Kommentar

Kommunen tragen Schuld für Bademeister-Mangel

Zum Start der Freibadsaison haben viele Städte und Kommunen ein Problem: Es gibt nicht genug Bademeister. Allein in Hessen fehlen 300 Fachkräfte, mit Rettungsschwimmern und ausgeliehenem Personal werden die Lücken notdürftig gestopft. Ein Kommentar von Kristina Bräutigam

Dabei sind die Kommunen selbst Schuld: Schlappe 2100 Euro verdient eine ausgelernte Fachkraft für Bäderbetriebe. Ein Witz angesichts der Verantwortung für viele Hunderte Menschenleben, die ein Bademeister trägt. Aber in qualifizierte Mitarbeiter wollen die Kommunen ebenso wenig investieren wie in ihre Hallen- und Freibäder, die in Zeiten Klammer Kassen bloß ein Klotz am Bein sind. Dass hier am falschen Ende gespart wird, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 40 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland können nicht schwimmen. Höchste Zeit für Städte und Gemeinden, in Bäder und deren Personal zu investieren.

Lesen Sie dazu den Artikel "Bademeister fehlen: Diesen Job will keiner machen"

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