Strenge Vorgaben

EU-Siegel für Grüne Soße: Kontrollen erst nächstes Jahr

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Ein Teller Grüne Soße mit Eiern.

Frankfurt/Gießen - Erst vom kommenden Jahr an soll überprüft werden, ob bei der Frankfurter Spezialität „Grüne Soße“ die strengen Vorgaben der EU eingehalten werden. „Wir sind noch dabei, die Richtlinien für die Kontrollen zu erarbeiten“, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Gießen.

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Die Verleihung des EU-Schutzsiegels im Frühjahr sei letztlich überraschend gekommen, auch wenn lange darauf gewartet worden sei. Die Behörde hatte bereits kurz nach der Verleihung im März regelmäßige Überprüfungen angekündigt. Den EU-Vorgaben zufolge müssen zum Beispiel die sieben Kräuter für die Soße in Handarbeit in ein blickdichtes Spezialpapier eingeschlagen werden. Auch müssen Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Borretsch und Sauerampfer in einem vorgegebenen Mengenverhältnis zueinander stehen, zudem müssen sie aus Frankfurt oder angrenzenden Kommunen stammen. Die EU hatte der Spezialität das begehrte Siegel als „geschützte geografische Angabe“ zuerkannt. dpa/lhe

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Fotos: Michael Müller verwandelt Bembel in Darth Vader und co. 

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