Seit acht Wochen steht Bauzaun-Gebilde mitten auf der Straße

Obertshausen: Rätselraten über Straßenabsperrung

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Seit etwa vier Wochen steht die Absperrung am Ende der Alexanderstraße, Ecke Albrecht-Dürer-Straße in Obertshausen. 

Obertshausen - Seit zwei Monaten müssen Autos und Busse in Obertshausen eine Absperrung auf der Albrecht-Dürer-Straße umfahren. Auch die Anwohner wundern sich. Denn was da abgesperrt wird, weiß niemand. Von Kristina Bräutigam

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Ob Auto- oder Busfahrer: Wer am Ende der Alexanderstraße in die Albrecht-Dürer-Straße einbiegen will, steht seit Wochen vor einem seltsamen Gebilde. Mitten auf der Straße steht eine quadratische Absperrung. Darin: Eine einsame Warnbake. „Wir wüssten auch gern, was das Ding soll“, sagt die alte Dame, die im Eckhaus am Ende der Alexanderstraße wohnt.

Seit Wochen rätseln die Nachbarn, warum die Absperrung mitten auf der viel befahrenen Straße steht. Erdarbeiten, vermuteten die Anwohner. Doch im abgesperrten Bereich, unter der Bake, ist nichts zu sehen. „Vielleicht ist es ja Kunst“, sagt ein Anwohner, der hier täglich mit dem Hund spazieren geht. Vor allem wegen des regen Busverkehrs in der Straße wundert ihn die Absperrung. „Das Ding steht ja mitten im Weg“. 

Rathaus löst das Rätsel

Auf EXTRA TIPP-Nachfrage gibt es endlich eine Antwort aus dem Rathaus. „An der Stelle befindet sich ein faustgroßes Loch im Asphalt“, erklärt Ralf Wurzel, Fachdienstleiter Tiefbauamt der Stadt Obertshausen. Weil sich unter dem Loch allerdings ein großer Hohlraum befinden könnte, der durch Busse oder Lkw aufbrechen kann, habe man sich für die große Absperrung entschieden. Dass die allerdings noch steht, habe man im Rathaus nicht gewusst. „Die Reparatur wurde eigentlich bereits vor acht Wochen in Auftrag gegeben“, erklärt Wurzel.

Die Stadt habe die beauftragte Firma am Donnerstag aufgefordert, den Straßeneinbruch umgehend zu flicken. „Die Absperrung wird dann natürlich ebenfalls verschwinden“, verspricht der Leiter des Tiefbauamts.

Update:

Seit dem EXTRA TIPP-Artikel kommt langsam Bewegung in die Sache. Am Mittwochabend hatte sich am Loch bereits etwas getan, wie auf dem Bild zu sehen ist. 

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