Kommentar

Wir brauchen mehr Radwege!

Radfahrer tragen Verantwortung und sollten für Verkehrswidrigkeiten bestraft werden – nicht nur in der Theorie. Härtere Kontrollen sind also angebracht. „Ich fahre hier, weil ich’s kann“, zeugt von reinem Egoismus. Ein Kommentar von Janine Drusche

Wenn jeder alles tun würde, nur weil er es kann, gäbe es keine funktionierende Gesellschaft mehr. Dabei liegt der Grund für die Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern vor allem am wenigen Platz: Wenn Wege und Straßen für jeden Verkehrsteilnehmer klar abgesteckt wären, kämen Radfahrer weder Fußgängern noch Autofahrern in die Quere. Das Problem der Radfahrer: Sie werden auf der Straße nicht ernst genommen, auf Bürgersteigen dürfen sie nicht fahren. 

Wenn es keine Radwege gibt, muss auf andere Wege ausgewichen werden. Auf der Straße ist es für Radfahrer gefährlicher, auf dem Gehweg werden Fußgänger eingeschränkt. Den Streit zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern beilegen, können nur die Städteplaner. Eigene Wege für Radfahrer müssen her, dann haben alle Platz.

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