Gastrokinner und der EXTRA TIPP lüften das Geheimnis

Neue Szene-Bar in Offenbach: Heimathafen öffnet im August

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Gastronomen mit Erfahrung (von links): Youssef El Machit, Rachid El Machit und Markus Langkamm.

Offenbach - Viel wurde über den neuen Coup der Gastrokinner vom Offenbacher Wilhelmsplatz gemunkelt. Wird’s eine Bar? Wird’s ein Restaurant? Der EXTRA TIPP lüftet jetzt das Geheimnis und zeigt erste Bilder vom Heimathafen. Von Christian Reinartz

Noch eine Woche haben die Gastrokinner vom Wilhelmsplatz, um den Heimathafen auf der Offenbacher Hafeninsel auf Vordermann zu bringen. Noch sind dort die Doppel-Sitzbänke mit festem Tisch in der Mitte mit Folie abgedeckt, ein Künstler verpasst der zentralen Wand das Bild einer riesigen Meerjungfrau mit noch größeren Augen. Im hinteren Bereich des 75 Sitzplätze fassenden Gastraums schimmert die Wand in dunklen Rosttönen, im Barbereich regiert Sichtbeton – alles durchgestylt, alles ultramodern. 

Als Kontrast ein wandhohes Holzregal in warmem Braun. Dahinter geht es in einen Zwischenraum, der den Heimathafen mit dem zweiten Projekt der Gastrokinner verbindet: Dem Hafenlädchen. Dort sollen tagsüber Weine, Gin und alles, was sonst noch bei Genießern angesagt ist, verkauft werden. In der Mitte eine riesige Theke. „Am Wochenende wird das Hafenlädchen dann zur Bar, wo auch kleine Häppchen serviert werden“, verrät Youssef El Machit seine Pläne. „Den Raum dazwischen können wir mit einer Schiebe-Wand dem Heimathafen oder dem Lädchen zuteilen.“ 

Fotos: So sieht‘s im neuen „Heimathafen" in Offenbach aus

Der Barraum des Lädchens wird von Holzrippen eingefasst, die an einen Schiffsrumpf erinnern. „Und im Heimathafen werden Lampen aus Fischreusen die Tische beleuchten.“ Überhaupt haben sich die El-Machit-Brüder am Hafenthema orientiert. Auch kulinarisch. „Wir werden verstärkt Fischgerichte anbieten und auch vieles aus der internationalen Crossover-Küche“, sagt Youssef El Machit. Preislich soll sich das Angebot im ganz normalen Rahmen bewegen. „Da ist für jeden was dabei.“ 

Im Heimathafen wird Rachid El Machit die Geschäftsführung übernehmen und bekommt dabei Unterstützung von einem ganz Großen der Gastro-Szene: Markus Langkamm, bis vor Kurzem noch Direktor des Frankfurter Hotels Roomers. Daran, dass der Laden laufen wird, zweifelt nach den bisherigen Erfolgen der Gastro-Truppe, zu der auch Giuseppe Morleo gehört, keiner. Schon mit dem Morleos, dem Tafelspitz, dem Walgers und dem Fleischeslust haben die Gastrokinner den Wilhelmsplatz zum Publikumsmagneten gemacht – jetzt folgt die Hafeninsel.

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