Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr

Hammerattacke im Jobcenter Dietzenbach: Motiv bleibt unklar

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Symbolbild

Dietzenbach - Nach dem Angriff auf einen Mitarbeiter des Jobcenters in Dietzenbach herrscht weiter Unklarheit über das Motiv des Verdächtigen. Das 64 Jahre alte Opfer schwebt derweil weiter in Lebensgefahr. 

Die Vernehmung des 51-jährigen, mutmaßlichen Täters aus dem nahen Obertshausen habe bislang keine neuen Erkenntnisse gebracht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Ein Antrag auf Haftbefehl wurde vorbereitet. Der Tatvorwurf könnte auf gefährliche Körperverletzung in Verbindung mit einem Tötungsversuch lauten, eventuell könnte dem Mann sogar Mordabsicht vorgeworfen werden. Der Verdächtige ist in Polizeigewahrsam. 

Der Mitarbeiter des Jobcenters war nach dem Angriff am Donnerstagmittag in ein Krankenhaus gebracht und sofort operiert worden. Kurz nach der Tat nahm die Polizei den 51-Jährigen fest. Es war nicht der erste Zwischenfall in der Dietzenbacher Arbeitsagentur. Im Januar war auf das Gebäude geschossen worden. Verletzt wurde dabei seinerzeit niemand, da sich wegen Betriebsferien niemand darin aufhielt. dpa

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