„Urban Gardening“

So geht Gärtnern auf dem Balkon richtig

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In solchen Regalen züchten Städter auf engstem Raum Gemüse.

Region Rhein-Main – Gutes Gemüse braucht einen Garten? Stimmt nicht! Immer mehr Städter beweisen das Gegenteil. „Urban Gardening“ heißt der Trend, bei dem die findigen Hobby-Gärtner auf engstem Raum einfach in die Höhe pflanzen. Die Erträge sind riesig. Von Christian Reinartz

Wer hat eigentlich festgelegt, dass Salate, Karotten und Co. nur in Beeten so richtig gut wachsen? Offensichtlich niemand. Denn seit einiger Zeit macht sich ein Trend im Rhein-Main-Gebiet breit: „Urban Gardening“ – auf deutsch: Großstadt-Gärtnern.

Das Besondere: Auf engstem Raum basteln sich Hobby-Gärtner fantasievolle Hochkant-Pflanzkästen aus alten Europaletten, zweckentfremden Plastik-Apflussrohre oder alte Kunststoff-Kisten. Einfach Erde rein, Samen drauf und immer schön gießen. Dabei dürfen die Pflanzen durchaus auch mal etwas enger gesetzt werden, als im Freilandbeet.

"Pflanzen stört nicht, wo sie wachsen"

„Die Pflanzen stört doch nicht, wo sie wachsen. Hauptsache, sie haben Erde, Wasser und genügend Licht“, sagt Gärtnerin Heidi Jung. Sie ist als Tomaten-Heidi im Rhein-Main-Gebiet bekannt, ist nicht nur Tomaten-Spezialistin und züchtet weit über 100 Sorten, sondern kennt sich auch mit anderem Gemüse bestens aus.

Im EXTRA TIPP verrät sie in folgender Bilderstrecke, mit welchen Sorten man selbst auf dem kleinen Balkon richtig viel Gemüse ernten kann.

Fotos: Diese 5 Gemüsesorten wachsen auf dem Balkon am besten

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