Nach Handy-Nacken und Whatsappitis

Immer neue Mode-Krankheiten: Wir sind keine Flaschen-Geister!

Wer etwas häufig macht und für keinen Ausgleich sorgt, der riskiert seine Gesundheit. Das war schon immer so und das wird auch so bleiben. Ein Kommentar von Axel Grysczyk

Daher ist Whatsappitis – hervorgerufen durch die übermäßige Nutzung von WhatsApp auf dem Smartphone – zwar kurios, aber letztendlich nur ein Ausdruck des aktuellen Zeitgeistes. Schon gar nicht sollte es Kritikern als Argument dienen, dass der Umgang mit Smartphones ein generelles gesundheitliches Risiko darstellt. Denn der menschliche Körper ist auch nicht dafür gemacht, acht Stunden am Schreibtisch zu sitzen. Die Auswirkungen auf den Rücken sind fatal und sind wahrlich zur Volkskrankheit geworden. Die Liste lässt sich beliebig fortführen: Wer zu viel joggt, wird sich die Gelenke ruinieren. Wer zu viel liest, riskiert Sehprobleme. Und wer dauerhaft zu wenig isst, um ja nicht dick zu werden, könnte bald Mangelerscheinungen haben.

Wir sind keine Geister in der Flasche. Alles was wir tun, hat seine Auswirkungen. So ist zwar Whatsappitis befremdlich, aber generell nicht zu verteufeln.

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