Das war los

Hessens Feuerwehr siegt+++Flüchtiger stirbt bei Unfall

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Fünf Feuerwehrmänner sprinten bei der Feuerwehrmeisterschaft

Frankfurt/Langen/Mühlheim/Hattersheim - Nach einem Beziehungsdrama kommt ein 36-Jähriger auf der Flucht in Offenbach ums Leben. Ein Frankfurterin ruft die Polizei, die ihr helfen, in ihre ausgesperrte Wohnung zu kommen - dort finden sie Drogen und nehmen sie fest. Das und mehr war los am Wochenende. 

Hilfsbereite Polizei öffnet Tür und findet Cannabisplantage

Frankfurt - Weil sie sich aussperrte, hat eine Frankfurterin Ärger mit der Polizei bekommen. Denn als Beamte der 28-Jährigen beim Öffnen der Tür halfen, entdeckten sie in der Wohnung eine Cannabisplantage - der Marihuana-Geruch war verräterisch. Die Streife beschlagnahmte die in der Abstellkammer angepflanzten Drogen und nahmen die Frau fest, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Frau kam später wieder frei.

Die nur mit Unterwäsche bekleidete 28-Jährige hatte zunächst vergeblich versucht, über einen Balkon wieder in die Wohnung zu gelangen. Danach sei sie randalierend über die Straße gelaufen. Nachbarn hatten daraufhin die Polizei informiert.

Feuerwehrmeisterschaften: Hessen erfolgreichstes Bundesland

Rostock - Hessen war der dominierende Landesverband bei den deutschen Feuerwehrmeisterschaften, die am Samstagabend in Rostock zu Ende gegangen sind. Beim traditionellen Löschangriff sicherten sich Mannschaften aus dem Bundesland die Hälfte der Siege. Damit wird Hessen auch das Gros der deutschen Teilnehmer bei der Feuerwehrolympiade 2017 stellen. Wie eine Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes sagte, qualifizierten sich insgesamt 21 Mannschaften für die internationalen Wettkämpfe im nächsten Jahr im österreichischen Villach. Dazu gehören auch Feuerwehrsportler aus Mecklenburg-Vorpommern.

Rostock hatte erstmals die Deutschen Feuerwehrmeisterschaften ausgetragen. Insgesamt 186 Mannschaften, darunter elf Frauenteams, waren zu dem dreitägigen Wettbewerb angetreten. In Deutschland sind nach Verbandsangaben rund 1,3 Millionen Feuerwehrleute aktiv. Die überwiegende Mehrzahl dieser Menschen engagiert sich als Mitglieder in Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich im Brand- und Katastrophenschutz. Etwa 245.000 Mädchen und Jungen trainieren in Jugendfeuerwehren. Allerdings klagen Wehren vor allem in ländlichen Regionen über Nachwuchssorgen.

Verdächtiger kommt auf Flucht ums Leben

Offenbach - Nach einem versuchten Tötungsdelikt an seiner Ehefrau ist ein 36 Jahre alter Mann auf der Flucht vor der Polizei tödlich verunglückt. Der Mann hatte am Samstagabend zunächst in Trebur-Geinsheim (Kreis Groß-Gerau) nach einem Streit seine 48 Jahre alte Ehefrau eine Treppe hinuntergestoßen und dann mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen. Die Frau konnte allerdings weglaufen und die Polizei verständigen.

Der Mann flüchtete mit seinem Pkw, wurde jedoch später von der Polizei bei Langen gesichtet. Er missachtete die Stoppzeichen der Beamten und raste auf der Autobahn 661 Richtung Frankfurt davon. An der Anschlussstelle Offenbach-Kaiserlei geriet er mit seinem Wagen ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich, und der 36-Jährige wurde herausgeschleudert. Er starb noch an der Unfallstelle. Ersten Erkenntnissen zufolge sei er nicht angeschnallt gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die Frau des Mannes kam nach der Messerattacke verletzt ins Krankenhaus. Die Tat geschah in einem Mehrfamilienhaus, in dem das Paar wohnte.

