Tierischer Nachwuchs sorgt für Entzückung

Putzige Tierbabys begeistern Zoo-Besucher

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Auch dieses Mufflon-Junge im Wildpark Alte Fasanerie entzückt derzeit die Besucher.

Region Rhein-Main - Ob im Zoo Frankfurt, im Wildpark Alte Fasanerie oder im Opel-Zoo: Derzeit gibt es besonders viele Jungtiere zu bestaunen. Wir zeigen ein paar der putzigsten Tierkinder. Von Kristina Bräutigam

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Wie jeden Sommer gibt es im Opel-Zoo in Kronberg wieder viele Jungtiere zu entdecken. Ob das Zebrafohlen, das junge Gnu, die kleinen Warzenschweine, der Berberaffe oder die elf Eisfuchs-Jungen, die miteinander balgen: Die Besucher sind entzückt vom tierischen Nachwuchs. Im Zoo Frankfurt sorgen besonders der kleine Goldstirn-Klammeraffe, die Mhorrgazelle, die mit der Hand aufgezogen werden muss, und das am 13. Juli geborene Erdmännchen für kollektive Entzückung. Das Erdmännchen kam als Einzeltier zur Welt und freut sich über die ungeteilte Liebe seiner Mama „Tüte“. 

Auch im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau Klein-Auheim dreht sich Momentan alles um den Nachwuchs. Rund 40 Besucher waren am Mittwochabend trotz Regenwetters in den Wildpark Alte Fasanerie nach Hanau-Klein-Auheim gekommen, um an der traditionellen Abendwanderung teilzunehmen. Kein Wunder, denn diesmal ging es zu den Jungtieren. „Zu den Baum-Führungen kommen nie so viele. Es muss am Thema liegen", sagte die Wildbilogin und lachte. Den Anfang machte der kleine Wisent Fan. „Er wurde während der Fußball-Europameisterschaft geboren, da haben wir uns für Fan entscheiden", erzählte Marion Eberle. 

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Weiter ging es zu den Hirschen, die derzeit die meisten Jungtiere haben. Dass immer noch viele Menschen glauben, das Reh sei die weibliche Gefährtin des Hirsches, sei die Schuld von Disney. Das Rehkitz Bambi mit einem Vater als Hirsch sei Quatsch, betonte die Wildbiologin. "Das ist, als wäre ich die Tochter eines Gorillas". 

Während sich Frischlinge und Mufflonwild-Junge bereitwillig zeigten, brauchte es für Elchkälbchen Kalle ein Fernglas. Versteckt hinter Mama Greta blieb der kleine Bulle im Unterstand. Dass Papa Jalle ebenfalls nur müde im Gras lag, hatte einen guten Grund: Der Elchbulle hatte eine Pediküre über sich ergehen lassen müssen und von der Narkose noch benommen. Nachwuchs Kalle wird die Eltern verlassen, wenn er ein Jahr als ist. „Elche dulden pro Gehege nur einen Bullen", erklärte die Wildbiologin, die nach weiteren Stopps bei den Dachsen, Ziegen und Fasanen die Besucher nach Hause entließ. Wer doch noch ein Foto von Kalle und Co. aus der Nähe machen will, müsse einfach wiederkommen. 

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