Möchtegern-Promis wie Gina-Lisa Lohfink machen Kasse 

Trash-Hochburg-Rhein-Main: Das sind unsere Stars im Doof-TV

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Rhein-Main als Hochburg der Trash-TV-Stars. Mit dabei (von links oben) Andy Bohn, Mark Medlock, Tatjana Gsell, Gina-Lisa Lohfink, Voll Assi-Toni, DJ Blondi, Yüksel D., Christian Tews, Prinz Marcus von Anhalt und Helena Fürst.

Region Rhein-Main - Teilnehmer von Casting-Shows erreichen eine zweifelhafte Berühmtheit. Talent fehlt ihnen meist. Aber weil sie von einem hohlen TV-Format zum nächsten weitergereicht werden, werden sie stets bekannter. Gerade unsere Region ist eine Hochburg solcher Möchtegern-Promis. Von Axel Grysczyk

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Sie sind Teilnehmer bei „Germany’s next Topmodel“ oder bei einer der zahlreichen Gesangsshows, landen später im RTL-Dschungelcamp oder retten sich zu Promi-Big-Brother. In dem derzeit auf Sat 1 laufenden TV-Format sind gleich mehrere Trash-Stars (Trash, englisch für Müll) vereint, die sich rund um die Uhr filmen lassen. Mit dabei: Prinz Marcus von Anhalt aus Frankfurt. Wir haben die zehn schrägsten Rhein-Main-Trash-Stars zusammengestellt und sie auf einer Skala von eins bis zehn (super-trashig) bewertet.

Name: Prinz Marcus von Anhalt

Promi-Werdegang: Metzger, Puffbesitzer, Prinz. Diese Märchenkarriere hat der Ober-Protzer aus Frankfurt auch Prinz Frederic von Anhalt zu verdanken. Der adoptierte den stets grinsenden und Sonnenbrille tragenden einstigen Marcus Eberhardt und machte ihn dadurch zum Prinzen. Deutschlandweit besitzt der Sportwagen-Fan 19 Häuser, in denen einige hundert Prostituierte arbeiten. Die Seite Luxusleben.info schätzt sein Vermögen auf 150 Millionen Euro.

Trash-Faktor: sieben (Besonders trashig: Mit Kaninchenfell-Mantel bei der Passübergabe an seinen adeligen Bruder Prinz Michael im Einwohnermeldeamt Groß-Zimmern).

Name: Gina-Lisa Lohfink

Promi-Werdegang: Bekannt wurde die Seligenstädterin 2008 durch ihre Teilnahme an der dritten Staffel von Germany’s Next Topmodel. Seitdem wirkte Lohfink in verschiedenen Formaten des Reality-TV mit. Zuletzt beim Völkerball auf Pro 7. In diesem Sommer war sie in den Schlagzeilen, nachdem sie zwei Männer angezeigt hatte, denen sie vorwarf, sie zu vergewaltigt zu haben. Die beiden hatten den Sex gefilmt, vom Vorwurf der Vergewaltigung wurden sie aber freigesprochen. Daraufhin wurde Lohfink zu 20.000 Euro Geldstrafe wegen Verleumdung verurteilt. Der Fall wurde kontrovers diskutiert. Gerade weil bei den Aufnahmen zu hören ist, wie sie „Nein“ sagt. Lohfink wurde zum Sinnbild für eine Reform des Sexualstrafrechts. Ansonsten dadurch bekannt, dass sie ihre anscheinend jährlich vergrößerten Brüste in jede Kamera quetscht. Überzeugt mit ihrer intellektuellen Leichtigkeit!

Trash-Faktor: acht (Besonders trashig:Ihr Zicken-Krieg mit Nacktmodel Micaela Schäfer bei Dreharbeiten zu einem Spot für einen Elektronikhersteller. Motto: „Wir sind so billig.“)

Name: Yüksel D.

Promi-Werdegang: Mode-Boutique-Besitzer, Rapper, Pornodarsteller. Große Berühmtheit erlangte der Heusenstammer durch Sex mit Gina-Lisa Lohfink. Das obligatorische Video zum Schäferstündchen wurde über zehn Millionen Mal heruntergeladen. Bekam auf der Sexmesse „Venus“ für seine Leistung im Sex-Video den Preis für den besten Amateurdarsteller. Wegen Verstoß gegen Bewährungsauflagen saß er zuletzt mehrere Jahre im Knast.

Trash-Faktor: zehn (Besonders trashig: Zig Musik-Videos mit Coversongs und schlechten Sängerinnen, meist blond mit großer Oberweite.)

Name: DJ Blondi

Promi-Werdegang: Eigentlich ein netter Mann aus Seligenstadt. Versuchte aber mit zahlreichen Ausflügen nach Mallorca in der Schlager-Szene Fuß zu fassen.

Trash-Faktor: fünf (Besonders trashig: Sein Aussehen!)

Name: Andy Bohn (der Kultreporter)

Promi-Werdegang: Hat eine Sendung im Offenen Kanal in Offenbach, bei der der gutmütige Offenbacher Promis interviewt. Trat schon mehrfach als „Kultreporter“ beim „Supertalent“ auf RTL auf und wurde gnadenlos ausgepfiffen.

Trash-Faktor: zehn (Besonders trashig: Vergaß bei der „Supertalent“-Moderation den Namen des damaligen Jury-Mitglieds Inka Bause).

Name: Tatjana Gsell

Promi-Werdegang: Heiratete einst einen Schönheitschirurgen, mit dem sie krumme Dinger drehte. Danach das Übliche: Zahlreiche Auftritte bei Formaten wie „Big Brother“ oder „Die Alm“. Taucht immer wieder am Main auf. Einmal rammte sie in Frankfurt mit ihrem Porsche mit Kokain und Alkohol im Blut mehrere Autos.

Trash-Faktor: neun (Besonders trashig: Von 2004 bis 2006 war Gsell mit Ferfried Prinz von Hohenzollern liiert. Die Serie „Tatjana & Foffi – Aschenputtel wird Prinzessin“ gilt als Trash-Klassiker im deutschen Fernsehen.

Name: Helena Fürst

Promi-Werdegang: Arbeitete als Sozialleistungsexpertin beim Kreis Offenbach und wurde dabei gefilmt. Trash-Durchbruch bei der letzten Staffel des RTL-Dschungelcamps als nationale Nervensäge.

Trash-Faktor: sieben (Besonders trashig: Ihre Gesangsauftritte diesen Sommer auf Mallorca, laut Fürst nur zufällige Gesangseinlagen.)

Name: Voll Assi-Toni

Promi-Werdegang: Offenbacher, der erklärt, warum Frauen Männern nicht trauen können. Hat auf Youtube zehn Millionen Aufrufe!

Trash-Faktor: sechs (Besonders trashig: Wurde in Wien in einem Club gebucht, um einfach nur prollig zu sein.)

Name: Mark Medlock

Promi-Werdegang: Sieger von „Deutschland sucht den Superstar“ 2007. Der Offenbacher verkaufte anschließend Millionen von Platten, um dann komplett abzustürzen.

Trash-Faktor: vier (Besonders trashig: Sein sechs Minuten dauernder Anruf bei einer Erotik-Show, in der er sich beschwerte, dass es keine natürlichen Brüste mehr im Fernsehen gibt.)

Name: Christian Tews

Promi-Werdegang: Erst spielte er in Rodgau Tennis, dann wurde er auf RTL der Bachelor.

Trash-Faktor: zwei (Besonders trashig: Bevorzugt TV-Formate, wo er Geld einheimsen kann).

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