Polizei warnt fragwürdige Witzbolde

Böser Scherz mit Softair-Waffe kann Frankfurter viel Geld kosten

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Softair-Waffen sehen echten zum Verwechseln ähnlich. 

Frankfurt - Teuer, verboten und womöglich lebensgefährlich: Mit einem ungewöhnlichen Facebook-Post hat die Frankfurter Polizei nun auf den Fall eines 24-Jährigen reagiert, der im August mit einer Softair-Waffe einen Antiterror-Einsatz mit Spezialkräften ausgelöst hatte.

„Das wird das teuerste Spiel deines Lebens!“, warnten die Beamten mögliche Nachahmer. Denn wer mit einer täuschend echt aussehenden Waffe herumlaufe, müsse mit bis zu 10.000 Euro Strafe rechnen. Hinzu kämen die Kosten für den Polizeieinsatz - und der ist gerade bei einem befürchteten Terrorangriff erheblich.

Auslöser der Facebook-Nachricht war ein Vorfall, den der 24-Jährige später als „Test“ für die Polizei begründete: Mit mehreren Anrufen lösten der Mann und seine Freunde Ende August den Großeinsatz aus. Aufgrund der „Zeugenberichte“ glaubte die Polizei, ein „Allahu Akbar“ rufender Mann bedrohe mit einer Maschinenpistole Passanten in der Straße Am Ebelfeld. Erst nach der Festnahme des 24-Jährigen stellten die Beamten fest, dass die angebliche Waffe lediglich eine Softair-Waffe war.

Für den jungen Mann hätte der „Scherz“ übel ausgehen können, warnte die Polizei mögliche Nachahmer - denn die Beamten, die einen Mann mit einer Schusswaffe in der Hand stellten, seien ebenfalls bewaffnet. „Nur, unsere ist echt... das kann schlimm ausgehen“, hieß es. Darum: „Lass es bitte einfach sein!“ dpa/lhe

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