Gemeldete Fälle steigen um 20 Prozent

Unwetter richten in Hessen immer größere Schäden an

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Stürme richten oft innerhalb kürzester Zeit schwere Schäden an. 

Frankfurt - In Hessen ist die Zahl der Versicherungsschäden nach Unwettern deutlich gestiegen. Sturm und Hagel hätten die meisten Schäden angerichtet, berichtete die Allianz Versicherung am Donnerstag in ihrem Naturkatastrophen-Kalender.

Im Jahr 2015 gingen rund 10.900 entsprechende Schadensmeldungen bei der Versicherung ein, das waren etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr (9082). Vor allen in den Monaten März und Juli 2015 hatten die Unwetter getobt.

Der Versicherung kam dies aber nicht allzu teuer zu stehen. Sie zahlte im vergangenen Jahr 13,3 Millionen Euro an ihre Versicherten in Hessen aus, das waren sogar 300.000 Euro weniger als im Jahr zuvor. Im deutschlandweiten Vergleich kam Hessen noch glimpflich davon. Insgesamt hat sich im vergangenen Jahr die Zahl dieser Schadensmeldungen im Vergleich zu 2014 verdoppelt. dpa/lhe

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