Nürnberg zieht vorbei

Kultur-Städteranking: Frankfurt nicht mehr unter den Top Ten

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Frankfurt hat zwar viel zu bieten, Nürnberg aber laut Ranking noch mehr. 

Hamburg/Frankfurt/Wiesbaden - Frankfurt hat im Kultur-Städteranking des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) und der Privatbank Berenberg knapp die Top Ten verfehlt. Die Mainmetropole verschlechterte sich im Vergleich zum letzten Ranking aus dem Jahr 2014 um einen Platz. 

Nürnberg verdrängte Frankfurt von Platz zehn, sodass sich die Stadt am Main mit Platz elf begnügen muss. Wie das Institut am Dienstag mitteilte, belegte die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden im Ranking der 30 größten deutschen Städte Platz 21 (2014: Rang 22).

Ganz oben landete wie schon in den beiden vorherigen Rankings Stuttgart, gefolgt von München, Dresden, Berlin und Bonn. Nürnberg, das Frankfurt in diesem Jahr von der zehnten Position vertrieb, machte zusammen mit Hannover den größten Sprung um jeweils sieben Plätze nach vorn. Schlusslicht ist Duisburg, kurz davor platzieren sich Mönchengladbach und Gelsenkirchen.

Bei dem Ranking werden „zahlreiche Aspekte der Kulturproduktion und -rezeption“ verglichen, wie HWWI/Berenburg mitteilen. Angebote von Opernhäusern, Theatern, Museen und kulturelle Bildungsangebote werden ebenso betrachtet wie die Aufnahme und Nachfrage des Angebots durch die Bewohner und Besucher der Städte. Qualität und Bedeutung der Angebote fließen hingegen nicht in die Bewertung ein. dpa/lhe

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Fotos: Filme an ungewöhnlichen Orten made in Offenbach

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