. Boateng hatte sich im abschließenden Gruppenspiel gegen Nordirland in Paris (1:0) eine "neurogene Verhärtung" in der rechten Wade zugezogen. Am Samstag ließ er sich unmittelbar vor dem Training von Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt noch kurz die Wade massieren. Boateng besprach sich kurz mit Löw und gab dabei offenbar grünes Licht. Dann absolvierte er Aufwärmen und erste Passübungen ohne erkennbare Probleme.

11.23 Uhr:Am 27. Mai 2011 war es in Dublin zwar ausnahmsweise trocken, dafür aber in anderer Hinsicht äußerst trist. Im Nationalstadion der irischen Hauptstadt standen sich an diesem Freitagabend die Fußball-Auswahlen von Wales und Nordirland gegenüber. Es war das fünfte Spiel des sogenannten Nation Cups, ein ehemaliges Turnier, an dem neben Nordirland und Wales auch die Nationalteams von Irland und Schottland teilgenommen hatten. Dank der Tore von Aaron Ramsey (36. Minute) und Robert Earnshaw (69.) gewann Wales die Partie mit 2:0. Interessant wurde das Spiel aber höchstens durch die Zuschauerzahl: 529 Fans hatten sich ein Ticket gekauft.

Das Duell der beiden Nachbarn hatte in der 51 700 Zuschauer fassenden Arena den Charakter eines Geisterspiels. Beim EM-Achtelfinale zwischen beiden Teams am Samstag in Paris wird stattdessen eine große Fanparty erwartet.

11.16 Uhr: Wir hatten es ja vorhin schon von Carlo Ancelotti (8.40 Uhr). Jetzt hat sich der Italiener nochmal geäußert - und zwar zu Cristiano Ronaldo. Ancelotti lobt dessen Professionalität in höchsten Tönen.

10.30 Uhr:Der slowakische Rekordnationalspieler Miroslav Karhan hat kurz vor dem EM-Achtelfinale seines Landes gegen  Deutschland die UEFA kritisiert. Der frühere Bundesliga-Profi empfindet es als unfair, dass der EM-Sieg der Tschechoslowakei im Jahr 1976 (im Finale gegen die deutsche Auswahl) nur den Tschechen angerechnet wird.

"In der Startelf standen acht Slowaken. Es ist eine große Ungerechtigkeit, dass dieser EM-Sieg in den Siegerlisten nur Tschechien zugeschrieben wird, weil die UEFA einfach Tschechien als Nachfolger der Tschechoslowakei anerkannt hat", sagte der 40-Jährige der FAZ: "Den Titel haben Tschechen und Slowaken gemeinsam geholt. Also sollten auch wir uns als Europameister bezeichnen dürfen, vor allem, wenn die Mannschaft fast nur aus Slowaken bestand." Hat er nicht ganz Unrecht, der ehemalige Wolfsburger.

10.01 Uhr: Der frühere Skandalkicker Eric Cantona hat eine Schwäche für Mario Götze, wie er offen zugibt. Aber weniger wegen dessen fußballerischen Qualitäten, sondern wegen der Gemeinsamkeiten was Fußball-Philosophie betrifft.

9.22 Uhr: Am Montag greifen ja die beliebten Isländer ins Achtelfinale ein - mit der Partie gegen England. Die Insulaner setzen dabei auf einen Zahnarzt und einen alten Schweden.

8.40 Uhr: Der künftige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti traut der irischen Nationalmannschaft im Spiel gegen Frankreich eine Sensation zu. Der Italiener hat gute Gründe dafür.

8.08 Uhr: Hab' ich alles? Ein Fan der spanischen Nationalmannschaft hatte sich diese Standardfrage beim Verlassen seines Hauses nicht gestellt. José Luis Pineda war zum EM-Spiel Spanien - Kroatien nach Bordeaux gereist - und vergaß seine Eintrittskarten in Madrid. Darüber berichtete einige Tage nach der 1:2-Niederlage des Titelverteidigers der spanische Fußball-Verband, der den Hilferuf aber rechtzeitig im Kurznachrichtendienst Twitter entdeckt hatte. Die Funktionäre reagierten - und besorgten dem vergesslichen Spanier drei Tickets für sich und seine Amigos. So konnte sich Pineda freudenstrahlend im Stadion fotografieren lassen.

