20 Veranstaltungen zum Thema Ernährung in Frankfurt

Nachhaltig schlemmen: Klimagourmet-Woche startet

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Mangos sind lecker, haben aber aufgrund des weiten Transports keine gute Ökobilanz.

Frankfurt - Erdbeeren im Dezember und Spargel im Oktober: Keine gute Idee, wenn es um den Klimaschutz geht. Auf der Frankfurter Klimagourmet-Woche lernen Verbraucher, wie nachhaltiges Schlemmen funktioniert. 

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Dass eine eingeflogene Mango zwar lecker schmeckt, aber wegen des langen Transports mit dem Flugzeug nicht gerade die beste Ökobilanz hat, wissen wohl die meisten Verbraucher. Doch zum Klimaschutz bei der Ernährung gehört noch viel mehr, als auf importiertes Obst und Gemüse zu verzichten. Auf der Klimagourmet-Woche, die am Donnerstagabend in Frankfurt startet und bis zum 2. Oktober dauert, soll nachhaltiges Schlemmen auf mehr als 20 Veranstaltungen im Vordergrund stehen - Lerneffekt nicht ausgeschlossen.

„Wir wollen keine Verbote und Einschränkungen verordnen, sondern die Möglichkeiten zeigen“, sagte Lena Elfrath von der Denkfabrik Ubermut über das Programm der zum dritten Mal mit dem Energiereferat der Stadt Frankfurt organisierten Veranstaltung. „Wenn ich weiß, was für Auswirkungen mein Essen hat, kann ich noch mehr genießen“, sagte Paul Fay vom Energiereferat. „Ganz wichtig ist: Es muss auch schmecken.“

Um buchstäblich alle Sinne zu aktivieren, laden die Organisatoren auch zu Besuchen bei den Erzeugern ein. So gibt es etwa Hofbesuche, ein Pop-up-Restaurant auf einem Feld oder eine Veranstaltung auf einer Streuobstwiese, wo vor Ort Apfelkompott eingekocht und Apfelsaft gepresst wird. Alle Informationen zum Programm gibt es auf der Homepagered

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