Frau stirbt bei Unfall auf der Autobahn

Groß-Gerau/Darmstadt - Bei einem Unfall auf der Autobahn 67 bei Groß-Gerau ist eine 45 Jahre alte Beifahrerin ums Leben gekommen. Der Fahrer war am Sonntagmorgen in Richtung Mainz/Wiesbaden unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Das Auto stürzte in die Böschung und prallte gegen einen Baum. Der 53 Jahre alte Fahrer und sein Beifahrer (43) erlitten schwere Verletzungen. Die Ehefrau des Beifahrers, die auf der Rückbank saß, starb noch an der Unfallstelle. Die Autobahn wurde für die Bergungsarbeiten gesperrt.

Streifenwagen von Rotlichtsünder gerammt

Frankfurt - Ein Streifenwagen der Frankfurter Polizei ist am Freitagabend an der Kreuzung Bremer Straße / Hansaallee von einem Rotlichtsünder gerammt worden.

Der auf der Bremer Straße in Richtung Norden fahrende Polizei-Vito war bei Grün in den Kreuzungsbereich eingefahren, als bei Rot ein Pkw von links kommend in den Streifenwagen krachte. Dessen 39-jähriger Fahrer sowie zwei Polizeibeamte kamen mit leichten Verletzungen davon und mussten in verschiedenen Krankenhäusern ambulant versorgt werden.

Sossenheim: Polizeiautos beschädigt

Frankfurt - Bei zwei Polizeiwagen sind in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 00.30 Uhr von bislang Unbekannten die Heckscheiben zerstört worden.

Die Beamten waren zu einer größeren Ruhestörung gerufen worden und hatten ihre Funkwagen unter dem Zubringer der A 5 zur A 648 abgestellt. Bei der Rückkehr stellten sie die faustgroßen Löcher in der Heckscheibe fest. Die Ruhestörung konnte indes problemlos beigelegt werden.

Verkehrsunfall in Hattersheim

Hattersheim - Ein 28-jähriger Hofheimer fuhr mit seinem Honda die L 3011 aus Richtung Okriftel kommend in Richtung Kriftel. In Höhe der Zufahrt zum Gewerbegebiet Kriftel kam der Hofheimer mit seinem Pkw aufgrund stark überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte unter eine Leitplanke. Die Leitplanke als auch ein Verkehrszeichen wurden dadurch erheblich beschädigt. Die Fahrzeugfront des Honda`s wurde vollständig eingedrückt und am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Fahrzeugführer wurde hierbei leicht am Arm und sein 25-jähriger Mitfahrer aus Kelkheim schwer am Kopf verletzt und musste stationär aufgenommen werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 12.500,- EUR.

Da der Fahrzeugführer zudem noch unter Alkoholeinfluss stand, musste er sich einer Blutprobe unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen, der am Unfallort seine Arbeit aufnahm. Das Unfallfahrzeug wurde zwecks Spurensicherung sichergestellt. Die Unfallstelle war dreineinhalb Stunden voll gesperrt.

Messerattacke - Mühlheim

Mühlheim - Am Sonntagmorgen geriet in einer Gaststätte in der Bahnhofstraße ein Gast mit dem Wirt aus bislang unbekanntem Grund in Streit, wonach der Gastronom dem Störenfried Hausverbot erteilte. Unter Protest verließ der zunächst das Lokal, kehrte aber kurz darauf zurück und attackierte den 30-jährigen Wirt mit einem mitgebrachten Messer. Das sich zur Wehr setzende Opfer erlitt einen nicht lebensgefährlichen Stich in die Brust und kam zur Erstversorgung in die Klinik. Der 38-jährige türkischstämmige Tatverdächtige aus Mühlheim wurde von der alarmierten Polizei noch am Tatort festgenommen. Er stand unter Alkoholeinfluss. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen erfolgte dessen Vorführung beim Haftrichter. red/dpa

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