Breel Embolo.

7.45 Uhr: Schäbige Szene im polnischen Fernsehen! Vor dem Achtelfinal-Duell gegen die Schweiz (heute 15 Uhr) ließ der TV-Experte und frühere Nationaltrainer Jacek Gmoch einen rassistischen Spruch vom Stapel. "Dieser Schwarze, der für die Schweiz spielt ...", sagte Gmoch, ehe ihm der Moderator der Sendung auf die Sprünge half: "Sie meinen Embolo!?" Daraufhin der 77-Jährige Gmoch: "Ja, ich verwechsele ihn immer mit dieser Krankheit ... Ebola." Eine mehr als schäbige Aussage, über die man sich in der Schweiz zurecht furchtbar aufregt." Embolo steht übrigens angeblich kurz vor einem Wechsel zum FC Schalke.

7.12 Uhr: Sergio Ramos hat als Spieler so gut wie alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Vielleicht liegt das ja an seinen ganz speziellen Trainingsmethoden ...

6.44 Uhr: Große Ehre für Gareth Bale. In seiner walisischen Heimat hat das County Carmarthenshire im Südwesten des Landes sein neues Bezirksschild dem Superstar von Real Madrid gewidmet. Normalerweise steht über dem englischen „Welcome to Carmarthenshire“ auf dem Schild noch das walisische „Croeso i Sir Gar“, wobei „Sir“ hier für Bezirk und „Gar“ für Carmarthenshire steht. Jetzt ist dort zu lesen: „Croeso i Sir Gareth Bale“. Die Waliser treffen heute im Achtelfinale auf Nordirland (18 Uhr).

6.25 Uhr: Au weia! Spaniens Nolito ist bei der Pressekonferenz etwas ziemlich peinliches passiert. Nicht nur, dass der Nationalspieler nicht wusste, was der Brexit ist - es kam sogar noch schlimmer.

6 Uhr: Schönen guten Morgen! Gleich zu Beginn eine rührende Geschichte: Joshua Kimmich erlebt eine Saison wie im Bilderbuch. Zeitweise gehörte er in seiner ersten Bundesligasaison bereits zum Stammpersonal der Bayern. Nun ist er auf dem besten Wege sich auf der rechten Außenverteidigerposition der DFB-Elf festzuspielen. Das alles rührt seine Eltern offenbar zu Tränen. "Meine Frau und ich haben ein Tränchen verdrückt, als Jo in der Champions League in Piräus eingewechselt wurde. Er war ungeduldig, weil er in den Bundesliga-Spielen davor nicht so recht zum Zug kam. Aber dann war es umso schöner, als Pep Guardiola ihn brachte", sagte Vater Berthold Sport1. Und weiter: "Ich freue mich einfach. Es ist ein kleiner Traum, was da gerade abgeht mit meinem Jungen." Schon morgen könnte der Traum weitergehen. Dann spielt der junge Joshua vielleicht im Achtelfinale gegen die Slowakei.

EM 2016: Der erste Achtelfinal-Tag im Ticker

Am Samstag startet die EM 2016 in Frankreich in die heiße Phase. Denn nun beginnt die K.O.-Runde und verspricht den Fans das Ende von Herumtaktieren, Mauern und anderen unschönen Formen des Fußballs. Am ersten Tag des Achtelfinals warten direkt drei Spiele auf den Fan und versprechen drei mal 90 Minuten höchste Unterhaltung.

Wer zieht ins Viertelfinale ein? Kroatien mit Kapitän Dario Srna oder führt CR7 Portugal in die nächste Runde?

