Deutschlandweit auf Platz zwei

Studenten löhnen: Frankfurt ist die teuerste Unistadt Hessens

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Die Wohnungssuche ist für Studenten in Frankfurt oft ein großes Problem. 

Frankfurt/Berlin - Zentral, mit Kulturleben und Möglichkeiten zum Ausgehen - so wünschen sich viele Studenten die Unterkunft in ihrer Universitätsstadt. Der angespannte Wohnungsmarkt in Frankfurt bedeutet allerdings laut einer Studie, dass Studenten dort hessenweit am meisten zahlen müssen. 

Für ein WG-Zimmer werden in der Mainmetropole durchschnittlich 460 Euro im Monat fällig. Nur München ist teurer, ergab die bundesweite Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts zusammen mit dem Internetportal WG-gesucht. 

Für die Analyse wurde ein sogenannter Anspannungs-Index für den studentischen Wohnungsmarkt erstellt. Mit Frankfurt und Darmstadt liegen gleich zwei hessische Hochschulstädte in der Spitzengruppe mit besonders kritischer Wohnraumversorgung. Dabei lag Frankfurt mit 77,5 Punkten auf Platz Zwei, Darmstadt mit 65,5 Punkten auf Platz Sieben. Spitzenreiter München erreichte 79 Index-Punkte.

Diese 5 Studenten-Wohnheime kann sich nicht jeder leisten

Die Analysten sehen in allen Städten mit einer Punktzahl von mehr als 50 Punkten dringenden Handlungsbedarf für zusätzliche Angebote auf dem Wohnungsmarkt. Wiesbaden (46,5 Punkte) und Marburg (43,5 Punkte) gehören zu den Städten, in denen empfohlen wird, den Wohnungsmarkt für Studierende genau im Auge zu behalten, da es auch hier schnell zu einer kritischen Situation kommen könnte. Relativ entspannt können dagegen Studenten in Kassel (29 Punkte) und Fulda (26,5 Punkte) die Wohnungssuche angehen. Hier liegt das Mietniveau unter 262 Euro für ein WG-Zimmer. Auch wenn das Zimmer in der Wunschlage nicht immer garantiert ist - es ist immerhin deutlich bezahlbarer. dpa/lhe

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