„Sie können mir glauben, dass ich daraus eine Lektion gelernt habe“

Angeklagter Staatsanwalt entschuldigt sich für kuriose Tat

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Symbolbild

Frankfurt - Ein wegen mehrerer Vergehen angeklagter Staatsanwalt hat sich vor dem Frankfurter Amtsgericht für sein Verhalten entschuldigt. Angeklagt ist der 38-Jährige wegen Nötigung und Amtsmissbrauchs sowie wegen Körperverletzung in einigen kuriosen Fällen. 

Zum einen geht es um ein Schreiben, das der 38-Jährige im November 2014 mit dem Briefkopf der Gießener Staatsanwaltschaft an eine Anwältin geschickt hat. Diese lebte getrennt von ihrem Mann, einem Freund des Angeklagten. In dem Schrieb forderte er sie auf, Sachen ihres Mannes herauszugeben und drohte mit rechtlichen Schritten. Dazu sagte der Angeklagte am Montag vor Gericht in Richtung der Frau: „Sie können mir glauben, dass ich daraus eine Lektion gelernt habe.“

Angeklagt ist der 38-Jährige wegen Nötigung und Amtsmissbrauchs sowie wegen Körperverletzung. Neben dem Schreiben geht es in dem Verfahren noch um zwei weitere Vorfälle. Vor einer Frankfurter Diskothek soll der Jurist ohne Not die Polizei gerufen haben, weil er nicht hineingelassen wurde. Zudem soll er bei einer Fahrzeugkontrolle in Gießen als Beifahrer betrunken einen Polizisten geschlagen haben. Zu diesen Sachverhalten äußerte er sich am Montag zunächst nicht. dpa/lhe

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