Linden waren bis zu 70 Jahre alt

Vandalismus in Mörfelden-Walldorf: Fünf Bäume zerstört

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Vandalen haben diesen erst 2012 gepflanzten Baum einfach abgehackt.

Mörfelden-Walldorf - Mehrere Fälle von Vandalismus beschäftigen die Stadt Mörfelden-Walldorf. Fünf Bäume wurden mutwillig zerstört, auch auf dem Spielplatz wüteten die Vandalen. 

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Es ist ein trauriger Anblick: Im Bereich des Gundhof-Spielplatzes haben die Vandalen drei 30- bis 40-jährige Linden beschädigt, an der Gundhof-Brücke traf es eine fast 70 Jahre alte Linde. „Alle vier Bäume weisen massive Verletzungen auf", erklärt Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Es sei damit zu rechnen, dass die Bäume von einem Pilz befallen werden und in den nächsten Jahren absterben. Die Höhe des entstandenen Schadens könne somit noch nicht abschließend beziffert werden.

Nicht die einzige Tat der Vandalen: Im Bereich der Buswendeschleife am Walldorfer Weg wurde ein Baum, der im Rahmen einer Baumspendenaktion erst 2012 gepflanzt wurde, mutwillig abgehackt. Die Stadt Mörfelden-Walldorf wird den Baum im Rahmen der nächsten Pflanzperiode im Herbst ersetzen, kündigt Michael Jakob, städtischer Gärtnermeister, an. Die Kosten: Satte 3000 Euro.

Auch auf dem Spielplatz wüten die Vandalen

Die aktuellen Fälle seien extrem, betont Bürgermeister Becker. Dennoch hatte die Stadt Mörfelden-Walldorf bereits in der Vergangenheit mit Vandalismus zu kämpfen. „Auf dem Spielplatz am Albrecht-Dürer-Ring wurde zum Beispiel das Podest eines Spielgerätes zerstört. Für diese Reparatur fallen weitere rund 1500 Euro an", sagt Becker. 

Natürlich versuch die Stadt, die Verursacher zu ermitteln, damit diese für den Schaden aufkommen. Die Erfolgsaussichten sind allerdings leider oft nicht besonders groß, weiß Bürgermeister Becker. „Vermutlich werden die Schäden aus der Stadtkasse zu tragen sein, was sehr ärgerlich ist und Geld bindet, das wir ansonsten für andere Projekt sinnvoller einsetzen könnten". Letztendlich schädige jeder Verursacher sich selbst und alle anderen der Stadtgemeinschaft. „Das muss doch nicht sein", sagt Becker.red

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