Umweltfreundlicher Regionalzug

RMV will ab 2022 im Taunus Wasserstoff-Züge einsetzen

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Fachbesucher besichtigen am 20.09.2016 in Berlin auf der InnoTrans eine Zug mit Wasserstoffantrieb des Konzerns Alstom mit der Bezeichnung Coradia iLint.

Hofheim/Berlin - Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) will in Zukunft mit umweltfreundlichen Wasserstoff-Zügen in den Taunus fahren. Mit dem Fahrplanwechsel 2022 könnte der futuristische „Coradia iLint“ auf den Strecken Frankfurt-Bad Soden und Frankfurt-Königstein eingesetzt werden.

„Wir haben ein starkes Interesse daran“, sagte eine RMV-Sprecherin am Donnerstag in Hofheim. Hersteller Alstom stellt derzeit seinen emissionsfreien Regionalzug auf der Berliner Bahn-Messe „InnoTrans“ vor.

Der blaue lackierte Zug wird nach Angaben des Unternehmens von Wasserstoff-Brennstoffzellen mit Strom versorgt und gibt daher lediglich Wasserdampf und Kondenswasser ab. Zudem zeichne er sich durch seinen geräuscharmen Betrieb aus. Alstom zählt nach eigener Darstellung weltweit zu den ersten Schienenfahrzeugherstellern, die einen Personenzug auf Basis dieser Technologie entwickelt haben.

Derzeit verkehren auf der Taunus-Strecke Dieselloks der Hessischen Landesbahn (HLB). Neben dem RMV haben den Angaben zufolge auch die Länder Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Interesse angemeldetdpa/lhe

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