Wo sollen sie hin?

Regionalverband will Pläne zum Bau von Windrädern vorstellen

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Drei Windräder in der Abendsonne. Ein Bild, an das sich die Anwohner in der Rhein-Main-Region noch mehr gewöhnen müssen. 

Frankfurt - Windräder gelten im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet als heißes Eisen. Heute will der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main neue Flächen präsentieren, auf denen sich die Anlagen schon bald drehen sollen. 

Bereits vor zweieinhalb Jahren hatte der Verband, der 75 Kommunen mit mehr als zwei Millionen Einwohnern repräsentiert, einen Vorentwurf vorgestellt. Dagegen gab es mehrere tausend Einwendungen.

Das Land Hessen will auf rund zwei Prozent seiner Fläche Windräder bauen. Bereits bis Ende 2018 soll der Anteil aus erneuerbaren Energien im Strombereich nach den Plänen der schwarz-grünen Regierung auf rund 25 Prozent verdoppelt werden.

In Mittel- und Nordhessen sind in den Regionalplänen etwas mehr als zwei Prozent für Windräder vorgesehen. Dagegen waren es im Rhein-Main-Gebiet im Vorentwurf nur 0,9 Prozent. Im gesamten Südhessen sind es nach Angaben des Wirtschaftsministeriums 1,7 Prozent. Allerdings gilt dies für mehr als ein Drittel unter Vorbehalt, weil die Flugsicherung Einwände geltend machen kann. dpa/lhe

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