Das erste Achtelfinale der EM 2016 startet am Samstag um 15 Uhr und wird im Stadion Geoffroy-Guichar in Saint-Étienne ausgetragen. Hierbei treffen der Zweite der Gruppe A, die Schweiz, und der zweite aus der Deutschland-Gruppe C, Polen, aufeinander. Während sich die Eidgenossen mit einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage für die Runde der besten 16 qualifizierten, fuhr unser östlicher Nachbar zwei Siege ein und spielte ein Unentschieden. Dabei kassierte die Truppe um Superstar Robert Lewandowski kein einziges Gegentor. So können Sie Schweiz gegen Polen live verfolgen.

Das zweite Spiel am Samstag ist von seinen Teilnehmern her durchaus eine Überraschung. Denn weder bei den Walisern, welche ihre Gruppe B als Erster beendeten, noch bei den Nordiren, die als einer der vier besten Gruppendritten in das Achtelfinale der EM 2016 einzogen, war das vorher wirklich abzusehen. Dabei bekommen Wales und Nordirland beide die großartige Kulisse des Parc de Princes in Paris als Hintergrund für die Partie, die um 18 Uhr angestoßen wird. Kann sich Wales mit Freistoß-König Gareth Bale gegen die eingeschworenen Nordiren durchsetzen? Es wird spannend!

Das Topspiel des ersten Achtelfinal-Tags bei der EM 2016 wird ab 21 Uhr im Stade Bollaert-Delelis in Lens ausgetragen. Hier treffen mit Ivan Rakitic, Luka Modric und Mario Mandzukic auf der einen Seite und Cristiano Ronaldo und Nani auf der Anderen nicht gerade wenige Spieler von europäischen Top-Vereinen aufeinander. Die Ausgangslage ist dabei sehr unterschiedlich: Denn Kroatien dominierte seine Gruppe D gegen Europameister Spanien souverän und wurde Erster. Portugal dagegen würgte sich eher durch die Gruppenphase und kam mit drei Unentschieden weiter, darunter ein spektakuläres 3:3 gegen den Gruppensieger Ungarn. Kroatien - Portugal verspricht, ein aufregendes Achtelfinale zu werden.

Fußball-EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Stadien und Themenseite

In unserem Übersichtsartikel finden Sie alle Informationen zur EM 2016 in Frankreich: Spielplan, Termine, Ergebnisse, Gruppen und Kurzporträts der Austragungsorte. Außerdem haben wir alle wichtigen Fakten und Hintergründe zu den Stadien der EM 2016 zusammengestellt. Und: Wir bieten Ihnen die wichtigsten Infos zum Kader von Deutschland bei der EM 2016. Alle aktuellen Nachrichten erfahren Sie außerdem auf unserer Themenseite zur Fußball-EM 2016 in Frankreich bei tz.de.

EM 2016: Der aktuelle Ticker sowie alle andere zum Nachlesen

Tag 15: Der EM-Ticker vom Freitag, 24. Juni zum Nachlesen

Tag 14: Der EM-Ticker vom Donnerstag, 23. Juni zum Nachlesen

Tag 13: Der EM-Ticker vom Mittwoch, 22. Juni zum Nachlesen

Tag 12: Der EM-Ticker vom Dienstag, 21. Juni zum Nachlesen

Tag 11: Der EM-Ticker vom Montag, 20. Juni zum Nachlesen

Tag 10: Der EM-Ticker vom Sonntag, 19. Juni zum Nachlesen

Tag 9: Der EM-Ticker vom Samstag, 18. Juni, zum Nachlesen

Tag 8: Der EM-Ticker vom Freitag, 17. Juni, zum Nachlesen

Tag 7: Der EM-Ticker vom Donnerstag, 16. Juni, zum Nachlesen

Tag 6: Der EM-Ticker vom Mittwoch, 15. Juni, zum Nachlesen

Tag 5: Der EM-Ticker vom Dienstag, 14. Juni, zum Nachlesen

Tag 4: Der EM-Ticker vom Montag, 13. Juni, zum Nachlesen

Tag 3: Der EM-Ticker vom Sonntag, 12. Juni, zum Nachlesen

Tag 2: Der EM-Ticker vom Samstag, 11. Juni, zum Nachlesen

Tag 1: Der EM-Ticker vom Freitag, 10. Juni, zum Nachlesen

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