Gegen den Rechtsruck

Tausende Besucher zu Christopher-Street-Day erwartet

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Die Teilnehmer des CSD feiern in Regenbogenfarben.

Frankfurt - Unter dem Motto „Liebe gegen Rechts“ ziehen am Samstag unter anderem Lesben und Schwule beim Christopher Street Day (CSD) durch die Frankfurter Innenstadt. Die Demo richte sich gegen den Rechtsruck in Deutschland.

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In Deutschland gebe es „Tendenzen, die wir so nicht hinnehmen können“, weil sie die „hart erarbeitete respektvolle und offene Gesellschaft in Frage“ stellten oder gar abschaffen wollten, heißt es im Aufruf zur Demo. Dies gelte nicht nur für die AfD: „Auch Teile der Volksparteien gehen mit teils rechtspopulistischen Parolen an den Start, um Wähler zu gewinnen.“

Die ursprüngliche Idee einer Hitler-Persiflage hätten die Organisatoren nach einem Shitstorm, Boykottaufrufen und Drohgebärden gestrichen. „Wir wollen ja einen friedlichen CSD“, sagte Letschert. Der CSD sollte zunächst unter dem Motto „Lieb Geil“ stehen und von einer Kunstfigur namens „Adrian H.“ in einer rosafarbenen Uniform begleitet werden.

Bilder: Buntes Treiben zur CSD-Parade in der Frankfurter Innenstadt

Zu der Demonstration erwarten die Organisatoren mindestens 1000 bis 1500 Menschen. Rund 50 Gruppen mit etwa 20 Wagen hätten sich bereits angemeldet. Die Zahl der Zuschauer liege voraussichtlich bei mehreren Zehn- bis einigen Hunderttausend. dpa/lhe

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