Art ist stark gefährdet

Wie süß: Frankfurter Zoo freut sich über Steinbock-Nachwuchs

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Der kleine Tur mit seiner Mutter.

Frankfurt - Die Westkaukasischen Steinböcke im Frankfurter Zoo haben erstmals Nachwuchs bekommen. Das drei Jahre alte Weibchen Sotschi brachte in der Nacht zum 30. Mai ein Jungtier zur Welt, wie der Zoo am Mittwoch berichtete.

Ob es sich dabei um ein männliches oder weibliches Tierbaby handelt, ist noch unklar. Sotschi habe sich mit ihrem Kind von der Gruppe getrennt und beschütze den kleinen Steinbock. „Sotschi ist eine sehr junge Mutter und hat zum ersten Mal Nachwuchs, da ist es für uns alle sehr schön zu sehen, dass sie ihr Jungtier nicht nur annimmt, sondern auch gut versorgt“, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch. Seit Ende 2014 leben vier erwachsene Ture im Zoo.

Ob auch die vierjährige Kasski, die zusammen mit Sotschi aus dem Zoo von Olmütz in Tschechien nach Frankfurt kam, tragend ist, bleibt vorerst ihr Geheimnis. Da bei Turen aber jetzt die Zeit für Nachwuchs ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, ob es noch einen Spielgefährten für Sotschis Jungtier gibt.

Ture (Capra caucasica) gehören zur Gattung der Ziegen und stammen aus den Bergregionen des westlichen Kaukasus. Die Art gilt als stark gefährdet. „Wie so oft ist es der Lebensraumverlust aber auch die Jagd, die die Population aktuell dramatisch schrumpfen lässt“, erklärt Manfred Niekisch. Wie alle Steinböcke können Ture sehr gut klettern und sind an das Leben in großer Höhe und an Steilhängen angepasst. dpa/lhe/skk

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