Onlineshopping unter falschem Namen

19-Jähriger fliegt mit dreister Betrugsmasche auf

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Symbolbild

Kelkheim - Online unter falschem Namen einkaufen, Päckchen abfangen und dann nicht bezahlen: Mit dieser dreisten Masche hat ein 19-Jähriger versucht, an teure Parfums und Geldbörsen zu kommen. Allerdings machte er am Ende einen entscheidenden Fehler. 

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Der Beschuldigte hatte die Waren im Internet unter einem Pseudonym bestellt und an eine Anschrift in der Breslauer Straße in Kelkheim bestellt. Über dem fingierten Namen brachte der 19-Jährige 'Bad Sodener am Briefkasten den Hinweis an, dass die angelieferten Pakete doch bitte bei einer benachbarten Firma abgegeben werden sollen. Dort schöpfte man jedoch Verdacht, sodass bei der Abholung der Lieferung durch den Beschuldigten die Handschellen klickten.

Vor der Festnahme versuchte der junge Mann erfolglos zu flüchten. Da nicht auszuschließen ist, dass er für weitere Straftaten dieser Art in Frage kommt, ermittelt die Polizei weiter. 

Immer wieder kommt es durch Warenkreditbetrügereien zu immensen Sachschäden. Alleine im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Main-Taunus wurden im vergangenen Jahr 520 Fälle registriert. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 waren es noch 66 Fälle gewesen.

Die Polizei bittet daher um erhöhte Vorsicht, wenn unbekannte Personen darum bitten, Pakete in größerem Stil für sie entgegen zu nehmen. Auch unbekannte Namen und entsprechende Hinweise auf normalerweise unbenutzten Briefkästen können ein Hinweis auf bevorstehende Betrügereien sein. In solchen Fällen sollten Zeugen zur Sicherheit die Polizei informieren. 

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