Regionalverband schlägt Alarm

Zehntausende Wohnungen fehlen im Rhein-Main-Gebiet

Rhein-Main - Der Regionalverband Frankfurt/RheinMain schätzt, dass in der Region bis zum Jahr 2030 zirka 184.000 zusätzliche Wohnungen gebraucht werden. Wegen des Nachholbedarfs müssten in den kommenden fünf Jahren daher jährlich fast 15.000 Wohnungen entstehen. Die Realität sieht jedoch anders aus. 

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Zuletzt waren es nur rund 8.600 Wohnungen pro Jahr - so die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Verbands. Genaue Zahlen für die 75 Mitgliedskommunen stellen Verbandsdirektor Ludger Stüve und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann am Dienstag in Frankfurt vor.

In Hessens größter Stadt werden der Erhebung zufolge allein etwa 70.000 Wohnungen gebraucht. Die Untersuchung bezieht auch den Bedarf von Flüchtlingen ein. Ihr Anteil an Neubauwohnungen in Rhein-Main wird auf zirka 15 Prozent (27.000 Wohnungen) geschätzt. Die Wohnungsnot sei in der wachsenden Region auch ohne die Flüchtlinge schon akut.

Eine andere Studie der Forschungsgesellschaft Prognos hatte erst kürzlich eine düstere Prognose für den deutschlandweiten Wohnungsmarkt bis zum Jahr 2030 abgegebendpa/lhe/skk

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Rubriklistenbild: © dpa

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