Raub am Hauptbahnhof

Frankfurter Diebe wollen Beute mit Spitzzange verteidigen

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Symbolbild

Frankfurt - Unbeobachtet fühlten sich ein 49-jähriger Italiener aus Frankfurt sowie ein 46-jähriger wohnsitzloser Deutscher, die am Mittwoch im Hauptbahnhof einen Reisenden bestahlen. Allerdings nahm die Tat eine für sie unvorhergesehene Wendung. 

Dem Duo war gegen 14 Uhr ein 20 Euro Schein in der Gesäßtasche ihres Opfers aufgefallen. Ohne zu zögern griff der Italiener danach, was jedoch vom Eigentümer nicht unbemerkt blieb. Als dieser die Herausgabe des Geldes verlangte, sprang dem Langfinger sein deutscher Komplize bei. Unverhohlen zückte er eine 15 Zentimeter lange Spitzzange und drohte damit dem Reisenden. 

Womit beide Diebe wohl nicht gerechnet hatten, waren die beiden Zivilbeamten der Bundespolizei, die die Szene beobachtet hatten. Die Polizisten nahmen die überraschten Täter kurzerhand fest und brachten sie zur Wache. Dort angekommen stellte sich heraus, dass das Duo auch noch drei Cracksteine und fünf Heroinplomben dabei hatte. 

Die Drogen wurden sichergestellt und gegen die Männer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischem Diebstahl und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Im Anschluss erfolgte die Überstellung an die Kollegen der Landespolizei im Polizeigewahrsam, wo sie am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden. red

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